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Neuer-Nachfolge? Urbig bleibt entspannt
Jonas Urbig will sich mit Blick auf eine mögliche Zukunft als Stammtorhüter des FC Bayern nicht aus der Ruhe bringen lassen. "Ob ich derjenige bin - das ist nicht meine Entscheidung. Was ich beeinflussen kann, ist, Mindset und Qualität mitzubringen und das dann umzumünzen", sagte der Torhüter bei Sky Sport zu seinen Chancen, Nachfolger von Manuel Neuer zu werden: "Ich habe das Gefühl, dass ich bisher sehr gut damit gefahren bin."
In dieser Saison kam Urbig für den Rekordmeister, auch bedingt durch Neuers Verletzungen, in bislang 14 Pflichtspielen zum Einsatz und überzeugte dabei mit guten Leistungen. Es sei für ihn wichtig, so der 22-Jährige, "mental immer darauf vorbereitet zu sein, dass ich gebraucht werde, und auch da zu sein, damit ich auf dem Platz liefern kann. Ich glaube, dass mir das bislang gut gelungen ist."
Entsprechend bereue er den gewagten Schritt vom 1. FC Köln nach München "nicht", betonte Urbig, der zuletzt sogar von Bundestrainer Julian Nagelsmann erstmals für die Nationalmannschaft nominiert worden war. Wegen einer Kapselverletzung im rechten Kniegelenk war er jedoch frühzeitig wieder abgereist.
"Der Fokus liegt bei mir gerade ganz klar auf meinem Knie, der Genesung und den wichtigen Wochen, die wir jetzt hier beim FC Bayern haben", sagte Urbig mit Blick auf eine mögliche Teilnahme an der WM in den USA, Mexiko und Kanada im Sommer: "Ob ich dann bei der WM sein sollte oder nicht, das entscheidet immer noch der Bundestrainer."
J.Saleh--SF-PST