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"Positive Energie": Alonso trotz Personalnot zuversichtlich
Für Trainer Xabi Alonso braucht es angesichts der Verletztenmisere bei Double-Gewinner Bayer Leverkusen "den ganzen Kader" - er selbst würde gerne auf dem Spielfeld helfen, darf aber nicht. "Wenn Fernando (Carro, d. Red.) mir einen Spielervertrag gibt, vielleicht. Aber noch nicht", sagte der Baske mit einem Lächeln auf die Frage, ob er angesichts der Personalnot bei der Werkself nicht selbst im Champions-League-Heimspiel gegen RB Salzburg am Dienstag (21.00 Uhr/DAZN) die Fußballschuhe schnüren will.
Mit Torjäger Victor Boniface, Martin Terrier, Jonas Hofmann und Amine Adli fehlen alleine in der Offensive vier Spieler mit Stammplatz-Anspruch noch wochenlang. Alonso, der am Montag seinen 43. Geburtstag feierte, gibt sich trotzdem zuversichtlich. "Wir wollen diesen Wettbewerb genießen. Jedes Spiel ist sehr schwierig. Aber wir müssen es genießen, mit positiver Energie", sagte Alonso. Im Drei-Tages-Rhythmus zu spielen sei "physisch" anstrengend für seinen Kader, sagte der Spanier, aber: "Ich bleibe optimistisch."
Nach einem Remis in Brest und der schmerzhaften 0:4-Pleite beim FC Liverpool steht die Werkself im Kampf um den direkten Achtelfinaleinzug bereits unter Druck, sieben Punkte hat die Werkself nach vier Spielen auf dem Konto. "Wir wollen eine Möglichkeit haben, unter den ersten Acht zu sein. Die nächsten zwei Spiele zu Hause sind sehr wichtig, das sind Schlüsselspiele", sagte Alonso in Hinblick auf die Partien gegen Salzburg und den italienischen Meister Inter Mailand.
K.AbuDahab--SF-PST