-
Slots für ausländische Airlines: Bundesregierung für Marktöffnung in der Luftfahrt
-
13 neue Richterinnen und Richter für Bundesgerichte gewählt
-
Rechte Vorfälle bei Bundestags-Planspiel mit Jugendlichen: Fraktionen fordern Aufklärung
-
Epstein-Skandal: Bill Gates im US-Kongress befragt
-
Wadephul: Deutschland und Ungarn wollen Beziehungen "neu aufstellen"
-
Armbrustattacken auf Vögel an Moselufer: Polizei identifiziert Verdächtigen
-
Finanzlage der Krankenkassen noch schlechter als bisher gedacht
-
Trump: Iran hat sich "zu viel Zeit gelassen" in den Verhandlungen
-
Islamistisches Imam-Mahdi-Zentrum aus Nordrhein-Westfalen bleibt verboten
-
Tödliche Schlägerei in Diskothek in Schleswig-Holstein: Lange Haftstrafe
-
Iran-Krieg: US-Inflation steigt im Mai auf Drei-Jahres-Hoch
-
Nach Kampfjet-Aus: Merz will mit Frankreich weiter an Luftkampfsystem arbeiten
-
Bundesregierung erhofft Reformkonsens bei Sozialpartner-Treffen
-
Anlagebetrug über Callcenter in Millionenhöhe: Lange Haftstrafe für Mann in Bayern
-
Beschleunigter Glasfaserausbau: Recht auf Anschluss soll ausgeweitet werden
-
Iran-Krieg: US-Inflation steigt im Mai auf 4,2 Prozent
-
Amnesty International wirft Israel "ethnische Säuberung" im Westjordanland vor
-
Drei Tote nach Hausbrand in brandenburgischem Friesack entdeckt
-
Ausschreitungen bei ausländerfeindlichen Protesten in Belfast - London kündigt harten Kurs an
-
Observation von Maddie-Verdächtigem nicht verlängert - Polizei legt Beschwerde ein
-
Bundesregierung strebt europäische Nachfolge für FCAS-Kampfjet an
-
Zwergflusspferd in Berliner Zoo heißt Brötchen
-
Prozess um mutmaßlichen Mord an US-Touristin ab 18. August in Koblenz
-
Hitze als neue Normalität: Vergangener Monat zweitwärmster Mai seit Beginn der Aufzeichnungen
-
Krankenkassen werfen Bund "Symbolpolitik" bei finanzieller Entlastung vor
-
Reisebus mit Schulkindern kollidiert mit Linienbus: Mehrere Verletzte in Bayern
-
Zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage: Polizei stoppt 15-jährige Autofahrer
-
Mette-Marits wegen Vergewaltigung angeklagter Sohn kommt doch nicht aus U-Haft frei
-
Medien: Leverkusen gewinnt Rennen um Hertha-Juwel Eichhorn
-
Mit Schockanruf um hunderttausend Euro geprellt - vermehrt russischsprachige Opfer
-
28-Jähriger in Berlin wegen Verbreitung von IS-Propaganda angeklagt
-
Kinderpornografie in Darknet angeboten: Spezialkräfte nehmen Mann in Bremen fest
-
Zahl der Petitionen an den Bundestag um ein Drittel gestiegen
-
EU-Behörde: Ewigkeitschemikalie TFA hat schädliche Wirkung bei der Fortpflanzung
-
Online-Verfahren und englische Dokumente: Regierung will Schiedsgerichte stärken
-
Ifo-Institut: Fußballturniere machen Unternehmen optimistischer
-
Schiedsrichter Artan in der Heimat begeistert empfangen
-
Amnesty International beschuldigt Israel der "ethnischen Säuberung" im Westjordanland
-
24-Jähriger nach Angriff auf israelisches Generalkonsulat in München angeklagt
-
24-Jährige nach Angriff auf israelisches Generalkonsulat in München
-
Hetze gegen queere Menschen: Geldstrafe für Prediger in Baden-Württemberg
-
Nick Reiner fordert Geld aus Fonds seiner toten Eltern für Verteidigung in Mordprozess
-
Tarifabschluss für Ärzte an Universitätskliniken: 5,4 Prozent mehr in zwei Stufen
-
Linnemann zu Treffen mit Sozialpartnern: Am Ende muss die Politik entscheiden
-
US-Behörde: Sperranlage an der Grenze zu Mexiko wird Ende 2027 fertiggestellt
-
Schiedsrichter aus Somalia wurde Einreise in USA aus Sicherheitsgründen verweigert
-
Grüne: Wort "Reform" hat Potenzial zum Unwort des Jahres
-
Zoll an Düsseldorfer Flughafen findet kleingeschnittene Schlangen in Reisegepäck
-
Nächster Rekord: Messi trifft bei Argentiniens Generalprobe
-
Vor Spitzentreffen: Unionsvizefraktionschef fordert Verzicht auf "rote Linien"
China und Russland kritisieren US-Anklage gegen Kubas Ex-Präsidenten Raúl Castro
China und Russland haben die von der US-Justiz erhobene Anklage gegen den früheren kubanischen Präsidenten Raúl Castro scharf kritisiert. "Die US-Seite sollte aufhören, Kuba mit Sanktionen und gerichtlichen Maßnahmen zu bestrafen, und nicht bei jeder Gelegenheit mit Gewalt drohen", sagte der chinesische Außenamtssprecher Guo Jiakun am Donnerstag. Der Kreml erklärte, "der Druck, der auf Kuba ausgeübt wird", könne "nicht hingenommen" werden.
Die US-Justiz hatte den 94-jährigen Raúl Castro am Mittwoch wegen des Vorwurfs der Tötung von vier US-Bürgern vor 30 Jahren angeklagt. Die US-Behörden machen Raúl Castro, der damals Verteidigungsminister war, für den Abschuss von zwei US-Zivilflugzeugen im Jahr 1996 verantwortlich. Dabei waren vier US-Bürger ums Leben gekommen.
Der chinesische Außenamtssprecher sagte zu der US-Anklageerhebung, China unterstütze Kuba nachdrücklich dabei, seine nationale Souveränität und nationale Würde zu wahren und lehne äußere Einmischung ab. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow sagte derweil russischen Staatsmedien: "Wir sind der Ansicht, dass solche Methoden, die an Gewalt grenzen, unter keinen Umständen gegen ehemalige oder amtierende Staatschefs angewendet werden sollten."
Raúl Castro ist der Bruder des verstorbenen kubanischen Revolutionsführers und langjährigen Präsidenten Fidel Castro. Mit den zwei US-Zivilflugzeugen, die 1996 von Kuba abgeschossen worden waren, hatte die von Exilkubanern gegründete Organisation Brothers to the Rescue (BTTR) Kubaner retten wollen, die über das Meer zu fliehen versuchten.
Die 30 Jahre danach gegen Raúl Castro erhobene Anklage führte zu Spekulationen, dass US-Präsident Donald Trump im kommunistisch regierten Kuba ein ähnliches Vorgehen planen könnte wie im Januar in Venezuela.
US-Elitesoldaten hatten damals den linksnationalistischen Präsidenten Nicolás Maduro in der Hauptstadt Caracas festgenommen. Er wurde dann nach New York geflogen, wo er nun auf einen Prozess wegen Vorwürfen des "Drogenterrorismus" wartet. Trump deutete jedoch an, dass er keine solche Aktion auch in Kuba plane: "Es wird keine Eskalation geben", sagte er.
Die kubanische Regierung kritisierte die Anklage gegen Raúl Castro als politisch motiviert. Den Abschuss der beiden US-Flugzeuge 1996 bezeichnete sie als "legitime Selbstverteidigung" gegen eine Luftraumverletzung.
Die kubanischen Behörden riefen die Bürger auf, gegen das Vorgehen der USA zu protestieren. Die staatliche Zeitung "Granma" appellierte an die Kubaner, sich am Freitagmorgen vor der US-Botschaft in Havanna zu versammeln.
Kuba befindet sich seit Monaten in einer massiven Wirtschafts- und Energiekrise, die sich nach dem Sturz Maduros - einem der wichtigsten Verbündeten der Führung in Havanna - verschärfte. Nach ihrer Militärintervention in Venezuela sorgten die USA dafür, dass das südamerikanische Land seine Öllieferungen an Kuba stoppte. Venezuela war bis dahin der wichtigste Öllieferant des karibischen Inselstaates.
In Havanna gibt es täglich Stromausfälle von mehr als 19 Stunden, in mehreren Provinzen dauern die Stromausfälle sogar tagelang an. Der öffentliche Nahverkehr ist eingeschränkt, Benzin wurde rationiert. Mehrere Fluggesellschaften fliegen die Karibikinsel wegen der dortigen Treibstoffknappheit mittlerweile nicht mehr an.
US-Außenminister Marco Rubio sagte am Donnerstag vor Journalisten in Miami im US-Bundesstaat Florida, dass die USA eine Änderung des "politischen Systems" in Kuba durchsetzen wollten. "Ihr Wirtschaftssystem funktioniert nicht. Es ist kaputt, und man kann es nicht mit dem gegenwärtigen politischen System reparieren", sagte er.
Rubio, der Sohn kubanischer Einwanderer und vehementer Kritiker der kommunistischen Regierung in Havanna ist, teilte zugleich mit, dass Kuba ein US-Angebot über humanitäre Hilfen in Höhe von 100 Millionen Dollar (86 Millionen Euro) angenommen habe. Ob es zu dieser Hilfe tatsächlich kommen wird, ließ der US-Chefdiplomat jedoch offen. "Wir werden keine humanitäre Hilfe leisten, die in die Hände des Militärunternehmens fällt, das sie haben", sagte er.
I.Saadi--SF-PST