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Handball-EM: Schweden-Protest abgelehnt
Die Europäische Handballföderation (EHF) hat den Protest Schwedens nach der Niederlage im EM-Halbfinale gegen Frankreich abgelehnt. Das teilte die EHF am Samstag mit. Der Europameister von 2022 hatte nach der Partie am Freitagabend (30:34 n.V.) Einspruch gegen die Wertung des Spiels eingelegt.
Der Protest habe sich laut EHF "auf die Nichtverwendung des Video Review (VR) zur Überprüfung des letzten Freiwurfs für Frankreich in der 60. Minute des Spiels" bezogen. Nach "einer sorgfältigen Bewertung" der Situation sei die Disziplinarkommission zu dem Entschluss gekommen, dass es im Ermessen der Schiedsrichter liege und "nicht verpflichtend" sei, die VR-Technologie einzusetzen.
Der Treffer von Elohim Prandi, mit dem die Franzosen sich bei bereits abgelaufener Spielzeit in die Verlängerung gerettet hatten, sorgte bereits kurz nach der Partie für Diskussionen. Beim Blick auf die Zeitlupe konnte man zur Erkenntnis kommen, dass Prandis Fuß sich bei dem direkt verwandelten Freiwurf zu früh vom Boden löste und der Treffer somit irregulär war. Die Schiedsrichter Gjorgji Nachevski und Slave Nikolov aus Nordmazedonien, die im Vorjahr das WM-Finale geleitet hatten, verzichteten auf die Nutzung des Videobeweises.
Frankreich bestreitet am Sonntag (17.45 Uhr/ARD und Dyn) das Finale gegen Weltmeister Dänemark. Schweden und Deutschland spielen zuvor (15.00 Uhr/ARD und Dyn) um Bronze und das direkte Ticket für die Olympischen Spiele in Paris.
W.AbuLaban--SF-PST