-
USA drohen Iran mit Wirtschaftsisolation "wie sie die Welt noch nicht gesehen hat"
-
Vance: Niedriger Ölpreis ist derzeit wichtigstes Ziel im Iran-Krieg
-
Berichte: Trumps Name soll nun doch am Kennedy Center angebracht werden
-
Bauernverband befürchtet in einigen Regionen totalen Ernteausfall
-
Trump kündigt Zölle von bis zu hundert Prozent auf Drohnen an
-
Emirate melden iranische Angriffe auf zwei Schiffe in Straße von Hormus
-
Cyberpiraten erbeuten Daten von Steuerzahlern in Frankreich
-
Das Warten hat ein Ende: Janssen holt Diskus-Bronze
-
Neugebauer holt auch EM-Gold - Kaul wird Zweiter
-
Krause rennt zum dritten Mal zum EM-Gold
-
Zehnkampf: Krimi um Gold zwischen Neugebauer und Kaul
-
Waldbrand in Griechenland: Mehr als 250 Urlauber mit Booten von Stränden evakuiert
-
Mehr als 110.000 Kanadier unterstützen Petition zur Ausweisung des US-Botschafters
-
Raúl Castro zeigt sich bei Gedenken an Bruder Fidel erstmals seit Monaten öffentlich
-
Diebe erbeuten in Frankreich Pokémon-Karten in Wert von 80.000 Euro
-
"Terrortat": US-Botschafter verurteilt Siedlergewalt gegen Palästinenser ungewöhnlich scharf
-
RSG-WM: Varfolomeev verpasst Keulen-Finale
-
BSW streitet über Umgang mit AfD - Wagenknecht weist Höcke-Angebot zurück
-
UNO: Welt nicht auf Kurs für Einhaltung der Biodiversitäts-Ziele
-
Opposition zu Hitzeschutz: Regierung muss handeln - Grüne für Hitzegipfel
-
Wehrle: "Infantino soll einfach zurücktreten"
-
Anhaltende Wärme macht Deutschland zu schaffen - Zahl der Hitzetoten weiter gestiegen
-
Rechtspopulist Farage tritt bei Nachwahl in England gegen Spaßkandidaten an
-
Wagenknecht weist Höckes Angebot zurück - und fordert ihn zu TV-Duell auf
-
Donau-Niedrigwasser: Rumänien fährt einziges Akw des Landes herunter
-
Ukraine: 437 Zivilisten im Juli getötet - Selenskyj fordert mehr Patriot-Raketen
-
Gegenstand absichtlich in Gleisbett gelegt: Zugverkehr in Treuchtlingen eingestellt
-
Prognose: Millioneneinbußen für Getreidebauern wegen Hitze
-
65 Jahre Mauerbau: Warnungen vor DDR-Verklärung und Gefährung der Demokratie
-
Steigende Opferzahl und verzweifelte Suche nach Überlebenden nach Beben in Kolumbien
-
Grüne fordern Hitzegipfel der Regierung und klarere Zuständigkeiten
-
"Inakzeptabel": Japan protestiert gegen Putins Besuch auf den Kurilen
-
Niedrigwasser: Binnenschiffer fordern Geld für neue Schiffe und tiefere Fahrrinnen
-
AfD in Mecklenburg laut Umfrage weiter vorne - SPD auf Platz zwei
-
Mangel an Pflegeplätzen: Verband fordert "pflegepolitische Wende"
-
Schwimm-EM: Gose auch über 1500 m auf Medaillenkurs
-
Eurovision Song Contest 2027 findet in bulgarischer Küstenstadt Burgas statt
-
Israelische Siedler belagern Palästinenser - US-Botschafter spricht von "Terrortat"
-
Britisches Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal etwas verlangsamt
-
"Spiegel": Haftbefehl gegen AfD-Politiker Krah wegen Rechtsstreits mit Böhmermann
-
Merz ruft 65 Jahre nach Mauerbau zu Einsatz für Demokratie auf
-
Japan protestiert gegen Putins Besuch auf den Kurilen
-
Ausgetrocknete Wasserstellen: Hitze wird auch für Wildtiere zur Gefahr
-
Weiterhin Wald- und Flächenbrände: Zug nahe Düsseldorf mit 150 Reisenden evakuiert
-
Schlüsselfertige Immobilie gesucht: Bundesbank beginnt Vergabeverfahren für Zentrale
-
Mann muss nach Brandanschlag auf Berliner Kältebus in Psychiatrie
-
Vor Landtagswahlen im Osten: Streit in BSW um Umgang mit AfD verschärft sich
-
Märtens kritisiert TV-Übertragung: "Absolute Schande"
-
US-Botschafter in Israel wirft israelischen Siedlern "Terrortat" gegen Palästinenser vor
-
Bulgarien: 71. Eurovision Song Contest findet in Küstenstadt Burgas statt
Israel fliegt neue Angriffe gegen Hisbollah - Ministerium: Mindestens ein Toter
Trotz der im Libanon geltenden Feuerpause hat Israel im Kampf gegen die Hisbollah-Miliz erneut Ziele im Süden des Landes angegriffen. Nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums wurden dabei am Sonntag mindestens ein Mensch getötet und acht weitere verletzt. Ein Parlamentsabgeordneter der Hisbollah im libanesischen Parlament drohte unterdessen, die vom Iran finanzierte Miliz könne die im April begonnenen direkten Friedensverhandlungen zwischen dem Libanon und Israel zum Scheitern bringen.
Wie das Gesundheitsministerium weiter mitteilte, wurden bei einem der israelischen Angriffe auf die südlibanesische Stadt Arabsalim mindestens ein Mensch getötet und drei weitere verletzt, darunter ein Kind. Im unweit davon gelegenen Srifa wurden demnach zudem fünf Menschen verletzt, hierunter seien vier Rettungskräfte der Hisbollah-nahen Organisation Islamisches Gesundheitskomitee. Getroffen wurde in Srifa demnach eine Einrichtung der Organisation.
Das libanesische Gesundheitsministerium verurteilte den Angriff und warf der israelischen Armee vor, die Genfer Menschenrechtskonvention zu missachten.
Die israelische Armee hatte zuvor Evakuierungsaufrufe für mehr als zehn Ortschaften nördlich des Flusses Litani veröffentlicht, die Orte liegen außerhalb des von ihr kontrollierten Gebietes im Süden des Libanon. Darunter waren auch die später angegriffenen Orte Arabsalim und Srifa. Der libanesischen Nachrichtenagentur NNA zufolge wurden aber auch nicht in dem Aufruf enthaltene Ortschaften getroffen.
Der Generalstabschef der israelischen Armee, Ejal Samir, kündigte an, "jegliche Bedrohung" nördlich des Flusses Litani werde "eliminiert".
Seit dem 17. April gilt eine Feuerpause zwischen Israel und dem Libanon. Dessen ungeachtet hat Israel seitdem wiederholt Angriffe ausgeführt. Diese galten laut israelischen Armeeangaben Stellungen der pro-iranischen Hisbollah-Miliz. Dem Waffenruhe-Abkommen zufolge hat Israel das Recht, gegen "geplante, unmittelbar bevorstehende oder andauernde Angriffe" vorzugehen.
Parallel dazu laufen derzeit erstmals seit Jahrzehnten direkte Friedensverhandlungen zwischen israelischen und libanesischen Vertretern. Israel und der Libanon unterhalten bislang keine direkten diplomatischen Beziehungen zueinander.
Der libanesische Präsident Joseph Aoun hatte Israel vor diesem Hintergrund dazu aufgerufen, die Waffenruhe "vollständig umzusetzen".
Am Sonntag drohte ein Abgeordneter der Hisbollah im Parlament von Beirut, Hassan Fadlallah, seine Organisation sei in der Lage, die Friedensverhandlungen zwischen Israel und dem Libanon scheitern zu lassen. "Diese Verhandlungen mit all ihren Auswirkungen gehen uns nichts an. Wir werden sie nicht umsetzen, wir werden nicht zulassen, dass sie zum Abschluss kommen", sagte Fadlallah.
Im Libanon sorgte unterdessen ein in einem Fernsehsender veröffentlichtes Video für Aufruhr, in dem Anführer und Kämpfer der Hisbollah als Figuren aus dem Videospiel "Angry Birds" dargestellt wurden. Die schiitische Miliz reagierte erbost auf die Karikatur und bezeichnete sie als "beleidigend". Hisbollah-Anhänger posteten als Reaktion zahlreiche Beleidigungen gegen den christlichen Patriarchen im Libanon. Regierungschef Nawaf Salam warnte vor einer "Atmosphäre verheerender Konflikte".
Der Libanon war Anfang März in den Iran-Krieg hineingezogen worden. Als Reaktion auf die Tötung des obersten iranischen Führers Ayatollah Ali Chamenei feuerte die von Teheran finanzierte und im Libanon seit Jahrzehnten einflussreiche Hisbollah Raketen auf Israel ab. Israel flog daraufhin massive Angriffe auf Teile des Libanon und schickte Bodentruppen über die Grenze.
Nach offiziellen Angaben wurden mehr als 2600 Menschen bei den Angriffen getötet. 17 israelische Soldaten kamen im Einsatz ums Leben, zudem wurde ein für die Armee tätiger israelischer Zivilist getötet.
J.AbuHassan--SF-PST