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Bauchwunde und Muskeltrauma: Shiffrin auf unbestimmte Zeit raus
Der US-Superstar Mikaela Shiffrin wird wohl länger als befürchtet auf die Rückkehr in den alpinen Skizirkus warten müssen. Wie das US-Team am Sonntag mitteilte, hat die zweimalige Olympiasiegerin bei ihrem Sturz am Samstag im Riesenslalom in Killington/USA "eine Stichwunde auf der rechten Seite ihres Bauches und ein schweres Muskeltrauma" erlitten.
"Sie wurde nicht genäht", teilte Kommunikationsdirektorin Courtney Harkins mit und fügte an: "Die Stichwunde kann nicht genäht werden, weil sie zu tief ist und eine Infektionsgefahr besteht. Sie hat ziemliche Schmerzen." Shiffrin könne "im Moment nicht sehr gut laufen" und habe keinen Zeitplan für eine Rückkehr auf die Piste.
Shiffrin war im steilen letzten Abschnitt der Strecke gestürzt, gegen ein Tor geprallt und hatte einen Purzelbaum geschlagen, bevor sie in die Fangzäune rutschte. Sie habe darum gebeten, auf einem Schlitten von der Strecke gebracht zu werden, weil sie "unter Schock stand, sich überhaupt nicht bewegen konnte und Angst vor inneren Organverletzungen hatte", erklärte Harkins.
Nach zwei Slalomsiegen in Finnland und Österreich in dieser Saison wollte Shiffrin am Sonntag bei ihrem Heimslalom in Killington ihren 100. Weltcupsieg feiern. Diese Marke ist im alpinen Weltcup noch unerreicht.
X.Habash--SF-PST