-
Freiburg siegt souverän in Düsseldorf
-
Hunderte Asylsuchende sollen auf griechische Ägäisinseln verlegt werden
-
"Der helle Wahnsinn": Hockey-Männer buchen das Halbfinale
-
Sieg gegen Australien: Hockey-Männer buchen das Halbfinale
-
Nordische und baltische Staats- und Regierungschefs zu Solidaritätsbesuch in Kiew
-
15-Jähriger soll eigenen Vater getötet haben: Untersuchungshaft wegen Mordverdachts
-
Debatte um Unterstützung durch BSW: AfD-Bundeschef Chrupalla zurückhaltend
-
Geglücktes Lustrinelli-Debüt: Union müht sich in zweite Runde
-
Gladbach mit lockerem Sieg beim Fünftligisten Schott Mainz
-
Schneller Tietz-Hattrick: Mainz ohne Probleme auf dem Dorf
-
Norris gewinnt erneut - Horror-Heimspiel für Verstappen
-
Reit-WM: Deutsches Spring-Trio verpasst Podium zum Abschluss
-
Abschluss der 250-Jahr-Feierlichkeiten: Autorennen in Washington
-
Selenskyj warnt vor Spaltung der Ukraine durch Wahlen im Krieg
-
Tausende Schweden demonstrieren vor Parlamentswahl für mehr Klimaschutz
-
Deutschland Tour: Del Toro feiert Gesamtsieg
-
Diamond League: Ansah chancenlos - Hummel stark
-
Merz verteidigt Kurs vor Kabinettsklausur: "Wir lassen uns nicht beirren"
-
Ukraine nimmt nach Wildberries auch russischen Onlinehändler Ozon ins Visier
-
DFB-Kontrollausschuss untersucht Ausschreitungen in Mannheim
-
AfD-Chefin Weidel will aus Euro aussteigen und Deutschlands Grenzen "zumachen"
-
Humanoide Roboter brechen bei Weltmeisterschaften in China menschliche Rekorde
-
Heftiger Unfall: Verstappen fliegt in Zandvoort ab
-
Drei Verletzte bei koordinierten Brandanschlägen im Süden Thailands
-
Heidenheim blamiert sich im DFB-Pokal
-
FIFA-Machtkampf: Der Norden gegen Infantino
-
Konzernchef Blume nennt Lage bei VW "mehr als kritisch"
-
Rheinpegel erholen sich von Tiefstständen - Niveau aber weiterhin niedrig
-
Betrunkener greift zu Akku-Schere - Hecke von Anwohner in Lüneburg verunstaltet
-
"Tsunami für das Land": Selenskyj warnt vor Spaltung der Ukraine durch Wahlen im Krieg
-
Fußballer des Jahres: Kane, Gwinn und Kompany geehrt
-
Gesundheitsminister will nicht bei Rentenansprüchen pflegender Angehöriger sparen
-
Präsident Peseschkian: Iran "hat gerade mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen"
-
Hinweise auf Markteinführung von selbstfahrendem Taxi von Tesla verdichten sich
-
Nach Vorwürfen des Drogenhandels: Mexikanischer Gouverneur lässt Amt erneut ruhen
-
Gewerkschaft droht mit Streik in Bahnverkehr - Gesetz zu Sicherheit muss kommen
-
Mihambo muss nach Verletzung Saison beenden
-
Selenskyj: Wahlen im Krieg würden die Ukraine "spalten"
-
Frau an Alsterwanderweg in Hamburg getötet: Polizei fasst 22-jährige Verdächtige
-
Segeljacht kentert vor Büsum: Drei Schiffbrüchige aus Nordsee gerettet
-
Kasachstan wählt erstmals nach Verfassungsreform neues Parlament
-
Mann fährt auf Autodach mit: Polizei stoppt riskante Tour in Baden-Württemberg
-
Masters in Cincinnati: Pegula fordert Gauff, Premiere für Fils
-
"Unglücklicher Fehler": Münchner Fußball-Stadion auf Medaille für Marathon-Läufer in Sydney
-
Handels-"Krieg": Kanada kontert US-Zölle
-
"Spektakuläre Kulisse": Fahrer bereiten sich auf Autorennen in Washington vor
-
250 Jahre USA: Trump dreht Ehrenrunde bei Autorennen in Washington
-
Gesundheitsminister Linnemann will nicht bei Rentenansprüchen pflegender Angehöriger sparen
-
Fall Arday: US-Botschafter in Belgien kritisiert Suspendierung von US-Forscher
-
EVG droht mit Streiks im Regionalverkehr - Bahngewerkschaft macht Druck bei Gesetz zu Sicherheit
Deutschland stimmt Nato-Beitritten von Finnland und Schweden zu
Mit breiter parlamentarischer Unterstützung hat der Bundestag grünes Licht für die Nato-Beitritte Schwedens und Finnlands gegeben. Rednerinnen und Redner aller Fraktionen würdigten den Schritt am Freitag als historisch. Nur die Linksfraktion stimmte wegen der Bedingungen der Türkei für die Beitritte gegen das Gesetz zur Ratifizierung. Auch der Bundesrat machte darauf den Weg für die Aufnahme der beiden nordischen Länder frei.
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) begrüßte den Abschluss des parlamentarischen Ratifizierungsverfahrens in Deutschland. Die Beitritte würden "für mehr Sicherheit - für alle Nato-Mitglieder und für Europa" sorgen, erklärte er auf Twitter.
"Wir erleben, wie europäische Geschichte geschrieben wird", sagte Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) in der Bundestagsdebatte. Sie verwies auf die lange Tradition der Neutralität in Schweden und Finnland: "Von so einer grundsätzlichen Überzeugung verabschiedet man sich nur dann, wenn etwas wirklich Einschneidendes geschehen ist", sagte sie. Der russische Angriff auf die Ukraine sei ein solcher Einschnitt gewesen.
Die Vergrößerung der Nato sende eine Botschaft an den russischen Präsidenten Wladimir Putin, sagte Lambrecht. "Wir stärken genau die Sicherheitsarchitektur, die Friedensordnung, die Putin zerstören will", sagte sie. "Der Westen, den er so verachtet, wird stärker, nicht schwächer."
Der CDU-Außenexperte Johann Wadephul sagte im Plenum: "Es ist selten, dass wir in so großer Einmütigkeit ein solches Gesetz beschließen." Diese Einmütigkeit liege "in der sehr ernsten sicherheitspolitischen Lage begründet". Die Zustimmung zum Nato-Beitritt von Schweden und Finnland sei ein "wichtiges Signal an Russland, dass wir es nicht dulden, dass zwei Ostseepartner bedrängt und erpresst werden", sagte Wadephul.
Zustimmung kam auch von der AfD-Fraktion. "Auch wir akzeptieren den Wunsch Schwedens und Finnlands, der Nato beizutreten", sagte der Abgeordnete Alexander Gauland. Sie tue dies allerdings "nicht mit überschäumender Freude und Begeisterung", denn angesichts der angespannten Sicherheitslage in Europa könnten "Gleichgewichtsverschiebungen Konflikte verschärfen, anstatt sie zu entspannen".
Die AfD-Fraktion stimmte der Regierungsvorlage mit großer Mehrheit zu. Eine Nein-Stimme kam von der AfD-Abgeordneten Christina Baum. Sie kritisierte die Nato-Vergrößerung als "Provokation für Russland", die "zur Ausbreitung dieses Krieges führen" könne.
Einen Sonderweg bei der Abstimmung schlug die Linksfraktion ein: Deren Außenexperte Gregor Gysi äußerte zwar Verständnis für den Beitrittswunsch von Schweden und Finnland - das Nein seiner Fraktion begründete er aber mit Zusagen Schwedens und Finnlands an die Türkei, um deren Veto gegen den Beitritt zu entkräften; hier gehe es etwa um die Zusage, bestimmte kurdische Gruppen nicht mehr zu unterstützen.
Der Preis, den die Nato an die Türkei zahlen müsse, sei "zu hoch", sagte Gysi. Deren Präsident Recep Tayyip Erdogan werde "noch dreister werden nach diesem Erfolg".
Außen-Staatsminister Tobias Lindner (Grüne) sprach in der Debatte von einer deutlichen Stärkung des Bündnisses durch den Beitritt der beiden neuen Mitglieder. Dieser bedeute "für unser Bündnis in Gänze einen Zugewinn an Sicherheit", sagte er. "Wir stärken heute die demokratische Mitte der Nato."
Ähnlich äußerte sich der FDP-Außenexperte Alexander Graf Lambsdorff. Er verurteilte die aktuelle russische Außenpolitik als "expansionistisch, revanchistisch und auch gewalttätig".
Damit der Beitritt wirksam wird, müssen alle Nato-Staaten diesem zustimmen und den Ratifizierungsprozess abschließen. Deutschland zählt nach Angaben von Staatsminister Lindner "zur ersten Runde der Staaten", welche die Ratifizierung parlamentarisch abschließen. Als erster Mitgliedstaat hatte Kanada dies getan.
Nach dem Bundestagsvotum wird Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Ratifikationsurkunde ausstellen und bei der US-Regierung in Washington hinterlegen lassen. Der Beitritt ist vollzogen, wenn Schweden und Finnland nach der Zustimmung der anderen Nato-Mitglieder ihre Beitrittsurkunden in Washington übergeben.
L.AbuTayeh--SF-PST