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Spieler des Tages: Michael Gregoritsch (FC Augsburg)
Die Lobeshymnen reichte Michael Gregoritsch artig weiter. Er wolle "die Tore gar nicht überbewerten", sagte der Matchwinner des FC Augsburg nach dem 2:1 (1:1) gegen den FC St. Pauli und betonte bei Sky: "Ich muss zweimal sagen, dass Alexis (Claude-Maurice, Anm. d. Red) mich richtig gut bedient. Das ist als Stürmer einfach cool, wenn du solche Spieler hinter dir hast."
Zweimal, erst per Ecke, dann per Steckpass, hatte Claude-Maurice für Gregoritsch aufgelegt. Und der Österreicher nahm dankend an. Mit seinen ersten Treffern im FCA-Trikot seit Mai 2022 drehte der Rückkehrer gegen St. Pauli einen Rückstand nach einem strittigen Elfmeter - und führte die Mannschaft von Trainer Manuel Baum eine Woche nach dem Überraschungscoup gegen den FC Bayern zum nächsten wichtigen Sieg.
"Sieg ist positiv, Spiel gedreht ist positiv, Gregerl zwei Tore ist positiv", sagte Baum, unter dem der FCA mittlerweile vier Punkte vor dem Relegationsplatz liegt, bei DAZN. Und auch wenn der Coach angesichts der vielen zugelassenen Chancen mit der Leistung seiner Mannschaft hart ins Gericht ging: Dass Gregoritsch dreieinhalb Jahre nach seinem Abschied aus Augsburg wieder getroffen hatte, machte auch Baum glücklich.
"Ich bin natürlich sehr zufrieden, was die Torausbeute vom Gregerl angeht", sagte der 46-Jährige, der genau wie sein Stürmer aber den Vorlagengeber nicht unerwähnt lassen wollte: "Alexis ist in so Spielen brutal wichtig, weil er immer wieder eine Idee hat und aus engen Situationen rauskommt. Aber nur die zwei machen's halt nicht, da gehören viel mehr dazu."
Das weiß auch Gregoritsch. "Ich war echt überrascht von der Einheit. Wir sind jetzt seit vier Spielen ungeschlagen, da ist echt eine Truppe auch in der Kabine zusammen, nicht nur auf dem Platz", sagte der 31-Jährige, der bis Saisonende vom dänischen Erstligisten Bröndby IF ausgeliehen ist. Dann schob er doch noch hinterher: "Aber natürlich: Zwei Tore sind geil, ganz klar."
L.Hussein--SF-PST