-
Erstmals seit Wochen wieder Angriffe der USA und des Iran - Teheran meldet zwei Tote
-
Für bis zu 145 Millionen: Liverpool holt PSG-Star Barcola
-
Tödliche Schüsse nach Rave in der Schweiz: 43-jähriger Verdächtiger gefasst
-
Inflation im August voraussichtlich bei 2,9 Prozent - Anstieg lediglich bei Energie
-
Brandenburg: Mann tötet 24-Jährige in Erkner auf offener Straße
-
EU-Kommission zieht die Schrauben an: Strengere Auflagen für ChatGPT
-
Deutschland genehmigt Einreise von Taliban-Vertretern - für "technische Fragen"
-
Leichter Anstieg: Inflation im August voraussichtlich bei 2,9 Prozent
-
Volkswagen: Arbeitnehmer enttäuscht von Vorstand - Gewerkschaft warnt vor Streiks
-
Drohnenvorfall in Leipzig: Reaktion der Bundesregierung lässt auf sich warten
-
Wetterdienst: Womöglich zweitwärmster Sommer seit Messbeginn in Deutschland
-
Verdächtiger nach Schüssen bei Rave in der Schweiz festgenommen
-
Mehr als 900 Tote und fast 5000 Vermisste nach Sturzflut in Nepal und Tibet
-
Konstantelias-Ersatz? BVB hat "einige Eisen im Feuer"
-
Nach Kritik von Bas: Merz hält an Plänen für Attestpflicht fest
-
سفارة فلسطين في عُمان تنظم ندوة لتعزيز الاستثمارات والفرص الاقتصادية
-
Pixum-Gründer Attallah im Podcast: Wie digitale Bilder den Fotomarkt veränderten
-
Weniger USA, mehr UK: Ausländische Investitionen in Deutschland stark gestiegen
-
Voraussichtlich zweitwärmster Sommer seit Aufzeichnungsbeginn in Deutschland
-
PKK-Mitglied in Baden-Württemberg zu Bewährungsstrafe verurteilt
-
Rekordablöse: Wamser wechselt von Bayer zu ManCity
-
Mindestens ein Toter und rund 15 Vermisste nach Sturzflut im Grand Canyon
-
DAK-Umfrage zu Longevity: Innerer Schweinehund bremst oft Aktivitäten
-
Alba Berlin besiegt Towers Hamburg mit 89:83
-
EU-Kommission: ChatGPT fällt unter strengere EU-Regeln
-
USA und Iran greifen sich erstmals seit einem Monat wieder gegenseitig an
-
Mann nach viralem Video ermittelt: Motorradfahrer in Nordrhein-Westfalen mit Gewehr bedroht
-
Kosicke: "Geht nicht um eine Übernahme"
-
Umsatz mit Unterhaltungselektronik sechstes Jahr in Folge rückläufig
-
Verband: Klingbeil soll sich für Zugang von Reportern zu G20-Treffen in den USA einsetzen
-
Platini zu FIFA-Machtkampf: Infantino "muss gehen"
-
Anhaltender Rückreiseverkehr: ADAC erwartet für Wochenende erneut Staus
-
"Alarmstufe Rot": Krankenversicherungen sehen Finanzen der Pflege am Limit
-
Tödliche Messerattacke in Rosenheimer Bahnhof: Verdächtiger in Psychiatrie
-
40 Jahre Klimaberichterstattung: Von der Warnung zur Solarrevolution
-
Brandenburg: Mann tötet Frau auf offener Straße
-
Spanien untersucht weiter Ursachen für Massenandrang von Migranten in Ceuta
-
Ökonomen warnen vor staatlicher Wohnungsbaugesellschaft
-
Österreicher in Bayern von Zug erfasst und getötet
-
Bundesaußenminister Wadephul zu Besuch nach Tunesien aufgebrochen
-
Grüne fordern Merz zu mehr Entschlossenheit gegenüber Russland auf
-
Vor Zverevs erster Nachtschicht: Becker glaubt an Finaleinzug
-
Schalkes Trainer Muslic hofft gegen Bayern auf "großes Learning"
-
Drama in Runde eins: Djokovic übergibt sich und scheidet aus
-
Golf: Scheffler gewinnt Tour Championship
-
Henning: "Wenn ich noch jemandem in den Hintern treten muss..."
-
Rund 15 Vermisste nach Sturzflut im Grand Canyon
-
Präsidenten Russlands, Chinas und des Iran bei Gipfel in Kirgistan
-
Erstes Ministertreffen von neuem Verteidigungsbündnis in Istanbul
-
Klingbeil berät mit G20-Finanzministern im US-Bundesstaat North Carolina
Selenskyj bittet G7-Staaten um Schutzschirm gegen russische Raketen
Nach den massiven russischen Raketenangriffen auf Städte in der Ukraine hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj die G7-Staaten aufgefordert, sein Land beim Aufbau eines Luftabwehrsystems zu unterstützen. "Millionen Menschen werden der G7 dankbar sein für eine solche Hilfe", sagte Selenskyj am Dienstag, während Russland zugleich seine Angriffe fortsetzte. Deutschland übergab derweil einem Bericht zufolge ein erstes hochmodernes Luftverteidigungssystem an die Ukraine.
Selenskyj wandte sich bei einer Videokonferenz an die Staats- und Regierungschefs der G7-Staaten und rief sie auf, "finanziell beim Aufbau eines Schutzschirms für die Ukraine zu helfen". Er warnte, Russlands Präsident Wladimir Putin könne die Situation noch weiter eskalieren. Putin sei "am Ende seiner Herrschaft angelangt", habe aber "noch die Möglichkeiten für weitere Eskalation". Dies sei "eine Gefahr für uns alle".
Die G7-Staaten sagten Selenskyj zu, die Ukraine "so lange wie nötig" finanziell, humanitär, militärisch, diplomatisch und rechtlich zu unterstützen. Auf Selenskyjs Forderung nach einem Luftabwehrsystem gingen die Staats- und Regierungschefs in einer Erklärung nach dem Gespräch aber nicht direkt ein.
Wie der "Spiegel" meldete, übergab Deutschland am Dienstag jedoch nahe der polnisch-ukrainischen Grenze das erste von vier zugesagten hochmodernen Luftverteidigungssystemen an die Ukraine. Das System Iris-T SLM kann anfliegende Raketen in einer Höhe bis zu 20 Kilometern und in einer Entfernung von bis 40 Kilometern abwehren. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hatte der Ukraine das System schon im Juni zugesagt. Es kann ihm zufolge "eine ganze Großstadt vor russischen Luftangriffen" schützen.
Als Vergeltung für die Bombenexplosion auf der Krim-Brücke am Samstag hatte Russland am Montag landesweit ukrainische Städte mit Raketen angegriffen und dabei vor allem auf Infrastruktur zur Energieversorgung gezielt. Getroffen wurden aber auch rein zivile Ziele wie eine Universität und ein Spielplatz. Nach ukrainischen Angaben wurden dabei 19 Menschen getötet und mehr als hundert verletzt.
Bundeskanzler Scholz, US-Präsident Joe Biden und die Staats- und Regierungschefs aus Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan und Kanada verurteilten die russischen Angriffe bei ihrer Videokonferenz auf das Schärfste. Wahllose Angriffe auf unschuldige Zivilisten seien "ein Kriegsverbrechen". "Wir werden Präsident Putin und die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen", sagten die G7-Staaten zu.
Am Dienstag setzte Russland seine Angriffe fort, auch im weit von der Front entfernten Westen der Ukraine. Die "massiven Angriffe" mit Präzisionswaffen von großer Reichweite hätten sich gegen militärische Ziele und Einrichtungen zur Stromversorgung gerichtet, erklärte das russische Verteidigungsministerium.
Zu den Zielen gehörte auch die westukrainische Stadt Lwiw, die bereits am Montag getroffen worden war. Der Bürgermeister erklärte, etwa ein Drittel der Stadt sei von der Stromversorgung abgeschnitten. Landesweit waren am Dienstag in der Ukraine rund 300 Ortschaften ohne Strom. Auch in der südrussischen Grenzregion Belgorod waren nach Angaben des Gouverneurs nach einem ukrainischen Angriff auf ein Umspannwerk zeitweise 2000 Menschen ohne Strom.
In Kiew ertönten am Dienstagvormittag fünf Stunden ununterbrochen die Alarmsirenen. Die Behörden riefen die Bevölkerung zum Stromsparen auf. Vor allem abends sollen Elektrogeräte ausgeschaltet bleiben. Die nahe der Front gelegene Stadt Saporischschja im Süden der Ukraine wurde nach Behördenangaben von zwölf Raketen getroffen. Demnach traf der Beschuss zivile Infrastruktur, ein Mensch wurde getötet.
In zwei zurückeroberten Städten in der ostukrainischen Region Donezk wurden unterdessen die Leichen dutzender Zivilisten gefunden. "In den befreiten Städten Swjatohirsk und Lyman wurden zahlreiche Massengrabstätten entdeckt", erklärte die Generalstaatsanwalt. Einige der 34 exhumierten Leichen in Swjatohirsk weisen demnach Anzeichen eines "gewaltsamen Todes" auf. Unter den 44 Leichen in Lyman sei auch ein einjähriges Kind.
P.Tamimi--SF-PST