-
Gericht in Kroatien genehmigt Auslieferung von ukrainischem Nord-Stream-Verdächtigen
-
Nach Gerichtsentscheid: CNN, MS NOW und Politico wieder zu Weißem Haus zugelassen
-
Thüringens Ministerpräsident fordert von Union "programmatischen Neuanfang"
-
Xi bei Trump im Weißen Haus: Gipfel im Zeichen von "Superintelligenz" und Iran-Krieg
-
Treu feiert Debüt bei Klopp-Einstand
-
Xi bei Trump im Weißen Hauws: Gipfel im Zeichen von "Superintelligenz" und Iran-Krieg
-
CNN, MS NOW und Politico wieder zum Weißen Haus zugelassen
-
SPERRFRIST FREITAG 00.01 UHR: Sachsens Innenminister stellt Grundrecht auf Asyl in Frage
-
Französische Schauspielerin Marion Cotillard fürchtet sich vor Potenzial von KI
-
Abbas: Politik Israels bedroht "Leben und Existenz" der Palästinenser
-
Deutsche Zentralbankerin Schnabel wechselt von EZB zum Internationalen Währungsfonds
-
Xi von Trump im Weißen Haus empfangen
-
Weißes Haus ignoriert Gerichtsanordnung und hält Hausverbot für Medien aufrecht
-
USA-China-Gipfel in Washington: Trump betont Gemeinsamkeit bei KI - Xi ruft zu "Partnerschaft" auf
-
Trump empfängt Xi zu Gespräch im Weißen Haus
-
Beugehaft ausgesetzt: Linksextremistin Lina E. vorläufig wieder frei
-
Leo XIV. ruft zu "vorausschauendem" Handeln gegen Klimawandel auf
-
Berliner Polizei startet KI-gestützte Videoüberwachung
-
Allianz-Studie: Hitzewellen im Sommer 2026 kosten Deutschland 25 Milliarden Euro
-
Reporter von CNN, MS NOW und Politico weiter ohne Zugang zum Weißen Haus
-
Heftiger Streit um Erbe von Dolly Parton kurz nach ihrem Tod
-
Tausende demonstrieren in Sri Lanka gegen umstrittene Justizreform
-
Boxen: Fury gegen Joshua am 11. Dezember in Cardiff
-
مشاورات في نيويورك لإطلاق منصة خيرية تدعم أجندة أفريقيا 2063
-
مذكرة لم تنشر تكشف انقساماً أميركياً بشأن المستوطنات وإسرائيل
-
عبدالله بن زايد يبحث التعاون والأمن الإقليمي مع مسؤولين دوليين في نيويورك
-
خبراء الإمارات للذكاء الاصطناعي شريك معرفة لقمة الحوسبة الكمية
-
اتحاد الكرة الإماراتي يطالب الأبيض بالتدرج والتركيز في خليجي 27
-
الولايات المتحدة تعيد إلى سوريا 36 قطعة أثرية مسروقة
-
ارتفاع كلفة الترفيه يدفع مزيداً من الأميركيين إلى البقاء في المنازل
-
عائشة المطيوعي تحول إنجازات رفعات القوة إلى مسار رياضي ملهم
-
الذهب يستقر عند 4285 دولاراً وسط ترقب مسار الفائدة الأميركية
-
الأبيض يواجه اليمن بصفوف مكتملة في بداية مشواره الخليجي
-
الإمارات تعتمد أول معيار COPC حكومي لتجربة المتعامل
-
سوفت بنك تجمع 11.1 مليار دولار بالسندات لتمويل توسعها في الذكاء الاصطناعي
-
تنسيق اتحادي ومحلي لتعزيز حماية الأمن الاقتصادي في دبي
-
العين تعزز موقعها الاستثماري في الصناعة والزراعة والتكنولوجيا
-
الحرس الوطني الإماراتي يختتم حملة الاستقطاب في مجالس الإمارات
-
دراسة تتوقع ما يصل إلى 451 ألف وفاة إضافية بسبب نينيو قوية
-
حسن الشافعي يقاضي موقعاً ربط اسمه خطأ بقضية مخدرات
-
إحراق مركبتين وكتابة شعارات عنصرية في عطارة شمال رام الله
-
غزة شديدة التعرض لتداعيات أي تصعيد اقتصادي في الإقليم
-
مطالب بتنفيذ قرار قضائي للإفراج عن معتقل فلسطيني في الضفة
-
مصر توسع مبادرة خفض الأسعار بإضافة 18 سلعة جديدة
-
هبوط الين قرب 160 للدولار يعيد احتمالات التدخل الياباني
-
تباين أسعار الأسماك في سوق العبور وارتفاع البلطي والمكرونة السويسي
-
استقرار نسبي للخضر والفاكهة في سوق العبور مع تحركات محدودة
-
ذهب عيار 21 يستقر عند 6225 جنيهاً في مصر قبل قرار الفائدة
-
أسكوم تتحول إلى ربح 206.2 مليون جنيه في النصف الأول
-
ثماني محاولات انتحار بين طواقم مجموعة حاملة الطائرات أبراهام لينكولن
Scholz zu Antrittsbesuch in China eingetroffen
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) ist am Freitag zu einem auf wenige Stunden begrenzten Besuch in der Volksrepublik China eingetroffen. Erster Programmpunkt ist am Vormittag (Ortszeit) ein Treffen mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping, der den Bundeskanzler zu einer Unterredung mit anschließendem Mittagessen empfängt. Am Nachmittag steht ein Gespräch mit Ministerpräsident Li Keqiang auf dem Programm. Außerdem will der Kanzler an einem Runden Tisch mit Unternehmern aus Deutschland und China teilnehmen. Die Rückreise ist nach elf Stunden Aufenthalt für den Abend geplant.
Bereits vor der Abreise hatte Scholz eine Neujustierung der deutschen China-Politik angekündigt. Ein "business as usual" sei nicht möglich, weil sich die Politik der Volksrepublik in den vergangenen Jahren verändert habe und konfrontativer geworden sei.
Sorge bereiten der Bundesregierung etwa die chinesische Unterstützung Russlands trotz des Ukraine-Kriegs, die Drohungen Pekings mit militärischer Gewalt gegen Taiwan, die Lage der Menschenrechte sowie Markt- und Handelshemmnisse für westliche Unternehmen. "Wir werden Kontroversen nicht ausklammern", kündigte Scholz vorab in einem Beitrag für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" an.
Der Besuch des Kanzlers ist in mehrerlei Hinsicht besonders. Er findet unter den in China gültigen scharfen Corona-Restriktionen statt. Nach der Landung in Peking musste sich der Kanzler einem PCR-Test unter Aufsicht der chinesischen Gesundheitsbehörden unterziehen. Aus Pandemieschutzgründen wurde auf eine Übernachtung in China verzichtet.
Zudem ist Scholz der erste westliche Staatsgast seit Beginn der Pandemie vor mehr als zwei Jahren, der in dem abgeschotteten Land empfangen wird. Er ist damit auch der erste Regierungschef aus dem Westen, der den chinesischen Präsidenten Xi trifft, seitdem dieser vor zwei Wochen auf dem Parteitag der chinesischen KP seine Alleinherrschaft festigte.
Kritik von vielen Seiten begleitet den Kanzler auf seiner Reise. Die Koalitionspartner Grüne und FDP verlangen von ihm ein klares Eintreten für die Menschenrechte. Diese Forderung kommt auch von Menschenrechtsgruppierungen und Dissidenten, die der Volksrepublik schwerste Vergehen etwa in der von den muslimischen Uiguren besiedelten Provinz Xinjiang vorwerfen.
Bemängelt wurde auch der Zeitpunkt der Reise so kurz nach dem Parteitag, auf dem die Kommunistische Partei ihren von massiver staatlicher Repression flankierten Machtanspruch in der Volksrepublik noch einmal mit Nachdruck bekräftigte.
Zugleich hat China als wichtigster Handelspartner Deutschlands eine wirtschaftlich wichtige Stellung. Der Kanzler wird von einer Wirtschaftsdelegation begleitet, mit dabei sind unter anderem die Chefs von VW, BASF und Deutscher Bank. Die deutsche Wirtschaft will ihre lukrativen Geschäfte mit der Volksrepublik fortsetzen - zugleich wachsen die Sorgen vor einer zu großen Abhängigkeit Deutschlands von China.
Angesichts dieser Spannungsfelder gilt der Besuch in Peking auch als diplomatische Bewährungsprobe für den Kanzler. In seinem Umfeld wird eingeräumt, dass die Visite diplomatisch "sehr anspruchsvoll" sei. Der Kanzler wolle aber die Gelegenheit zum persönlichen Gespräch ergreifen, auch wenn die Erfolgsaussichten ungewiss seien.
Konkret erhofft sich Berlin etwa, dass China mäßigend auf seinen Partner Russland und dessen Kriegsführung in der Ukraine einwirkt - insbesondere angesichts der jüngsten nuklearen Rhetorik aus Moskau. Ganz generell seien globale Schlüsselfragen wie etwa Klimaschutz, die Weltwirtschaftsordnung und die Sicherheitsarchitektur in einer multipolare Welt nicht ohne China zu beantworten, hieß es aus dem Umfeld des Kanzlers.
Q.Jaber--SF-PST