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FDP-Wahldebakel: Jungliberale fordern Rücktritt der Parteispitze
Nach dem Wahldebakel für die FDP in Rheinland-Pfalz fordern die Jungen Liberalen (Juli) den Rücktritt von Parteichef Christian Dürr und Generalsekretärin Nicole Büttner. "Wir brauchen einen inhaltlichen und personellen Neuanfang", sagte Juli-Chef Finn Flebbe dem Medienportal "The Pioneer" am Montag. Dürr und Büttner hätten es nicht geschafft, "klar zu machen, wofür die FDP heute eigentlich steht".
Die FDP kam bei den Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz am Sonntag nur auf 2,1 Prozent der Stimmen, zuvor hatte sie in Baden-Württemberg 4,4 Prozent erreicht – und damit in beiden Ländern den Einzug in den Landtag verpasst. Auch bei der Bundestagswahl im Februar 2025 war die Partei an der Fünfprozenthürde gescheitert.
"Wir müssen respektieren, dass uns die Wähler offenbar keine Kompetenz mehr für die Lösung der Probleme in diesem Land zutrauen", sagte dazu Juli-Chef Flebbe. Die Partei brauche einen Neuanfang "mit neuen Köpfen, die nicht für eine FDP stehen, die aus dem letzten Bundestag geflogen ist".
Dürr und Büttner seien "nicht die Zukunft dieser Partei", sagte der Juli-Chef. "Sie sollten ihren Rücktritt anbieten, damit wir auf dem Bundesparteitag im Mai eine neue Führung wählen können." Der Parteichef habe immer von einem Marathon gesprochen, "aber die FDP befindet sich ganz offensichtlich auf der falschen Strecke". Die Führung reagiere nur, statt eine positive Antwort auf die Herausforderungen der Zukunft zu geben, kritisierte der Juli-Vorsitzende.
E.Qaddoumi--SF-PST