-
65 Jahre Mauerbau: Opferbeauftragte warnt vor Verklärung der DDR
-
Rechtspopulist Farage bei Nachwahl in Großbritannien Favorit gegen Spaßkandidaten
-
Sambier wählen neuen Präsidenten
-
Ex-Verantwortliche von US-Bürgerrechtsorganisation SPLC festgenommen
-
"Eine meiner engsten Vertrauten": Trumps Sprecherin Karoline Leavitt tritt zurück
-
Niedrigwasser: Binnenschiffer legen Drei-Punkte-Plan vor
-
Ukraine will keine genauen Angaben mehr zu russischen Raketenangriffen machen
-
Neue Eurovision-Regel: Länder im Kriegszustand dürfen nicht Gastgeber sein
-
Travis Kelce: Hochzeitsfeier mit Taylor Swift war "beste Nacht" meines Lebens
-
Erster Prozess vor US-Bundesgericht gegen Meta wegen Social-Media-Sucht bei Jugendlichen begonnen
-
Titelsammler weiter auf Kurs: PSG gewinnt Supercup
-
Sachsen-Anhalt: Schulze schließt Zusammenarbeit mit AfD nach Wahl weiter aus
-
Totale Sonnenfinsternis macht in Spanien Tag zur Nacht - Begeisterung auch in Deutschland
-
Karoline Leavitt beendet ihre Tätigkeit als Sprecherin von US-Präsident Trump
-
Xavi neuer Bondscoach - Debüt gegen Deutschland und Klopp
-
Totale Sonnenfinsternis taucht Teile Spaniens in Dunkelheit
-
Gedränge am Ätna: Vulkanausbruch lockt Besuchermassen an
-
Liebmann holt Gold mit Europarekord - Schwarz gewinnt Silber
-
Sonnenfinsternis taucht Teile Europas in Dunkelheit
-
Zahl der Erdbeben-Toten in Kolumbien auf 239 gestiegen - Rettungskräften läuft die Zeit davon
-
Rekordpreis: Lakers für 12,5 Milliarden Dollar verkauft
-
"Korrupt und verfassungswidrig": Trump wegen Premium-Zugangs zu seinem Onlinedienst verklagt
-
Forscher entdecken energiereichen "Schwarzes-Loch-Stern" aus der Frühzeit des Alls
-
Heim-WM in Aachen: Dressur-Equipe um Werth holt 13. Titel
-
65 Jahre Mauerbau: Klöckner warnt vor Gleichgültigkeit gegenüber Geschichte
-
Rekordpreis: Lakers für zwölf Milliarden Dollar verkauft
-
Eigene Tochter mit Rheumamittel vergiftet: Bewährungsstrafen in Sachsen
-
Russe wegen Hitlergruß vor Synagoge in Frankreich zu acht Monaten Haft verurteilt
-
Acht Jahre nach Ausschreitungen in Chemnitz: Ein Fall wird neu geprüft
-
Massiver Datendiebstahl in Polen: 19 Millionen Patienten betroffen
-
Mecklenburg-Vorpommern: 16-jährige Autofahrerin entkommt mehrmals der Polizei
-
Lizenz zum Zurückschlagen: Kabinett beschließt umstrittene Geheimdienst-Reform
-
Nach Tod des Vaters: Messi zweifelt an seiner Zukunft
-
24-Jähriger soll in Frankfurt am Main Gleichaltrigen getötet haben
-
Barmer-Umfrage: Fast jeder Fünfte verschweigt etwas beim Arzt
-
AfD-Landrat verliert Rechtsstreit um Äußerung von Gesundheitsminister Linnemann
-
Greenpeace wirft Ölkonzernen immer höhere "Übergewinne" vor - Branche widerspricht
-
Erntebeginn für Champagner-Trauben in diesem Jahr so früh wie nie
-
Früherer chinesischer Premier Zhu im Alter von 97 Jahren gestorben
-
Banaszak dringt auf gemeinsames Handeln demokratischer Parteien gegen die AfD
-
Ertrunkene Dreijährige in Schleswig-Holstein: Ermittlungen gegen Eltern
-
Quallen und Hitze legen ein Fünftel von Frankreichs Atomstromproduktion lahm
-
Frühstartrente soll frühzeitigen Vermögensaufbau für das Alter erleichtern
-
Ermittlungsverfahren gegen toten CSD-Attentäter formal eingestellt
-
Kabinett beschließt umstrittene Reform der Geheimdienst-Befugnisse
-
Kabinett beschließt: Bafög wird erhöht - aber später als geplant
-
Niedrigwasser: Verkehrs- und Umweltminister uneins über Ausbau von Flüssen
-
Trotz Schrecksekunde: Varfolomeev überzeugt bei WM-Quali
-
Prozess gegen mutmaßliche IS-Anhängerin in Frankfurt am Main begonnen
-
Schneider will Klimaanpassung als Gemeinschaftsaufgabe im Grundgesetz verankern
Ukraine greift St. Petersburg an - Rutte zu Solidaritätsbesuch in Kiew
Die Ukraine hat kurz vor dem Start eines internationalen Wirtschaftsforums in St. Petersburg Energie- und Militäranlagen in der zweitgrößten russischen Stadt angegriffen. Laut Gouverneur Alexander Beglow wurden mehrere Infrastruktureinrichtungen beschädigt. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bezeichnete die Attacken am Mittwoch bei einem Besuch von Nato-Generalsekretär Mark Rutte in Kiew als "gerecht". Rutte lobte die Ukraine dafür, dass sie "standhaft" bleibe, während Russland "immer verzweifelter" werde.
Wie der Petersburger Gouverneur mitteilte, trafen die ukrainischen Angriffe Energie- und Militäranlagen in St. Petersburg, darunter ein Ölterminal und den Militärstützpunkt Kronstadt. Der Kreml kündigte Reaktionen "systemischer Natur" an.
Selenskyj bezeichnete die Angriffe als Teil der "Langstrecken-Sanktionen", die sein Land gegen Russland verhänge - und als Reaktion auf die massive russische Angriffswelle auf die Ukraine in der Nacht zum Dienstag. "Es ist nur eine Frage der Zeit, bis wir unsere Gegenmaßnahmen verstärken können", sagte Selenskyj.
Russische Behörden meldeten zudem ukrainische Drohnenangriffe auf mehrere Regionen und die annektierte Krim. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau fing die Luftabwehr in der Nacht zum Mittwoch 354 ukrainische Drohnen ab.
In der von Russland besetzten Region Donezk in der Ostukraine wurden nach Angaben der von Moskau eingesetzten Behörden bei einem Drohnenangriff auf einen Bus sieben Menschen getötet. Bei einem russischen Drohnenangriff auf die ukrainisch kontrollierte Stadt Cherson wurde ukrainischen Angaben zufolge eine 86-jährige Frau getötet.
Nato-Generalsekretär Rutte äußerte sich bei seinem Besuch in Kiew lobend über das Vorgehen der Ukraine. "Während die Ukraine weiterhin standhaft bleibt, neue Wege beschreitet und auf dem Schlachtfeld Geländegewinne erzielt, ist Russland zunehmend verzweifelt", sagte Rutte bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Selenskyj. Er habe mit dem ukrainischen Präsidenten darüber gesprochen, wie es "der Ukraine gelingt, die Dynamik auf dem Schlachtfeld zu verändern".
Rutte sagte zudem, Russland erleide "erhebliche Verluste" und die Wirtschaft des Landes sei "schweren Spannungen ausgesetzt". Dennoch gebe es "keinerlei Anzeichen" für ein Ende des Kriegs. Wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten, ertönte kurz nach der Pressekonferenz Luftalarm in Kiew.
Der ukrainische Bahnbetreiber Ukrsalisnyzja hatte am Mittwochvormittag Bilder von Ruttes Ankunft am Bahnhof in Kiew veröffentlicht. Der Nato-Generalsekretär besuchte rund einen Monat vor dem Nato-Gipfel in der türkischen Hauptstadt Ankara die Ukraine.
Das Bündnis bemüht sich darum, die Unterstützung für Kiew im Abwehrkrieg gegen Russland aufrechtzuerhalten. Dabei geht es unter anderem um den Kauf und die Weitergabe von US-Waffen für die Ukraine über den sogenannten Purl-Mechanismus. Weitere Themen sind die finanzielle Unterstützung für weitere Waffenkäufe und die Rüstungsproduktion.
Selenskyj fordert von den Nato-Mitgliedstaaten insbesondere mehr Munition für Patriot-Systeme aus den USA. Diese sind aus ukrainischer Sicht besonders wichtig, um russische ballistische Raketen abzufangen.
Russland greift die Ukraine regelmäßig massiv aus der Luft an. Alleine in der Nacht zum Mittwoch wurden laut örtlichen Behörden in frontnahen Gebieten mindestens fünf Menschen und am Tag drei weitere Menschen getötet. Bei einer russischen Angriffswelle mit Raketen und Drohnen in der Nacht zum Dienstag waren nach jüngsten Angaben mindestens 23 Menschen getötet worden.
Die russische Armee hatte ihre Luftangriffe auf die Ukraine zuletzt deutlich ausgeweitet. Im Mai griff Russland das Land nach einer AFP-Auswertung ukrainischer Luftwaffendaten mit einer Rekordzahl von 8150 Langstreckendrohnen an, das waren 24 Prozent mehr als im April. Die ukrainische Luftwaffe fing demnach rund 90 Prozent der anfliegenden Drohnen und Raketen ab, hat aber weiterhin Schwierigkeiten beim Abschuss ballistischer Raketen.
F.AbuShamala--SF-PST