-
Nach zwei Saisonrennen: Teamchef Wheatley verlässt Audi
-
Kommunalwahl in Frankreich: Präsident Macron bestreitet Einmischung
-
Schlagabtausch zur Kulturfreiheit: Linke und Grüne gehen mit Weimer ins Gericht
-
Trump nennt Nato-Verbündete "Feiglinge"
-
Bundesregierung: Vorerst keine weiteren Maßnahmen wegen Sprit- und Energiepreisen
-
Vorläufiges Endergebnis: CDU gewinnt Kommunalwahl in Hessen vor SPD und AfD
-
Trump erhält Goldmünze mit seinem Konterfei
-
Drei Tote bei russischen Angriffen auf die Ukraine
-
Verbraucherzentrale: Gericht ordnet Änderungen bei Tiktok an
-
Fund von 35 menschlichen Zähnen auf Gehweg in Hessen gibt Polizei Rätsel auf
-
Dienstinterna an Drogenkriminelle: Achteinhalb Jahre Haft für Staatsanwalt in Hannover
-
"Ziele werden nicht erreicht": Prien baut Programm zu Demokratieförderung um
-
Steuern und Mieten: Spanien kündigt Milliardenentlastungen wegen Iran-Kriegs an
-
Haftstrafe für Berliner Kunsthändler wegen Versteigerung gefälschter Bilder
-
Fehlende Niederschläge: Wasserspeicherung in Deutschland nimmt ab
-
Reservegleise und mehr Puffer im Fahrplan: Vorschläge für pünktlichere Bahn
-
Kein Zutritt für Muslime zur Al-Aksa-Moschee zum Ende des Ramadan
-
Iran-Krieg: Brand in Ölraffinerie in Kuwait - Sprecher der Revolutionsgarden getötet
-
ARD stellt nach 30 Jahren "Immer wieder sonntags" ein - Aus für Stefan Mross
-
Bundestag debattiert über Pränataltests - Antrag fordert breitere Datengrundlage
-
Blockade von EU-Krediten: Grüne fordern Konsequenzen für Orban
-
Rund 100 Festnahmen in Abu Dhabi wegen Verbreitens von Falsch-Informationen zum Iran-Krieg
-
Ausgebüxter Pfau auf hessischer Autobahn hält Polizei auf Trab
-
Mord an Frau auf Waldweg: Lebenslange Haft für 47-Jährigen in Stuttgart
-
Urteil: Keine Aufenthaltserlaubnis bei Vorlage gefälschter Sprachzertifikate
-
KZ Buchenwald: Hape Kerkeling spricht bei Gedenkfeier zu Jahrestag von Befreiung
-
Gericht: Polizeianwärter darf Turban auch in Außendienst tragen
-
Russische Wirtschaft schwächelt - Zentralbank senkt Leitzinsen auf 15 Prozent
-
Machtwort der Linken-Bundesspitze zu Streit um Israel: "Wir ziehen klare Grenze"
-
Betrug in Darknet bringt Ermittler weltweit auf Spur von Pädophilen
-
Blockade von Ukraine-Kredit bringt EU-Gipfelteilnehmer gegen Orban auf
-
Iran-Krieg: Strompreise steigen - Langfristig hohe Energiekosten befürchtet
-
Schlag gegen Botnetze: Zwei der weltgrößten IT-Schadprogramme lahmgelegt
-
Enges Rennen von CDU und SPD um Sieg bei Landtagswahl in Rheinland-Pfalz erwartet
-
Regierung erleichtert Ausfuhr von Rüstungsgütern an Golfstaaten und Ukraine
-
Reisch verbessert deutschen Skiflug-Rekord
-
Schröder pflichtet Merz bei: "Auf gar keinen Fall" am Iran-Krieg beteiligen
-
Schlag gegen Botnetze: Zwei der weltgrößten IT-Schadprogramme abgeschaltet
-
Deutschlands Gletscher schmelzen in Rekordtempo - Verschwinden absehbar
-
GKV-Finanzen: Hausärzte und Sozialverband fordern weniger Krankenkassen
-
Bundesliga verliert fünften Champions-League-Platz außer Sicht
-
Snooker: O'Sullivan knackt Rekord für höchstes Break
-
15-Jähriger baut in Karlsruhe mit Auto von Vater Unfall - hoher Sachschaden
-
KI-Chips von Nvidia nach China geschmuggelt: Drei Männer in USA angeklagt
-
Liebesspiel in Öffentlichkeit: Polizei sucht nach jungem Paar
-
Brandenburg: Autobahnraser nach tödlichem Unfall zu langer Haftstrafe verurteilt
-
Getöteter Jugendlicher in Eckernförde: Tatverdächtiger wieder auf freiem Fuß
-
Schweitzer: Maßnahmen zur Eindämmung der Spritpreise reichen nicht aus
-
NBA: Schröder erreicht Postseason - Meilenstein für James
-
Kronprinzessin Mette-Marit: Wurde von Epstein "manipuliert und getäuscht"
Netanjahu: "Iran wird dezimiert" - Teheran greift erneut Ziele in den Golfstaaten an
Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu sieht den Iran knapp drei Wochen nach Beginn der Luftangriffe Israels und der USA stark geschwächt. "Wir gewinnen und der Iran wird dezimiert", sagte Netanjahu am Donnerstagabend bei einer im Fernsehen übertragenen Pressekonferenz. Mehrere Golfstaaten meldeten derweil erneut iranische Angriffe auf ihre Territorien. Die Staats- und Regierungschefs der EU forderten einen Stopp von Angriffen auf Energieanlagen.
Netanjahu betonte, der Iran sei mittlerweile nicht mehr in der Lage, Uran anzureichern oder ballistische Raketen herzustellen. Der Krieg werde "viel schneller enden, als die Leute denken". Zugleich sagte der israelische Regierungschef, der Krieg sei noch nicht beendet. "Es gibt noch mehr zu tun und wir werden es tun", sagte er.
Mit Blick auf den Angriff auf das iranische Gasfeld South Pars erklärte Netanjahu, Israel habe allein gehandelt. US-Präsident Donald Trump habe Israel im Anschluss gebeten, "weitere Angriffe auszusetzen, und wir halten uns daran", sagte der israelische Regierungschef.
Netanjahu verwies zudem auf angebliche "Risse" in der iranischen Führung. "Ich bin mir nicht sicher, wer nun das Sagen im Iran hat." Der Sohn und Nachfolger des am ersten Kriegstag getöteten obersten Führers Ayatollah Ali Chamenei, Modschtaba Chamenei, habe "sein Gesicht nicht gezeigt". Es gebe "jede Menge Spannungen unter den Menschen, die an die Spitze drängen".
Der israelische Regierungschef griff außerdem erneut die in der Vergangenheit von ihm und Trump geäußerte Hoffnung auf einen Regimewechsel im Iran auf. "Es heißt oft, dass man keine Revolutionen aus der Luft machen kann", sagte Netanjahu und fügte hinzu: "Das stimmt." Es müsse auch eine "Bodenkomponente" geben. "Es gibt viele Möglichkeiten für diese Bodenkomponente, und ich nehme mir die Freiheit, sie nicht mit Ihnen zu teilen", sagte Netanjahu.
Nach Netanjahus Stellungnahme meldete die israelische Armee erneut mehrere Salven von Raketen aus dem Iran. Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten von lauten Explosionen über Jerusalem. Die israelischen Rettungsdienste meldeten zunächst keine Verletzten oder Schäden. Die israelische Armee reagierte mit einer neuen Angriffswelle auf die Infrastruktur "des iranischen Terrorregimes" in Teheran.
Auch in den Golfstaaten kam es erneut zu Angriffen. Staatsmedien in den Vereinigten Arabischen Emiraten meldeten "Raketen- und Drohnenbedrohungen aus dem Iran". Das saudiarabische Verteidigungsministerium gab bekannt, seine Streitkräfte hätten in weniger als zwei Stunden mehr als ein Dutzend Drohnen im Osten des Landes und eine weitere im Norden "abgefangen und zerstört".
Bahrains Innenministerium gab bekannt, Splitter einer "iranischen Aggression" hätten in einer Lagerhalle ein Feuer ausgelöst. Die kuwaitische Armee erklärte, ihre Luftabwehr habe auf "feindliche Raketen- und Drohnenbedrohungen" reagiert. Später berichteten kuwaitische Staatsmedien unter Berufung auf das staatliche Ölunternehmen, in der Ölraffinerie Mina al-Ahmadi seien durch Drohnenangriffe mehrere Brände verursacht worden. Mehrere Raffinerieanlagen seien abgeschaltet worden, berichtete die staatliche kuwaitische Nachrichtenagentur.
Die iranischen Revolutionsgarden gaben in einer von der staatlichen iranischen Nachrichtenagentur Tasnim veröffentlichten Erklärung bekannt, sie hätten US-Streitkräfte in dem Luftwaffenstützpunkt al-Dhafra in den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie Ziele in Israel mit Drohnen und Raketen anvisiert.
Katar, dessen wichtigster Ölkomplex am Mittwoch vom Iran attackiert worden war, erklärte, die Angriffe würden die Exportkapazitäten des Landes für Flüssigerdgas (LNG) um 17 Prozent verringern. Von den ausbleibenden Exporten sind dem katarischen Energieminister zufolge China, Südkorea, Italien und Belgien betroffen.
Die Staats- und Regierungschefs der EU unterstrichen derweil bei einem Gipfel in Brüssel, sie schlössen eine aktive Teilnahme am Krieg weiter aus. Zudem forderten sie "ein Moratorium für Angriffe auf Energie- und Wasserversorgungsanlagen".
Die Gipfelteilnehmer begrüßten in ihrer Abschlusserklärung zudem die Bereitschaft von Mitgliedsstaaten, die Straße von Hormus abzusichern, "sobald die Voraussetzungen dafür erfüllt sind". Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) bekräftigte, dass sich Deutschland an Sicherungsmaßnahmen beteiligen könne. "Aber das geht erst, wenn die Kampfhandlungen abgeschlossen sind", fügte er hinzu.
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron erklärte nach dem Gipfel, seine Regierung plane, mit den ständigen Mitgliedern des UN-Sicherheitsrats über die Schaffung eines UN-Rahmens für eine Absicherung der für die weltweiten Ölhandel wichtigen Meeresenge zu sprechen. Für eine Umsetzung einer solchen Mission müssten jedoch zunächst die Kampfhandlungen eingestellt werden.
P.AbuBaker--SF-PST