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Iran-Krieg: USA ziehen Botschaftspersonal aus sechs Staaten im Nahen Osten ab
Angesichts des Iran-Kriegs ziehen die USA den Großteil ihres Botschaftspersonals aus sechs Staaten im Nahen Osten ab. Betroffen seien "nicht für Notfälle zuständige Mitarbeiter der US-Regierung" in Bahrain, dem Irak, Jordanien, Katar, Kuwait und den Vereinigten Arabischen Emiraten, erklärte das US-Außenministerium am Dienstag. Die Ausreise der Betroffenen sei per Änderung der Sicherheitshinweise beschlossen worden.
Die Aufforderung für den Irak begründete das Außenministerium mit "Sicherheitsbedenken", zu den anderen fünf Staaten hieß es, es bestehe eine "anhaltende Bedrohung durch Drohnen- und Raketenangriffe aus dem Iran".
Am Dienstag war die US-Botschaft in Saudi-Arabien mit Drohnen attackiert worden. Die US-Botschaft des Golfstaates Kuwait wurde derweil "bis auf Weiteres" geschlossen, nachdem sie am Montag bei einem Drohnenangriff direkt getroffen worden war.
Das US-Außenministerium hatte bereits die US-Bürger in fast allen Ländern des Nahen Ostens aufgerufen, die Region "sofort" zu verlassen. Der Aufruf betraf vierzehn Länder: Den Iran, Jordanien, Kuwait, den Libanon, den Oman, Katar, die Vereinigten Arabischen Emirate, den Jemen, Ägypten, Bahrain, Saudi-Arabien, den Irak, Syrien sowie Israel und die Palästinensergebiete.
Die USA und Israel hatten am Samstag massive Luftangriffe auf den Iran begonnen. Dabei wurden der oberste Führer Ayatollah Ali Chamenei und weitere Mitglieder der iranischen Führung getötet. Als Reaktion greift der Iran seit Samstag Israel, mehrere Golfstaaten sowie US-Einrichtungen in der Golfregion an.
T.Ibrahim--SF-PST