-
Syrische Armee bombardiert kurdische Stadtviertel von Aleppo
-
USA: Tödliche Schüsse von ICE-Mitarbeitern auf Frau lösen Proteste aus
-
"Möge Gott gnädig sein": Joshua gedenkt toter Weggefährten
-
Russland erklärt ausländische Truppen in der Ukraine zu "legitimen Zielen"
-
Forensischer Bericht: Türkischer Umweltjournalist mutmaßlich zu Tode geprügelt
-
Lidl verzichtet nach Verurteilung in Frankreich auf TV-Werbung
-
Zalando schließt Logistikzentrum in Erfurt - 2700 Stellen betroffen
-
US-Rückzug aus UN-Klimarahmenkonvention und anderen Abkommen sorgt für Kritik
-
Aufenthaltstitel für türkische Staatsbürger erschlichen: Haftstrafe in Berlin
-
Drei Tote bei Explosion von Wohnhaus in Albstadt - Gasaustritt mögliche Ursache
-
"Konkrete Maßnahmen": Altenberg-Chef über Sicherheitsbedenken
-
Französisch-russischer Gefangenenaustausch: Wissenschaftler zurück in Paris
-
"Enorme Schneemengen": Verkehrsminister Schnieder mahnt zu Vorsicht
-
Wütender Protest in Minnesota nach Tötung einer Autofahrerin durch ICE-Beamte
-
Hopp sieht nach externer Revision keinen Grund für Rechtsmittel
-
Belarussischer Dissident Bjaljazki fordert weiteren politischen Druck gegen Minsk
-
Neuer Glasfaseranschluss: Vertrag darf nicht erst ab Freischaltung laufen
-
Nach Kritik wegen Krisenmanagement bei Stromausfall: Wegner weiter unter Druck
-
Deutschland rüstet sich für Schneefront - Schulausfälle und tödliche Unfälle
-
Oberhof: Preuß Fünfte im Sprint
-
Ziel Champions League: Kovac will "Fans begeistern"
-
Steuerdebatte: Union will mit SPD über Entlastung für Unternehmen sprechen
-
Staatliche LNG-Terminals importierten 2025 deutlich mehr Flüssigerdgas
-
Moskau wirft den USA nach Tanker-Beschlagnahme im Atlantik Schüren von Spannungen vor
-
Schwerer Wintersturm in Großbritannien und im Nordwesten Frankreichs erwartet
-
Macron wirft USA schrittweises Abwenden von Verbündeten vor
-
Kaua Santos wieder im Tor - Ebnoutalib Startelf-Option
-
Bericht: Pistorius will dieses Jahr 20.000 Freiwillige für Wehrdienst gewinnen
-
Mehr als 70 Millionen Euro Steuern hinterzogen: Lange Haftstrafen für drei Männer
-
Bericht: CDU-Kandidat Schulze will vor Sachsen-Anhalt-Wahl Ministerpräsidenten werden
-
Drei Tote nach Explosion und Einsturz von Wohnhaus in Albstadt
-
Brandkatastrophe in Schweizer Skiort: Bar-Betreiber werden erstmals vernommen
-
Zoll beschlagnahmt tonnenweise illegale Abnehmprodukte mit verbotenem Medikament
-
Fraktionsklausur: SPD plant Steuerreformen und Bleiberecht für Menschen in Arbeit
-
Russland: Ausländische Truppen in der Ukraine wären "legitime Ziele"
-
Linken-Chef van Aken fordert Aussetzen von Strom- und Gassperren im Winter
-
Gericht: Mann muss Katzen nach online verbreiteter Tierquälerei abgeben
-
Trump: Die USA könnten Venezuela noch jahrelang kontrollieren
-
Durch Lebensmittel ausgelöste Erkrankungen: Zahl der Ausbrüche deutlich gestiegen
-
Trump ordnet Rückzug der USA aus UN-Klimarahmenkonvention und anderen Abkommen an
-
Irland will gegen Mercosur-Abkommen stimmen - dennoch Mehrheit für Handelsabkommen
-
Dobrindt kündigt Entscheidung zu Rückführungszentrum für Migranten an
-
Nawrath Zweiter im Sprint von Oberhof
-
Baden-Württemberg: 86-Jähriger stirbt nach Unfall mit Schneepflug
-
Verfassungsschutz warnt vor verdecktem russischen Rüstungserwerb
-
Kinder greifen koscheres Café in Leipzig an - Polizei ermittelt
-
Deutschland rüstet sich für Schneefront - Schulausfälle und erste Unfälle
-
Zalando schließt Logistikzentrum in Erfurt - 2700 Jobs fallen weg
-
"Gutes Zeichen": Deutlich mehr Aufträge für die Industrie im November
-
Studie: Jojo-Effekt nach Absetzen von Abnehmspritzen besonders stark
Selenskyj: Keine klaren Aussagen der Verbündeten für Art des Beistands im Ernstfall
Einen Tag nach dem Gipfeltreffen zur Ukraine in Paris hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj fehlende konkrete Zusagen der europäischen Verbündeten über die Art ihres militärischen Beistands im Fall eines erneuten russischen Angriffs bedauert. "Ich hätte gerne eine einfache Antwort bekommen: Ja, wenn es wieder einen Angriff gibt, werden alle Partner den Russen eine starke Antwort geben", sagte Selenskyj am Mittwoch. "Bislang habe ich keine klare, eindeutige Antwort erhalten", fügte er hinzu.
Er erkenne den "politischen Willen" bei den Verbündeten, Sicherheitsgarantien zu schaffen, sagte der ukrainische Präsident weiter. Diese müssten aber noch von den Parlamenten und dem US-Kongress bestätigt werden.
Unterdessen setzten in Paris Vertreter der Ukraine und der USA ihre Gespräche über Bedingungen für einen Waffenstillstand fortgesetzt. Nach Angaben von Selenskyj sollte es dabei um das Atomkraftwerk Saporischschja und das von Russland geforderte Abtreten von Gebieten gehen. Es sei bereits die dritte Gesprächsrunde mit US-Vertretern innerhalb von zwei Tagen, erklärte Selenskyj im Onlinedienst X.
"Die Ukraine scheut nicht vor den schwierigsten Fragen zurück und wird niemals ein Hindernis für den Frieden sein", betonte Selenskyj. Es hänge nun von den Partnern ab, "ob sie Russlands Bereitschaft sicherstellen, den Krieg zu beenden". Zudem solle über mögliche Treffen auf Ebene der Staats- und Regierungschefs zwischen der Ukraine, anderen europäischen Staaten und den USA gesprochen werden.
Am Nachmittag wird Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) in Paris zu einem Treffen im Format des Weimarer Dreiecks erwartet. Bei den Beratungen mit dem französischen Außenminister Jean-Noël Barrot und dem polnischen Außenminister Radoslaw Sikorski soll es auch um die Lage in der Ukraine gehen.
Die sogenannte Koalition der Willigen hatte sich bei ihrem Gipfel in Paris am Dienstag nach den Worten von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron auf "robuste" Sicherheitsgarantien für den Fall eines Waffenstillstands in der Ukraine geeinigt. In einer "Pariser Erklärung", die von den USA allerdings nicht unterzeichnet wurde, ist von einem Mechanismus zur Überwachung des erhofften Waffenstillstands die Rede, die USA sollen dies leiten.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) stellte in Paris erstmals eine militärische Beteiligung Deutschlands an der geplanten internationalen Ukraine-Truppe in Aussicht - jedoch nicht auf ukrainischem Boden. Es sei denkbar, "dass wir nach einem Waffenstillstand Kräfte für die Ukraine auf benachbartem Nato-Gebiet einmelden", sagte Merz.
Macron, Selensky und der britische Premierminister Keir Starmer unterzeichneten in Paris eine Absichtserklärung über die Entsendung einer multinationalen Truppe im Fall eines Waffenstillstands. Frankreich könne "mehrere tausend" Soldaten entsenden, sagte Macron. Die multinationale Truppe solle auf dem Boden, in der Luft und im Meer, "weit von der Kontaktlinie entfernt" eingesetzt werden, sobald es einen Waffenstillstand gebe, sagte er. Starmer kündigte an, dass Großbritannien und Frankreich dann mehrere Militärstützpunkte in der Ukraine einrichten wollten.
Der US-Sondergesandte Steve Witkoff, der am Dienstag erstmals persönlich an einem Treffen der Koalition der Willigen teilgenommen hatte, hatte die Planungen für die Sicherheitsgarantien als "weitgehend abgeschlossen" bezeichnet. Er hatte zugleich eingeräumt, dass die Frage der von Russland geforderten Gebietsabtretungen durch die Ukraine weiter "ein besonders kritisches Thema" sei.
C.Hamad--SF-PST