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Michelmann: EM eine Chance für den gesamten Handball
DHB-Präsident Andreas Michelmann erhofft sich durch die EM in Deutschland einen Push für den gesamten Handball. "Das ist eine Chance, die Sportart noch bekannter zu machen als sie ohnehin schon ist", sagte das Oberhaupt des Deutschen Handballbundes (DHB) bei der Eröffnungspressekonferenz am Mittwoch in Düsseldorf. "Wir erhoffen uns noch mehr Resonanz für die Sportart und wollen das positive Image in die Bevölkerung tragen."
Die EM startet am Mittwochabend (18.00 Uhr/Dyn) mit der Partie zwischen Rekordweltmeister Frankreich und Nordmazedonien. Anschließend (20.45 Uhr/ZDF und Dyn) trifft die DHB-Auswahl von Bundestrainer Alfred Gislason auf die Schweiz. Mehr als 53.000 Zuschauer werden in der Arena dabei sein und für einen neuen Weltrekord im Hallenhandball sorgen.
Kritische Stimmen zum vergleichsweise großen ökologischen Fußabdrucks des Eröffnungsspiels, für das die Fußball-Arena mit 72 Heizstrahlern auf 23 Grad hoch geheizt wird, wies Michelmann zurück. "Es ist ein schmaler Grat zwischen wirtschaftlichem und ökologischem Erfolg. Wenn Sie Aufmerksamkeit erreichen wollen, erreichen sie das nicht mit 5000 Zuschauern", sagte Michelmann. Auch EHF-Präsident Michael Wiederer bekräftigte: "Man muss dem Interesse seinen Raum geben."
Der spektakuläre EM-Auftakt in Düsseldorf sei ein "besonderer Moment für die EHF", führte der Chef der Europäischen Handballföderation EHF aus. Die Aufmerksamkeit, die durch das Turnier und das spektakuläre Eröffnungsspiel erzeugt werde, sei enorm "wichtig".
Auch der Düsseldorfer Oberbürgermeister Stephan Keller freute sich riesig auf den Beginn des ersten EM-Turniers auf deutschem Boden. "Der Tag ist eine ganz große Handballparty, auf die wir in Düsseldorf schon ganz lange hingefiebert haben", sagte der CDU-Politiker.
E.AbuRizq--SF-PST