-
Vingegaard-Helfer van Aert verpasst Tour de France
-
Windkraft auf See: Milliardenschwerer Großauftrag für Neptun-Werft in Rostock
-
G7-Staaten beraten über Stärkung der Weltwirtschaft - Gipfel endet am Nachmittag
-
AfD darf von bayerischem Verfassungsschutz beobachtet werden
-
Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit hat Spenderlunge erhalten
-
Kanadas Premier sieht in Trumps Auftritt bei G7-Gipfel möglichen "Wendepunkt"
-
Zahl dokumentierter antisemitischer Vorfälle verharrt 2025 auf hohem Niveau
-
Großauftrag für Neptun-Werft in Rostock
-
Bericht: Zoll hebt illegale Zigarettenfabrik in Rheinland–Pfalz aus
-
Schwesig lehnt Kopplung von Rentenbeginn an Lebensalter ab
-
Bundesinnenminister Dobrindt fordert Kürzungen bei Bürgergeld-Regelsatz
-
EU lockert Regeln für Schadstoffe in Kosmetika
-
Statistik: In Deutschland leben gut vier Millionen Geflüchtete und Vertriebene
-
Schüsse auf Polizisten in Göttingen: 16-jähriger Verdächtiger stellt sich
-
"Schweres Stück Arbeit": Österreich mit Auftaktsieg
-
Mindestens ein Toter bei russischem Angriff in ukrainischer Stadt Saporischschja
-
Lobbyarbeit gegen das eigene Land: Hafturteil gegen Sohn von Brasiliens Ex-Präsident Bolsonaro
-
"Spiegel": Text für Bundestagsmandat für Einsatz in Straße von Hormus liegt schon vor
-
Branchenblatt: Sean Penn dreht Film über Erstürmung des Kapitols
-
Torrekord zum Jubiläum: Messi führt Argentinien zum Sieg
-
WM-Rekordtorschütze: Messi zieht mit Klose gleich
-
US-Regierung: Pentagon setzte Musks KI-Chatbot Grok beim Iran-Krieg ein
-
EU-Parlament stimmt über Lockerung der Gentechnik-Regeln ab
-
Deutsch-Polnisches Forum blickt auf 35 Jahre Zusammenarbeit
-
Vorsitzender der Innenminister-Konferenz: Hürden für Abschiebung Straffälliger senken
-
US-Justizministerium zu vereiteltem Anschlagsversuch: 19-Jähriger unter fünf Festgenommenen
-
CDU-Wirtschaftsrat: Grundrente, Mütterrente und Rente mit 63 abschaffen
-
Haaland trifft doppelt: Norwegen bezwingt mutige Iraker
-
Kanada: Ghanaischer Spieler darf wegen Vergewaltigungsverdachts nicht zur WM einreisen
-
Bandengewalt in Haiti: Guterres bittet um Verzeihung für internationale Untätigkeit
-
Spanischer Schauspieler Javier Bardem verewigt sich in Hollywood mit seien Handabdrücken
-
"Bild": Innenminister der Länder wollen Kampf gegen Sozialleistungsbetrug verschärfen
-
Iran: Neues US-Visum für Torabi
-
Brasiliens Ex-Präsident Bolsonaro muss Waffenbesitz während Hausarrest vor Gericht erklären
-
Mit Rekordmann Mbappé: Frankreich holt Arbeitssieg zum Start
-
UNO: Mindestens 58 Länder und Gebiete mit Landminen verseucht
-
Kaliforniens Gouverneur Newsom wirft Trump Rachefeldzug vor
-
Großbritannien registriert mehr als 700 Bootsflüchtlinge an einem Tag
-
G7-Staaten fordern "entschlossene" Reaktion auf Ebola-Ausbruch in der DR Kongo
-
Russisches Kriegsschiff soll im Ärmelkanal Warnschüsse in Nähe von Yacht abgegeben haben
-
Berlin: Williams unterliegt bei ihrem Auftritt im Doppel
-
Schah-Sohn warnt vor Abkommen mit dem Iran
-
Merz nach Gespräch mit Trump zuversichtlich über gemeinsames Vorgehen zur Ukraine
-
Rahmenabkommen zwischen Iran und USA wird am Freitag in der Schweiz unterzeichnet
-
Leitzins: US-Notenbank tagt erstmals unter neuem Chef Warsh
-
Doch nicht Glasner: Amorim neuer Milan-Trainer
-
Nach French-Open-Triumph: Zverev mit wackligem ersten Sieg
-
Norwegens Kronprinz Haakon will wegen kranker Ehefrau Termine reduzieren
-
Presse: Trumps Ballsaal wird deutlich teurer und belastet Steuerzahler
-
US-Gastronomiekonzern Yum! Brands verkauft Pizza Hut
Trump feiert 80. Geburtstag mit Käfigkampf und Iran-Einigung
"USA-USA"-Rufe, Kampfjets und muskelbepackte Käfigkämpfer: Mit einer beispiellosen Machtdemonstration hat US-Präsident Donald Trump am Sonntagabend (Ortszeit) in Washington seinen 80. Geburtstag gefeiert. Kurz vor dem Spektakel am Weißen Haus hatte der Präsident ein "großartiges Abkommen" mit dem Iran verkündet. Es soll den von Trump befohlenen Krieg und den dadurch ausgelösten Ölpreisschock beenden.
Trump und der befreundete Präsident des Kampfsportverbands Ultimate Fighting Championship (UFC), Dana White, betraten gemeinsam die eigens errichtete Freiluftarena am Weißen Haus. Trump reckte dabei die Faust in die Höhe. Auf dem Weg dorthin hatte Trump vom Balkon salutiert, während Sänger die Nationalhymne anstimmten und zwölf Kampfjets über das Weiße Haus donnerten.
Zuschauer skandierten "USA, USA" - wie bei Trumps Wahlkampfveranstaltungen und politischen Kundgebungen. Der Präsident hatte für die Käfigkämpfe auf dem Südrasen des Weißen Hauses eigens eine Bühne namens "The Claw" (Die Klaue) errichten lassen. Ihre Überdachung in den Farben der US-Flagge überragte den Präsidentensitz, Scheinwerfer strahlten den Himmel an. Das Weiße Haus flutete derweil das Internet mit Bildern und Videos des Präsidenten und sprach von einer "legendären Nacht".
Trump saß mit UFC-Chef White direkt am Rand des Metallkäfigs und verfolgte bei schwülwarmen Sommertemperaturen und Gewittergrollen die Schläge und Tritte der halbnackten, nur mit knappen Hosen bekleideten Kämpfer. Er beglückwünschte die Sieger persönlich mit Händedruck. Die Sportler seien "die härtesten Leute, denen ihr je begegnen werdet", hatte der Präsident in einem Interview gesagt.
Als Hauptkämpfer war der in Deutschland geborene georgische Leichtgewichts-Champion Ilia Topuria angekündigt, der gegen seinen Rivalen Justin Gaethje in den Käfig trat. Für das Spektakel waren insgesamt 14 Mixed-Martial-Arts-Kämpfer gebucht.
Der Präsident hatte zu seinem runden Geburtstag die "großartigste Show der Welt" versprochen. Rund 4000 Gäste waren eingeladen, die Kämpfe auf dem Gelände des Weißen Hauses zu verfolgen. Für weitere 125.000 Zuschauer waren Großleinwände außerhalb des Hauptsicherheitsbereichs eingerichtet. Wegen einer Gewitterwarnung verzögerte sich der Beginn.
Das trübte nicht die Begeisterung der angereisten Kampfsportfans und Trump-Anhänger. Mit der pompösen Veranstaltung zeige der Präsident "vielleicht ein bisschen Eigennutz", sagte der Sporttrainer Nyles Rife. "Aber er ist der Anführer, also hat er das Sagen", bekundete der 35-Jährige.
Der 50-jährige Veteran Mark Toone sagte, das Kampfsportevent zeige "amerikanische Kultur" in Reinform. "Ich finde es bedauerlich, dass die Opposition viele Lügen und Unwahrheiten über diese Veranstaltung verbreitet", fügte er hinzu.
Kritiker hatten Trump vorgeworfen, das Weiße Haus zu entwürdigen und das Land mit der umstrittenen Veranstaltung weiter zu spalten. Die Anti-Korruptions-Organisation Public Integrity Project hatte versucht, den Käfigkampf kurzfristig mit einer Klage zu stoppen, diese wurde jedoch abgewiesen. Die Organisation warf Trump unter anderem vor, er bereichere sich persönlich mit Sponsorenverträgen.
Der Rechtspopulist hatte sich in der Vergangenheit wiederholt bei UFC-Kämpfen gezeigt. Zum Publikum zählen überwiegend junge Männer, die Trump 2024 mit den Wahlsieg ermöglicht hatten. Käfigkämpfe sind wegen ihrer Brutalität umstritten. Blutende Platzwunden, Gehirnerschütterungen und Brüche sind bei der brachialen Sportart an der Tagesordnung.
Die Veranstaltung stand unter dem Motto "Freiheit 250" - eine Anspielung auf den 250. Jahrestag der US-Gründung, den die Vereinigten Staaten am 4. Juli landesweit feiern.
Kurz zuvor hatte Trump die Einigung auf ein seit Wochen erwartetes Rahmenabkommen mit dem Iran verkündet. "Dieses großartige Abkommen wird Frieden und Sicherheit in die gesamte Region bringen", schrieb Trump in seinem Onlinedienst Truth Social. "Viele Präsidenten haben versucht, Frieden mit dem Iran zu schließen, und alle vor mir sind gescheitert." Das Abkommen soll nach pakistanischen Angaben am Freitag in Genf unterzeichnet werden.
Unmittelbar nach seinem Geburtstag reist der US-Präsident ins französische Evian. Dort trifft er am Montag beim G7-Gipfel die anderen Staats- und Regierungschefs, unter ihnen Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). Auch hier dürfte sich alles um Trump und sein Iran-Abkommen drehen.
J.AbuHassan--SF-PST