-
Banaszak wirft Regierung "Realitätsverweigerung" bei Klimaschutz vor
-
Niedersachsen: Feuerwehr rettet entkräftetes Reh aus Pool
-
Straße von Hormus bleibt blockiert: Ölpreise steigen deutlich
-
"Keine Playstation": UEFA will zum VAR-Ursprung zurück
-
Mindestens neun Tote und dutzende Verletzte bei neuen russischen Angriffen auf Ukraine
-
Trump: Entmachtung von Infantino wäre "schrecklicher Fehler"
-
Niedrigwasser: Institut für deutsche Wirtschaft erwartet Produktionskürzungen
-
Varfolomeev: Mit der Schildkröte vom Papa zu WM-Gold?
-
"Attacke und Vollgas": Lückenkemper schaltet auf Angriff
-
Polanski von Wucht der Kritik "verwundert"
-
"Aktie wird steigen": Matthäus rät BVB zu El Mala
-
Bremm kämpft sich zu Silber: "Kein Zufall"
-
Als Ersatz zu EM-Bronze: Jahn "super happy"
-
Trump: Entmachtung von Infantino wäre ein "schrecklicher Fehler"
-
Hohe Spritpreise: Immer mehr Autofahrer steigen aufs E-Auto um
-
Kolumbien von stärkstem Beben seit einem Jahrzehnt erschüttert - Mehr als hundert Tote
-
Hitzetage in Deutschland: Handel fordert Maßnahmen zur Abkühlung der Innenstädte
-
Zeitung: Trump wechselte nach Nato-Gipfel heimlich das Flugzeug
-
Korruptionsverfahren gegen indischen Magnaten Adani in USA eingestellt
-
Behörden: Fünf Tote und 20 Verletze bei russischem Angriff auf Saporischschja
-
Rufe nach Aufnahme von Hitzeschutz als Gemeinschaftsaufgabe in die Verfassung
-
Trump verstärkt Vorgehen gegen Impfungen
-
Iran-Krieg: Trump verlängert Lockerung der Schifffahrtsregeln in den USA
-
Klingbeil nimmt geplante Kürzung von Steuerfreibeträgen für Vereine zurück
-
Türkisches Parlament beschließt PKK-Amnestie - Keine Angaben zu Öcalan
-
Leichtathletik-EM: Bremm stürmt zu 5000-m-Silber
-
Russische Anti-Kriegs-Partei Jabloko von Parlamentswahl ausgeschlossen
-
Tränen bei Lückenkemper: Aus im Halbfinale
-
30 Jahre nach Mord an Tupac Shakur: Prozess in Las Vegas begonnen
-
Mindestens 111 Tote bei schwerem Erdbeben in Kolumbien
-
Erste deutsche Medaille: Mabry holt EM-Bronze
-
Mehr als 70 Prozent Englands von Dürre betroffen
-
Mindestens 111 Tote bei schwerem Erdbeben in Kolumbien - Katastrophenfall ausgerufen
-
Trump fordert Entschädigungen vom Iran
-
Russische Oppositionspartei Jabloko von Parlamentswahl ausgeschlossen
-
Schwimm-EM: Märtens holt mit Staffel erste Becken-Medaille
-
Kosovo-Schutztruppe KFOR will Präsenz an Schlüsselpositionen zurückfahren
-
Regierung baut Drohnenabwehr an Flughäfen aus - Absage an Bundeswehr-Einsatz
-
Präsident von Ceuta will Migranten bis zu ihrer Ausweisung internieren
-
Mindestens 18 Tote bei schwerem Erdbeben in Kolumbien
-
US-Demokratin Alexandria Ocasio-Cortez lässt Eizellen einfrieren
-
Feuerwehren in Südeuropa im Einsatz gegen Waldbrände
-
"Bild": Konkrete DNA-Spur im Fall von Leipziger Drohnen-Attacke ermittelt
-
Verletzte bei schwerem Erdbeben in Kolumbien
-
Stuttgart holt Stürmer Pejcinovic aus Wolfsburg
-
OVG: Waffenentzug bei AfD-Mitgliedern in Sachsen-Anhalt rechtskräftig bestätigt
-
Versehentlich Tod des Königs gemeldet: Britischer Sender verstieß gegen Regeln
-
Binnenschiffer: Rhein könnte bald nicht mehr durchgängig befahrbar sein
-
Bund will NS- und SED-Gedenkstätten stärker fördern
-
Anschlag auf italienischen Journalisten: Mutmaßlicher Auftraggeber festgenommen
Guterres fordert bei Besuch in Damaskus Ende aller Syrien-Sanktionen
UN-Generalsekretär António Guterres hat bei einem zweitägigen Besuch in Syrien eine vollständige Aufhebung aller gegen das vom Bürgerkrieg gezeichnete Land verhängten Sanktionen gefordert. Guterres begrüßte am Sonntag in Damaskus "die Maßnahmen, die zu einer Lockerung der Sanktionen geführt haben". Allerdings müssten "alle Sanktionen unverzüglich aufgehoben werden", forderte er beim ersten Besuch eines UN-Chefs in Syrien seit 2009. Israels Vorgehen an den Golanhöhen kritisierte Guterres scharf.
Guterres traf in Damaskus Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa, der Syrien seit dem Sturz des langjährigen syrischen Machthabers Baschar al-Assad im Dezember 2024 führt, sowie Außenminister Asaad al-Schaibani und den Präsidenten des neuen Übergangsparlaments, das in diesem Monat seine erste Sitzung abgehalten hatte. Der UN-Generalsekretär besuchte auch die Altstadt und die berühmte Umajjaden-Moschee.
Seit dem Machtwechsel hat sich das Land nach 13 Jahren Bürgerkrieg dem Wiederaufbau sener Wirtschaft verschrieben. Mehrere westliche Länder, insbesondere die USA, haben begonnen, die gegen Syrien verhängten Wirtschaftssanktionen aufzuheben. Die Weltbank hat die Kosten für den Wiederaufbau auf rund 216 Milliarden Dollar (rund 189 Milliarden Euro) geschätzt. Ausländische Investoren haben sich bisher jedoch zurückgehalten.
Syrien brauche Investitionen "in seine Wirtschaft und seine Institutionen", sagte Guterres. Es müsse "die grundlegenden Versorgungsleistungen wiederherstellen, die Infrastruktur wiederaufbauen und die Lebensgrundlagen wiederherstellen". Der UN-Chef erwähnte auch das Ziel einer "freiwilligen, würdigen und sicheren Rückkehr der Flüchtlinge und Vertriebenen".
Seit Assads Sturz kehrten nach UN-Angaben rund 1,9 Millionen Binnenvertriebene und 1,7 Millionen Flüchtlinge aus dem Ausland zurück. Rund 5,5 Millionen Menschen sind weiterhin innerhalb Syriens vertrieben, weitere sechs Millionen leben im Ausland. Etwa 15,6 Millionen Menschen benötigen demnach humanitäre Hilfe.
Am Samstag hatte Guterres bereits betont, dass die UNO Syrien "in diesem entscheidenden Moment" zur Seite stehe. Syrien befinde sich an einer "Kreuzung", sagte der UN-Chef. Die Vereinten Nationen seien bereit, die politische Transition, die juristische Aufarbeitung der Assad-Jahre, die Ausarbeitung einer neuen Verfassung und das Abhalten von "freien und fairen Wahlen" zu unterstützen. Guterres rief die internationale Gemeinschaft auf, keine Anstrengung zur Unterstützung der syrischen Bevölkerung zu scheuen.
Das Vorgehen Israels in dem südlichen Nachbarland kritisierte Guterres scharf: "Was in der Region um die Golanhöhen geschieht, ist völlig inakzeptabel", sagte er am Samstag bei einer Pressekonferenz. Syriens "Souveränität, Unabhängigkeit, Einheit und territoriale Integrität" müssten "vollständig respektiert" werden.
"Ich möchte die internationale Gemeinschaft daran erinnern, dass die Golanhöhen syrisches Territorium sind", sagte der UN-Generalsekretär. Außenminister al-Schaibani forderte an Guterres' Seite einen "sofortigen und bedingungslosen israelischen Rückzug" von den Golanhöhen.
Israel hatte nach dem Sturz Assads Truppen in eine von der UNO überwachte Pufferzone auf den Golanhöhen entsandt. Seither führten israelische Streitkräfte wiederholt Angriffe und Vorstöße tiefer auf syrisches Gebiet aus.
Israel begründet einige der Angriffe mit dem Schutz der Minderheit der Drusen in Syrien. Israelische Vertreter erklärten zudem, die Armee wolle eine "Sicherheitszone" im Süden Syriens halten und dort ein größeres entmilitarisiertes Gebiet schaffen. Trotz der Spannungen führten Israel und die neuen syrischen Behörden mehrere direkte Gespräche.
Am Sonntag berichteten syrische Staatsmedien, die israelische Armee sei im Süden des Landes erneut vorgerückt. "Israelische Besatzungstruppen sind am frühen Sonntagmorgen in die Dörfer Maarija und Al-Aarda im Jarmuk-Becken im Westen der Provinz Daraa eingedrungen", berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Sana.
Die Soldaten hätten in Al-Aarda einen Kontrollpunkt errichtet, und die Streitkräfte hätten "in Städten im Jarmuk-Becken Flugblätter abgeworfen, in denen die Bewohner davor gewarnt wurden, Straßen zu sperren oder den Vormarsch ihrer Fahrzeuge zu behindern".
Als bislang letzter UN-Generalsekretär war Ban Ki Moon im Jahr 2009 nach Syrien gereist. Zwei Jahre später begann der Bürgerkrieg, bei dem mehr als eine halbe Million Menschen getötet und weite Teile der Infrastruktur zerstört wurden. Ende 2024 stürzte ein islamistisches Bündnis unter Führung al-Scharaas den langjährigen Machthaber Assad.
J.Saleh--SF-PST