-
SPD wehrt sich in Reformdebatte gegen Blockadevorwürfe aus der Union
-
Selenskyj: Washington plant neue trilaterale Gespräche mit Kiew und Moskau im Oktober
-
Lula gegen Bolsonaro-Sohn: Brasilianer bestimmen in Richtungswahl ihren Präsidenten
-
Rückschlag: Zverev unterliegt überragendem Djokovic
-
Merz in Kiew: Lasse mich von Drohungen aus Moskau nicht beeindrucken
-
Oktoberfest-Bilanz: Neuer Wiesn-Rekord mit 7,4 Millionen Besuchern
-
Vor Spitzentreffen der Koalition: Opposition mahnt Kurskorrektur an
-
Trump bestätigt Ernennung von Geheimdienstchef Clayton zum KI-Berater
-
"Schluss mit Selbstbeschäftigung": Opposition mahnt vor Koalitionsausschuss
-
Wiesn-Bilanz: Neuer Oktoberfest-Rekord mit 7,4 Millionen Besuchern
-
Nach Schülerprotesten in Frankreich: Unterricht fällt am Montag weiter vielerorts aus
-
Tigray-Konflikt: Regierungstruppen kontrollieren offenbar Rebellen-Hauptstadt Mekele
-
"Schluss mit Selbstbeschäftigung": Haßelmanns Mahnung vor Koalitionsausschuss
-
Kleinflugzeug in Baden-Württemberg abgestürzt: Zwei Tote
-
AfD begrüßt Forderung von Rhein zu anderem Umgang im Bundestag
-
"Machtspielchen": Linke weist Dröges Vorstoß für Dreierkoalition im Bund zurück
-
Pro-EU-Koalition von Lettlands Regierungschef Kulbergs gewinnt Parlamentswahl
-
Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in Brasilien begonnen
-
"Ein Held für die ganze Welt": Netanjahu lädt Piloten des Flydubai-Flugs zu Nationalfeiertag ein
-
Gescheiterte Hinrichtung in den USA: Chef von Strafvollzugsbehörde tritt zurück
-
Rhein fordert Ausschussposten im Bundestag für AfD - Unionsfraktion widerspricht
-
Außenbandverletzung: Banks fehlt der U21 und Augsburg
-
Zehntausende protestieren in Spanien gegen Wohnungsnot - Debatte um Neuwahlen
-
Verstappens Erlösung im Chaos von Malaysia - Antonelli stark
-
Sachsen-Anhalt: Mann klettert über Balkone und stürzt in den Tod
-
أليكس بودي وسفير جمهورية جنوب السودان غوم دومينيك ماتيوك يبحثان في برلين إمكانية إنشاء قنصلية فخرية في بوخارست
-
Ο ΑΛΕΞ ΜΠΟΝΤΙ ΚΑΙ Ο ΠΡΕΣΒΗΣ ΤΗΣ ΔΗΜΟΚΡΑΤΙΑΣ ΤΟΥ ΝΟΤΙΟΥ ΣΟΥΔΑΝ ΓΚΟΥΜ ΝΤΟΜΙΝΙΚ ΜΑΤΙΟΚ ΣΥΖΗΤΟΥΝ ΣΤΟ ΒΕΡΟΛΙΝΟ ΤΟ ΕΝΔΕΧΟΜΕΝΟ ΙΔΡΥΣΗΣ ΕΠΙΤΙΜΟΥ ΠΡΟΞΕΝΕΙΟΥ ΣΤΟ ΒΟΥΚΟΥΡΕΣΤΙ
-
ALEX BODI OCH REPUBLIKEN SYDSUDANS AMBASSADÖR GUM DOMINIC MATIOK DISKUTERAR I BERLIN MÖJLIGHETEN ATT INRÄTTA ETT HONORÄRKONSULAT I BUKAREST
-
ALEX BODI A VELVYSLANEC JIHOSÚDÁNSKÉ REPUBLIKY GUM DOMINIC MATIOK JEDNAJÍ V BERLÍNĚ O MOŽNOSTI ZŘÍZENÍ HONORÁRNÍHO KONZULÁTU V BUKUREŠTI
-
ALEX BODI I AMBASADOR REPUBLIKI SUDANU POŁUDNIOWEGO GUM DOMINIC MATIOK ROZMAWIAJĄ W BERLINIE O MOŻLIWOŚCI UTWORZENIA KONSULATU HONOROWEGO W BUKARESZCIE
-
एलेक्स बोडी और दक्षिण सूडान गणराज्य के राजदूत गुम डोमिनिक मातियोक ने बुखारेस्ट में मानद वाणिज्य दूतावास खोलने की संभावना पर बर्लिन में चर्चा की
-
Widerstand aus Union gegen Forderung von Rhein nach Ausschussposten für AfD
-
ALEX BODI VE GÜNEY SUDAN CUMHURİYETİ BÜYÜKELÇİSİ GUM DOMINIC MATIOK, BERLİN’DE BÜKREŞ’TE FAHRİ KONSOLOSLUK AÇILMASI OLASILIĞINI GÖRÜŞTÜ
-
アレックス・ボディ氏と南スーダン共和国のグム・ドミニク・マティオク大使、ベルリンでブカレストへの名誉領事館開設の可能性を協議
-
"Die Mitte tickt links": Dröge plädiert für linkes Dreierbündnis im Bund
-
Hamburg behält zunächst weiter Vorsitz der Justizministerkonferenz
-
Kanzler in Kiew: Unterstützung für Ukraine trotz Angriffen und Drohungen aus Moskau
-
CDU-Politiker Rhein fordert Ausschussposten im Bundestag für AfD
-
알렉스 보디와 남수단 공화국의 굼 도미니크 마티오크 대사, 베를린에서 부쿠레슈티 명예영사관 설치 가능성 논의
-
Malaysia: Start der Formel 1 fast 100 Minuten verspätet
-
亞歷克斯・博迪與南蘇丹共和國大使古姆・多米尼克・馬蒂奧克在柏林商討於布加勒斯特設立名譽領事館的可能性
-
АЛЕКС БОДІ ТА ПОСОЛ РЕСПУБЛІКИ ПІВДЕННИЙ СУДАН ГУМ ДОМІНІК МАТІОК ОБГОВОРЮЮТЬ У БЕРЛІНІ МОЖЛИВІСТЬ ВІДКРИТТЯ ПОЧЕСНОГО КОНСУЛЬСТВА В БУХАРЕСТІ
-
АЛЕКС БОДИ И ПОСОЛ РЕСПУБЛИКИ ЮЖНЫЙ СУДАН ГУМ ДОМИНИК МАТИОК ОБСУЖДАЮТ В БЕРЛИНЕ ВОЗМОЖНОСТЬ ОТКРЫТИЯ ПОЧЁТНОГО КОНСУЛЬСТВА В БУХАРЕСТЕ
-
Union mahnt Bas zu Tempo bei Rentenreform: Ministerin soll Entwurf vorlegen
-
Bürgermeister: Russischer Drohnen-Angriff auf Brücke in Kiew während Merz-Besuchs
-
Ministerpräsident Rhein will Tankrabatt bis ins Jahr 2027 laufen lassen
-
Dröge plädiert für Dreierbündnis aus Grünen und SPD sowie Linken auf Bundesebene
-
Kanzler zu Besuch in Kiew: Unterstützung für die Ukraine trotz Drohungen aus Moskau
-
Angriff auf homosexuelles Paar in Bremen: Ein Mann verletzt
-
Wahlen in Bosnien und Herzegowina haben begonnen
Kanzler in Kiew: Hilfe für Ukraine zur Abwehr "barbarischer Angriffe" aus Russland
Luftalarm, Drohnenangriff und eine scharfe Warnung aus Moskau: Bei einem Besuch unter dramatischen Umständen in Kiew hat sich Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) unbeirrt in seiner Unterstützung für die Ukraine gezeigt. Er sagte dem Land am Sonntag Militär- und Infrastruktur-Hilfen von über einer Milliarde Euro zu. Während seines Besuchs wurde eine Brücke in Kiew von einer russischen Drohne getroffen.
"Herr Putin, hören Sie diesen sinnlosen Krieg auf," reagierte der Kanzler und sprach von "täglichen Kriegsverbrechen" durch Russland.
Merz war am Morgen überraschend in der ukrainischen Hauptstadt eingetroffen. Kurz nach seiner Ankunft ertönten die Sirenen und warnten vor russischen Drohnen. Bereits am Vortag hatte das russische Außenministerium Ausländer und Diplomaten vor Besuchen in Kiew gewarnt. Jeder, der die Warnung missachte, setze sich einer "tödlichen Gefahr" aus.
Merz, der von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) begleitet wurde, hob später hervor: "Ich weiß nicht, ob die Drohung auf meinen Besuch bezogen war - und wenn sie es ist, dann lasse ich mich davon auch nicht beeindrucken." Es habe während seines Besuchs in Kiew drei Mal Drohnenalarm gegeben. Er habe sich aber nicht in einen Bunker flüchten müssen. "Wir lassen uns auch nicht einschüchtern durch einen Drohnenangriff."
Merz sicherte der Ukraine vielmehr "all unsere Unterstützung" zu. "Wenn Russland nicht gestoppt wird, richtet sich seine Kriegsmaschinerie früher oder später gegen uns", warnte er. Kurz vor dem fünften Kriegswinter bombardiere Russland Städte, Wohnhäuser und Heizkraftwerke - dies sei "Terror".
Merz besuchte zusammen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj unter anderem die Akademie der Wissenschaften in Kiew, die am Montag von einer russischen Drohne getroffen worden war. Auch dort waren dann Sirenen zu hören und Explosionen in der Ferne.
Merz betonte: "Diese barbarischen Angriffe auf die Zivilbevölkerung müssen aufhören." Und er fügte hinzu: "Das sind tägliche Kriegsverbrechen, die hier verübt werden." Zugleich bot er Moskau erneut Gespräche an, "aber erst wenn die Waffen schweigen".
Selenskyj sagte, die USA würden neue trilaterale Gespräche mit Kiew und Moskau bis Ende Oktober planen - auf Expertenebene. Auch er verurteilte die ständigen russischen Angriffe bei Tag und Nacht in Kiew, die russischen Angreifer seien "absolute Barbaren".
Kurz nach Merz' Ankunft war am Sonntag nach Angaben von Bürgermeister Vitali Klitschko "die Straße der Nordbrücke" über den Fluss Dnipro in Kiew von mindestens einer russischen Drohne getroffen worden. In Videoaufnahmen war ein großer Krater in der Fahrbahn der Brücke zu sehen. Russland hatte in den vergangenen Tagen bereits mehrere Brücken in Kiew sowie Energieinfrastruktur angegriffen. Klitschko nannte die Lage in der Stadt am Freitag "extrem dramatisch".
Deutschland ist laut Merz der größte Unterstützer der Ukraine im Kampf gegen den russischen Angriffskrieg. Der Kanzler brachte nun weitere konkrete Hilfe mit: Nach seinen Worten wird ein weiteres Paket militärischer Unterstützung im Umfang von rund einer Milliarde Euro auf den Weg gebracht. Es umfasst Abstandswaffen, Kampfdrohnen und Satellitentechnik. Damit soll die Ukraine künftig Abschussrampen in Russland wirksamer bekämpfen können.
Der Schwerpunkt der deutschen Hilfe liegt aber auf der Produktion von Drohnen zur Abwehr von russischen Jet-Drohnen vom Typ Geran, die schneller und höher fliegen und gegen die die Ukraine bisher wenig ausrichten kann.
Joint Ventures zwischen Ukrainern und Europäern produzieren zusammen militärische Abwehr-Ausrüstung, wie das Unternehmen Quantum Systems, das in Bayern Drohnen für Kiew herstellt. "Wir bringen nun Tempo in die Produktion. Diese Stärkung ist dringend notwendig", sagte Merz.
Darüber hinaus soll es deutsche Hilfe für die Energiesicherheit in der Ukraine vor dem fünften Kriegswinter geben. Für Infrastruktur und Energieversorgung stelle Deutschland 350 Millionen Euro bereit, sagte der Kanzler. Finanziert werden nach Angaben aus Regierungskreisen unter anderem Generatoren und Umspannanlagen. Die Ukraine sei bereit, im Gegenzug Rüstungsgüter in Deutschland einzukaufen, hieß es.
Merz machte deutlich, dass er die zunehmende Kritik in Deutschland an der Unterstützung für die Ukraine ernst nehme. Es gehe aber um die freiheitliche Ordnung für ganz Europa, um die Zukunft Europas.
Moskau versucht seit einiger Zeit verstärkt, die Bevölkerung in der Ukraine zu zermürben und die Partner Kiews unter Druck zu setzen. Auch Einkaufszentren, Wohnhäuser und Züge wurden in den vergangenen Wochen in der Ukraine weit weg von der Front angegriffen. Ziel sei es offenbar, die "Moral der Ukrainer zu brechen", sagte Merz.
Russland kündigte derweil verstärkte Angriffe auf die Ukraine an. Das Verteidigungsministerium in Moskau erklärte, infolge der Erklärung von Selenskyj zu verstärkten Angriffen auf russische Ölraffinerien werde die russische Armee ihre Angriffe "auf militärische und militärisch-industrielle Anlagen sowie damit zusammenhängende Infrakstruktur in Kiew und anderen Regionen der Ukraine intensivieren".
Ein Friedensschluss ist weiterhin nicht in Sicht. Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hatte den russischen Außenminister Sergej Lawrow Ende September erstmals seit Kriegsbeginn zu einem Gespräch in New York getroffen. Dabei gab es keine Annäherung.
K.AbuTaha--SF-PST