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Rodri gewinnt Ballon d'Or - Real boykottiert Gala
Der spanische Mittelfeldspieler Rodri hat erstmals den Ballon d'Or gewonnen und folgt auf Rekordsieger Lionel Messi. Bei der Gala am Montagabend in Paris erhielt der 28-Jährige die begehrte Auszeichnung. Dahinter landeten unter anderem Vinicius Junior, Jude Bellingham und Dani Carvajal von Real Madrid. Offenbar war bereits zuvor durchgesickert, dass kein Real-Profi Sieger sein würde - also verzichtete der spanische Fußball-Rekordmeister geschlossen auf eine Reise nach Frankreich.
Dies war bei der Gala offensichtlich: Der Programmpunkt, bei dem Real als beste Mannschaft geehrt wurde, wurde nur mit einem Videoeinspieler abgehandelt. Einige Spielerinnen des FC Barcelona waren dagegen anwesend, um die Trophäe für die beste Frauenmannschaft zu erhalten. Emma Hayes, die Preisträgerin unter den Trainerinnen sendete eine Videobotschaft, Real-Trainer Carlo Ancelotti dagegen nicht.
Bei den Frauen gewann zum zweiten Mal nacheinander Aitana Bonmati. Mit dem FC Barcelona gewann sie die Champions League, wurde zudem in Spanien Meisterin und Pokalsiegerin. Jungstar Lamine Yamal vom FC Barcelona erhielt die Auszeichnung als bester Nachwuchsspieler - er hatte mit Spanien an der Seite von Rodri bei der Europameisterschaft im Sommer in Deutschland triumphiert.
Die deutschen Kandidaten gingen leer aus. Toni Kroos wurde beim Ballon d'Or Neunter, Florian Wirtz Zwölfter. Antonio Rüdiger belegte den 22., Mats Hummels den 29. Platz.
L.Hussein--SF-PST