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DFB über Wechsel zu Nike: "Wirtschaftliche Entscheidung"
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat seinen überraschenden Ausrüsterwechsel auch mit seiner Verpflichtung gegenüber der Basis im Amateurbereich begründet. "Die künftige Partnerschaft mit Nike stellt sicher, dass wir auch im kommenden Jahrzehnt unsere zentralen Aufgaben für den Fußball wahrnehmen können", teilte der DFB am Donnerstag bei X (ehemals Twitter) mit. Der Abschied von adidas nach 70 Jahre lasse den Verband aber "nicht kalt", hieß es weiter.
Zuvor war auch Kritik an der Entscheidung laut geworden. "Wir verstehen jede Emotionalität. Auch für uns als Verband ist es ein einschneidendes Ereignis, wenn feststeht, dass eine Partnerschaft, die von vielen besonderen Momenten geprägt war und ist, nach mehr als 70 Jahren zu Ende geht", teilte der DFB mit.
Der Verband sei jedoch dem deutschen Fußball und dessen Entwicklung verpflichtet. Er sei "ein Sport-Fachverband, der seine Mitgliedsverbände und die Basis im Amateurbereich finanziert und nicht von ihnen finanziert wird. Er steckt das Geld in den Fußball. Damit Fußball ein Volkssport bleibt", so der DFB. Vor diesem Hintergrund müsse der Verband wirtschaftliche Entscheidungen treffen.
Adidas zahlte zuletzt nach Informationen der Bild-Zeitung rund 50 Millionen Euro im Jahr. Der 2027 beginnende und zunächst auf sieben Jahre ausgelegte Nike-Deal könnte sich in einer Dimension von beinahe einer halben Milliarde bewegen.
Q.Jaber--SF-PST