-
Gedränge am Ätna: Vulkanausbruch lockt Besuchermassen an
-
Liebmann holt Gold mit Europarekord - Schwarz gewinnt Silber
-
Sonnenfinsternis taucht Teile Europas in Dunkelheit
-
Zahl der Erdbeben-Toten in Kolumbien auf 239 gestiegen - Rettungskräften läuft die Zeit davon
-
Rekordpreis: Lakers für 12,5 Milliarden Dollar verkauft
-
"Korrupt und verfassungswidrig": Trump wegen Premium-Zugangs zu seinem Onlinedienst verklagt
-
Forscher entdecken energiereichen "Schwarzes-Loch-Stern" aus der Frühzeit des Alls
-
Heim-WM in Aachen: Dressur-Equipe um Werth holt 13. Titel
-
65 Jahre Mauerbau: Klöckner warnt vor Gleichgültigkeit gegenüber Geschichte
-
Rekordpreis: Lakers für zwölf Milliarden Dollar verkauft
-
Eigene Tochter mit Rheumamittel vergiftet: Bewährungsstrafen in Sachsen
-
Russe wegen Hitlergruß vor Synagoge in Frankreich zu acht Monaten Haft verurteilt
-
Acht Jahre nach Ausschreitungen in Chemnitz: Ein Fall wird neu geprüft
-
Massiver Datendiebstahl in Polen: 19 Millionen Patienten betroffen
-
Mecklenburg-Vorpommern: 16-jährige Autofahrerin entkommt mehrmals der Polizei
-
Lizenz zum Zurückschlagen: Kabinett beschließt umstrittene Geheimdienst-Reform
-
Nach Tod des Vaters: Messi zweifelt an seiner Zukunft
-
24-Jähriger soll in Frankfurt am Main Gleichaltrigen getötet haben
-
Barmer-Umfrage: Fast jeder Fünfte verschweigt etwas beim Arzt
-
AfD-Landrat verliert Rechtsstreit um Äußerung von Gesundheitsminister Linnemann
-
Greenpeace wirft Ölkonzernen immer höhere "Übergewinne" vor - Branche widerspricht
-
Erntebeginn für Champagner-Trauben in diesem Jahr so früh wie nie
-
Früherer chinesischer Premier Zhu im Alter von 97 Jahren gestorben
-
Banaszak dringt auf gemeinsames Handeln demokratischer Parteien gegen die AfD
-
Ertrunkene Dreijährige in Schleswig-Holstein: Ermittlungen gegen Eltern
-
Quallen und Hitze legen ein Fünftel von Frankreichs Atomstromproduktion lahm
-
Frühstartrente soll frühzeitigen Vermögensaufbau für das Alter erleichtern
-
Ermittlungsverfahren gegen toten CSD-Attentäter formal eingestellt
-
Kabinett beschließt umstrittene Reform der Geheimdienst-Befugnisse
-
Kabinett beschließt: Bafög wird erhöht - aber später als geplant
-
Niedrigwasser: Verkehrs- und Umweltminister uneins über Ausbau von Flüssen
-
Trotz Schrecksekunde: Varfolomeev überzeugt bei WM-Quali
-
Prozess gegen mutmaßliche IS-Anhängerin in Frankfurt am Main begonnen
-
Schneider will Klimaanpassung als Gemeinschaftsaufgabe im Grundgesetz verankern
-
Iran-Krieg belastet Reisekonzern Tui - doch die Buchungen ziehen wieder an
-
Staatsmedien: Früherer chinesischer Premier Zhu im Alter von 97 Jahren gestorben
-
Hinfiebern auf knapp zwei Minuten Dunkelheit: Vorfreude auf die Sonnenfinsternis
-
Dobrindt weist Befürchtungen zu Massenüberwachung durch Geheimdienst-Reform zurück
-
Kabinett beschließt Reform der Kinder- und Jugendhilfe - Kritik auch von SPD
-
Pleite gegen die Ex: Lippmann verliert EM-Auftakt gegen Bock
-
Norwegischer Staatsfonds macht 160 Milliarden Euro Gewinn im ersten Halbjahr
-
65 Jahre Mauerbau: Wegner mahnt lebendige Erinnerung für junge Generationen an
-
Greenpeace: Ölkonzerne machen im Juli Rekordübergewinne mit Sprit
-
Leichenfund in Schleswig-Holstein: Jäger entdeckt männlichen Torso in Plastikfolie
-
Mehr Rechtsextremisten in Hessen - Zahl der Straftaten nimmt ab
-
Bundesregierung will den Zoll im Kampf gegen organisierte Kriminalität stärken
-
Herz-OP: Rod Stewart sagt US-Konzerte ab und will sich ein paar Wochen ausruhen
-
Umweltminister Schneider gegen Vertiefung von Flüssen wegen Niedrigwassers
-
Bundesregierung will begleitetes Trinken ab 14 Jahren abschaffen
-
Putin droht mit Beschlagnahmung europäischer Schiffe als Vergeltung
Iran-Krieg: Widersprüchliche Aussagen zu möglicher Unterzeichnung von Abkommen
Nach widersprüchlichen Aussagen aus Washington und Teheran ist der Termin für eine womöglich bevorstehende Unterzeichnung eines Rahmenabkommens zur Beendigung des Iran-Krieges weiter offen: US-Präsident Donald Trump kündigte eine Unterzeichnung für Sonntag, seinem 80. Geburtstag, an. Der Iran schloss hingegen eine Unterzeichnung am Sonntag aus. Aus Teheran hieß es, eine abschließende Entscheidung zu einem Abkommen sei noch nicht getroffen worden.
Die als regierungsnah geltende Nachrichtenagentur Fars meldete am Sonntag unter Berufung auf eine "gut informierte Quelle im Umfeld des Verhandlungsteams", die iranische Führung habe "noch keine endgültige Entscheidung" getroffen. Fars steht konservativen Kreisen nahe, die einer Einigung mit den USA und Zugeständnissen grundsätzlich skeptisch gegenüberstehen. Hardliner werfen den iranischen Unterhändlern zu viele Zugeständnisse vor.
Zuvor hatte Teheran bereits Hoffnungen auf eine Einigung am Wochenende gedämpft. "Wir müssen abwarten, bis das genaue Datum der Unterzeichnung feststeht", sagte der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmail Bakaei, der staatlichen iranischen Nachrichtenagentur Irna. Das werde "nicht morgen, am Sonntag", sondern eher "in den kommenden Tagen" der Fall sein.
Vor einem Büro des Außenministeriums in der Stadt Maschhad protestierten am Samstag dutzende Menschen und riefen Parolen gegen Außenminister Abbas Araghtschi, der in einem Fernsehinterview über ein mögliches Abkommen gesprochen hatte. Andere Videos in Online-Netzwerken zeigten Menschen vor dem Außenministerium in Teheran, die "Araghtschi, tritt zurück" und "Ghalibaf, tritt zurück" skandierten.
US-Präsident Trump hatte am Samstag erklärt: "Das Abkommen soll morgen unterzeichnet werden, und unmittelbar nach der Unterzeichnung ist die Straße von Hormus für alle geöffnet." Die Zukunft der bedeutenden Meerenge ist einer der wichtigsten Streitpunkte in den Bemühungen um eine Beendigung des Iran-Krieges.
Der Iran hatte die für den weltweiten Handel mit Öl und Flüssiggas wichtige Meerenge nach Beginn des Krieges mit den USA und Israel weitestgehend blockiert. Die USA verhängten ihrerseits eine Seeblockade gegen iranische Häfen. Daraufhin explodierten die Ölpreise weltweit.
Der US-Präsident deutete an, die Vereinigten Staaten würden den Vorrat des Iran an angereichertem Uran zerstören, "egal ob im Iran oder in den USA". Der Westen wirft dem Iran vor, Atomwaffen anzustreben, was Teheran bestreitet.
Auch der Vermittler Pakistan hatte sich zuversichtlich gezeigt, dass ein Abkommen zwischen den USA und dem Iran bis Sonntag erreicht werden könne. Der pakistanische Regierungschef Shehbaz Sharif erklärte am Samstagmittag (MESZ), der Abschluss werde "voraussichtlich in den nächsten 24 Stunden erwartet". Pakistan bereite sich "auf die elektronische Unterzeichnung des Friedensabkommens direkt danach vor", schrieb Sharif weiter.
Das schweizerische Außenministerium teilte mit, es stehe mit den USA und dem Iran in Kontakt und habe "die Schweiz als Ort für eine mögliche Unterzeichnung vorgeschlagen, falls die Parteien dem zustimmen".
Unterdessen traf am Sonntag in Teheran laut der Nachrichtenagentur Isna eine Delegation aus Katar ein, um in dem Konflikt zu vermitteln. Ein mit dem Gesprächen vertrauter Diplomat sagte der Nachrichtenagentur AFP, die katarische Delegation wolle "den Abschluss eines Abkommens erleichtern".
Die USA und Israel hatten den Iran-Krieg Ende Februar mit Angriffen auf das Land begonnen. Dabei wurde der oberste Führer des Landes, Ali Chamenei, getötet. Chamenei soll nun am 9. Juli in seinem Heimatort Maschhad beigesetzt werden, wie das iranische Staatsfernsehen berichtete.
Seit Anfang April gilt in dem Konflikt eine Waffenruhe, die allerdings brüchig ist. Seitdem verhandeln die USA und der Iran unter pakistanischer Vermittlung über ein Rahmenabkommen für eine dauerhafte Friedenslösung. Neben Pakistan vermittelt auch Katar.
Trotz der Waffenruhe hielten die Kämpfe in der Region an. Das für die Golfregion zuständige US-Regionalkommando Centcom teilte am Freitagabend im Onlinedienst X mit, der Iran habe Angriffsdrohnen gestartet, um "Handelsschiffe anzugreifen, die die Straße von Hormus passieren". Alle Drohnen seien abgeschossen worden, die Meerenge sei für die Durchfahrt von Schiffen weiterhin "offen".
Irans Chefdiplomat Araghtschi sagte in einem Interview mit dem iranischen Staatsfernsehen am Freitagabend: "Der Iran hat die feste Entscheidung getroffen, dass die Verwaltung der Straße von Hormus nicht mehr so sein wird wie zuvor." Er gab zudem bekannt, der aktuelle Entwurf der Vereinbarung zwischen Teheran und Washington sehe die Aufhebung der US-Blockade iranischer Häfen vor.
Z.Ramadan--SF-PST