-
Kohlekumpel in der Türkei im Hungerstreik - Bei Protest in Ankara festgenommen
-
Kabinett tagt zu IP-Adressenspeicherung und Reform der Notfallversorgung
-
25 Prozent der Erwerbstätigen im Homeoffice - Anteil leicht über EU-Durchschnitt
-
Containerschiff vor dem Oman von iranischem Schnellboot beschossen
-
Linnemann: SPD sollte bei Rente die Realitäten erkennen
-
Deutscher Pflegerat kritisiert Kürzungspläne Warkens scharf
-
Aus für Cityline: Lufthansa streicht 20.000 Kurzstreckenflüge bis Oktober
-
Kleindienst hoffnungsvoll: "Für die WM stehe ich jeden Tag auf"
-
"Nervt maximal": Gwinn hofft auf Einsatz im Saisonendspurt
-
Bei der Dankesrede: Teleprompter bringt Nowitzki ins Schwitzen
-
Trump verlängert vorerst Waffenruhe mit dem Iran
-
NHL: Sturm und Peterka gleichen aus
-
NHL: Sturm gleicht mit Boston aus
-
Warken will mehr als eine Milliarde Euro bei Notaufnahmen der Kliniken sparen
-
Niederlage für Trump: Bürger in Virginia stimmen für Neuzuschnitt von Wahlkreisen
-
Rückschlag für Spurs: Wembanyama erleidet Gehirnerschütterung
-
SPD kritisiert Nein Wadephuls zu Aussetzung des EU-Israel-Assoziierungsabkommens
-
Polizei: Zweiter Castortransport durch Nordrhein-Westfalen ohne Zwischenfälle verlaufen
-
Behörden: Schütze an Touristenattraktion war von Massaker in Columbine inspiriert
-
EU-Länder stimmen über Auszahlung des Milliarden-Kredits für die Ukraine ab
-
EU-Kommission stellt Strategie für Wege aus der Energiekrise vor
-
Wirtschaftsministerin Reiche stellt Frühjahrsprojektion der Bundesregierung vor
-
Kanzler Merz hält Rede bei Petersberger Klimadialog
-
Aktivist: US-Regierung will afghanische Ortskräfte in Katar in die DRKongo umsiedeln
-
AFP-Recherche: Plantagenholz aus Indonesien für "klimaneutrale" Verpackungen
-
Amnesty: "Unterdrückungsapparat" in Venezuela besteht weiter fort
-
Paris: Mediatoren für Kampfjet-Projekt FCAS fordern zehn zusäzliche Tage für Gespräche
-
Steinmeier fordert mehr bürgerschaftlichen Einsatz: "Unser Land braucht mehr Engagierte"
-
Chiles Ex-Präsidentin Bachelet hofft auf Bereitschaft der Welt für Frau als UN-Generalsekretärin
-
Staatsanwältin: Weinstein hat Schauspielerin Jessica Mann ausgenutzt
-
Nach Bayern-K.o.: Real siegt wieder - Camavinga ausgepfiffen
-
Pokalfinale verpasst: Kempf und Como verspielen Sieg über Inter
-
Trump: Waffenruhe mit dem Iran wird verlängert
-
Ex-Meister Leicester stürzt in die 3. Liga ab
-
Nowitzki in Hall of Fame der FIBA aufgenommen
-
Florida prüft Rolle von ChatGPT bei tödlichem Schusswaffenangriff auf Universitätscampus
-
Maradona-Tochter beklagt "Manipulation" der Familie
-
Selenskyj dankt Merz für Deutschlands "starke Unterstützung" für die Ukraine
-
Nach Druschba-Reparatur: EU dringt auf schnelle Freigabe der Ukraine-Hilfen
-
US-Vertreter: Abreise von JD Vance nach Pakistan verzögert sich wegen weiterer Beratungen
-
Zehnte Niederlage in Serie für 45 Jahre alte Venus Williams
-
Bedeutsames Referendum zu Neuzuschnitt von Wahlkreisen im US-Bundesstaat Virginia
-
Britische Aufsichtsbehörde untersucht Telegram wegen möglicher Kinderporno-Inhalte
-
Neue Verhandlungen zwischen Iran und USA kurz vor Auslaufen von Waffenruhe ungewiss
-
Machbare WM-Gruppe für deutsche Basketballerinnen
-
EU dringt nach Druschba-Reparatur auf schnelle Freigabe der Ukraine-Hilfen
-
Trumps Fed-Chef-Kandidat versichert US-Senatoren seine Unabhängigkeit
-
Papst Leo XIV. ruft bei Besuch in Äquatorialguinea zu "Recht" und "Gerechtigkeit" auf
-
Zoff in der Koalition: SPD ärgert sich über Renten-Äußerung von Merz
-
Kein Durchbruch in Wal-Drama absehbar: Tier liegt weiterhin vor Insel Poel fest
Warken will mehr als eine Milliarde Euro bei Notaufnahmen der Kliniken sparen
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) will die Zahl der in den Rettungsstellen der Krankenhäuser behandelten Fälle reduzieren und damit perspektivisch über eine Milliarde Euro einsparen. Das geht aus einem Gesetzentwurf Warkens hervor, über den die "Augsburger Allgemeine" am Mittwoch berichtete. Demnach soll die Reform der Notfallversorgung zu 1,2 Millionen Patientin weniger führen, die pro Jahr in den Rettungsstellen behandelt werden.
In den Rettungsstellen werden jährlich etwa 13 Millionen Fälle akut versorgt. "Ziel ist es, für alle Hilfesuchenden eine bundesweit einheitliche und gleichwertige Notfallversorgung sicherzustellen", heißt es in dem Gesetzentwurf. Kliniken in ganz Deutschland beklagen seit Jahren, dass ihre Notaufnahmen überlastet seien.
Warken will durch einen Dreischritt für Entlastung sorgen. Dem Gesetzestext zufolge wird die Kassenärztliche Vereinigung verpflichtet, durchgängig für Videosprechstunden und Hausbesuche auch in akuten Fällen zu sorgen. Die Kliniken sollen außerdem mit Notfallpraxen sogenannte integrierte Notfallzentren bilden. "In den integrierten Notfallzentren arbeiten zugelassene Krankenhäuser und die Kassenärztlichen Vereinigungen verbindlich so zusammen, dass immer eine bedarfsgerechte ambulante medizinische Erstversorgung bereitsteht", heißt es im Entwurf. Das Ziel ist, dort mehr Patienten zu behandeln und wieder nach Hause zu schicken, ohne sie stationär aufzunehmen. Die in den Zentren arbeitenden Ärzte sollen den Patienten Arzneimittel für den akuten Bedarf verordnen dürfen.
Entlastet werden sollen die Rettungsstellen im dritten Schritt durch eine bessere Vergütung der Krankenwagenfahrer und Sanitäter. Bisher bekommen die Rettungsdienste nur den Transport in das Krankenhaus (Fahrtkosten) mit einer oft "unnötigen Inanspruchnahme von Rettungsmitteln und Notaufnahmen" bezahlt. Künftig sollen sie die Hilfesuchenden vor Ort versorgen und gegebenenfalls an eine Arztpraxis weiterleiten. Dafür plant die Gesundheitsministerin eine neue Sachleistung einzuführen, die die Kassen tragen müssen.
Unter dem Strich soll aber Geld gespart werden. Laut Gesetzestext werden im nächsten Jahr durch die Reform über 200 Millionen Euro eingespart, 2028 schon 650 Millionen. Im Jahr 2030 sind es der Kalkulation zufolge 1,1 Milliarden.
Die stationäre Behandlung im Krankenhaus ist die teuerste. Warken hat kürzlich ihre Reformideen präsentiert, um die Dynamik der schnell steigenden Ausgaben zu brechen. Kliniken, niedergelassene Ärzte, die Pharmaindustrie und auch die Versicherten der gesetzlichen Krankenkassen sollen einen Beitrag leisten, um das Gesundheitssystem bezahlbar zu halten. Ende April soll das Kabinett die Reform abnicken.
Q.Jaber--SF-PST