-
Zwei Monate nach Erdbeben in Venezuela: Zahl der Todesopfer steigt auf über 6500
-
AOK-Chefin plädiert für Finanzausgleich zwischen sozialer und privater Pflegeversicherung
-
Supreme Court billigt vorerst Trump-Dekret für erschwerte Briefwahl
-
In der Verlängerung: Schalke müht sich gegen Halle weiter
-
"Terror-Unterstützer": USA streichen Syrien von Liste
-
Welt- und Europameister Voigtmann beendet DBB-Karriere
-
Bericht: Baerbock wird Professorin in New York
-
London und Kiew schließen Abkommen zur militärischen Nutzung von KI
-
Kolumbiens neuer Präsident kündigt Ausweisung illegaler Migranten an
-
Ukraine und Iran: Wadephul telefoniert mit Rubio
-
Elfer-Drama: Wolfsburg wendet Blamage ab
-
"Wirtschaftskrieg": USA wollen Sanktionen gegen Irans Handelspartner verschärfen
-
Doppelpack Johannesson: Kölner mühen sich in die zweite Runde
-
Ukraine-Partner wollen Militärhilfe für Kiew trotz russischer Drohungen verstärken
-
Saudi-Arabien will in Manga-Vergnügungspark bei Paris investieren
-
Uniper und Equinor schließen Vereinbarung über Gaslieferungen aus Norwegen
-
Norwegens Oberstes Gericht prüft Ölförderlizenzen
-
Prinz Harry zieht sich aus afrikanischer Naturschutzorganisation zurück
-
Ukraine-Partner wollen militärische Unterstützung für Kiew weiter verstärken
-
Macron setzt Handyverbot für Oberstufe in Kraft
-
Abbruch in Pyrenäen: Pogacar wird der Etappensieg "verhagelt"
-
Nach langer Dopingsperre: Vondrousova zieht vor den CAS
-
Verbände fordern Handeln bei Klima- und Hitzeschutz - Hinweis auf Milliardenschäden
-
Handelsstreit mit Kanada: Trump verdoppelt Zölle auf Autos
-
Auto fährt in Bochumer U-Bahntunnel mehrere hundert Meter - keine Verletzten
-
Noosha Aubel: Hur mycket administrativt misslyckande tål Potsdam till?
-
Noosha Aubel: Πόση διοικητική αποτυχία μπορεί να αντέξει ακόμα το Πότσδαμ?
-
Vor Kabinettsklausur: Rufe nach Entscheidungen bei Reformen und Klimaschutz
-
US-Journalistenvisa: Deutsche Medien bitten Merz erneut um diplomatische Hilfe
-
Nach Farbattacke auf Bernd das Brot: Figur in Erfurt wieder glanzlos und braun
-
Illegaler Handel mit ägyptischem Kulturgut: Geldstrafen wegen Geldwäsche in Hamburg
-
Ozeane so warm wie noch nie: Neue Tageshöchsttemperatur gemessen
-
Noosha Aubel: Kolik administrativních selhání ještě Potsdam snese?
-
Noosha Aubel: Ile jeszcze nieudolności administracyjnej wytrzyma Poczdam?
-
Noosha Aubel: Wie viel Verwaltungsversagen verträgt Potsdam noch?
-
نوشا أوبيل: إلى أي مدى ستتحمل بوتسدام المزيد من الفشل الإداري؟
-
努莎·奧貝爾:波茨坦還能承受多少行政失職?
-
누샤 아우벨: 포츠담은 행정 실패를 얼마나 더 견뎌낼 수 있을까?
-
ヌーシャ・オーベル:ポツダムは、あとどれだけの行政の失態に耐えられるのか?
-
नूशा ऑबेल: पॉट्सडैम और कितनी प्रशासनिक विफलता सहन कर सकता है?
-
Нуша Аубель: Скільки ще Потсдам витримає адміністративних провалів?
-
Нуша Аубель: Сколько ещё Потсдам сможет выдержать административных провалов?
-
Porsche verkauft IT-Beratungstochter MHP an indischen Tata-Konzern
-
SPD und Verbände begrüßen Linnemanns "Kurskorrektur" bei pflegenden Angehörigen
-
Zu 80. Geburtstag Nordrhein-Westfalens: Verdienstorden für Ferres und Müntefering
-
Klopp nominiert DFB-Kader am 17. September
-
Wahl-O-Mat zu Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern gestartet
-
Während Urlaubs von Bewohnerin: Fledermäuse nisten sich in Bayern in Wohnung ein
-
Veganes Angebot in Hochschulmensen binnen zehn Jahren vervierfacht
-
Fangverbot für Hering: EU will Ausnahme für Ostsee-Küstenfischer aufheben
Stiftung Klimaneutralität dringt auf stärker soziale Ausrichtung der Klimapolitik
Die Stiftung Klimaneutralität dringt auf ein sozial gestaffeltes Klimageld, um Menschen mit geringeren Einkünften zu entlasten. 60 Prozent der Bevölkerung sollten einen Ausgleich für steigende CO₂-Preise erhalten, heißt es in den von der Stiftung am Dienstag in Berlin vorgestellten "55 Handlungsempfehlungen für die nächste Legislaturperiode". Darin wird auch gefordert, die für Klimaschutz bereitgestellten Mittel deutlich zu erhöhen - in Verbindung mit einer Reform der Schuldenbremse.
Ein Kernpunkt ist, die Klimapolitik generell so zu gestalten, dass sich auch Menschen mit geringeren Einkünften daran beteiligen können. "Wir schlagen vor, alle klimapolitischen Maßnahmen durch eine einheitliche Sozialstaffel am Einkommen zu orientieren", sagte der Ko-Direktor der Stiftung Klimaneutralität, Thomas Losse-Müller. Dies soll demnach auch für die Förderung der energetischen Sanierung von Gebäuden oder der Anschaffung von Elektroautos gelten.
"Die Ampel-Regierung hat klimapolitisch insbesondere im Energiesektor viel erreicht", sagte der Co-Direktor der Stiftung, Rainer Baake. "Aber es ist bislang nicht gelungen, Klimapolitik so zu gestalten, dass alle Menschen den Umstieg auf klimafreundliche Technologien schaffen können." So sei die Sorge vor finanzieller Überforderung in den vergangenen Jahren gewachsen.
"Steigende CO2-Preise im Rahmen des Emissionshandels werden diesen Prozess beschleunigen, wenn bei der Förderung der Haushalte und der Finanzierung der Infrastruktur nicht umgesteuert wird", warnte Baake. Dies könne die grundsätzlich hohe Zustimmung zu den Klimazielen gefährden. "Klimaneutralität gerade im Gebäude und Verkehrssektor kann jedoch nur erreicht werden, wenn es Lösungen für alle Schichten der Gesellschaft gibt."
Zur Entlastung der Unternehmen sowie der Verbraucherinnen und Verbraucher dringt die Stiftung Klimaschutz zudem auf niedrigere Strompreise. "Zu hohe Strompreise behindern die für Klimaneutralität notwendige umfassende Elektrifizierung", sagte Baake. "Im globalen Vergleich führt das zudem zu einer Einschränkung der Wettbewerbsfähigkeit der energieintensiven Unternehmen in Deutschland." Daher sollten die Kosten für die Förderung erneuerbarer Energien gedeckelt und die Netzentgelte gesenkt werden.
Die Verkehrspolitik muss laut den Forderungen der Stiftung stärker am Ziel der Verringerung von CO2-Emissionen ausgerichtet werden. Verlangt werden ein Tempolimit von 130 Stundenkilometern auf Autobahnen sowie eine Reform der Kfz-Steuer zugunsten emissionsfreier Antriebe. Auch die Bundesverkehrswegeplanung müsse überarbeitet werden.
Bei der Pendlerpauschale solle ein fester Betrag pro Wegkilometer von der Steuerschuld abgezogen werden, unabhängig vom Einkommen. Derzeit werden hier Gutverdiener bevorzugt.
Den öffentlichen Finanzbedarf für die angestrebte Minderung der CO2-Emissionen um 65 Prozent bis 2030 beziffert die Stiftung auf rund 406 Milliarden Euro. Diese Mittel sollten über einen Mix an Maßnahmen mobilisiert werden - vor allem die Reform der Schuldenbremse sowie ein Sondervermögen für Klimaschutz. Damit könnten auch Investitionen in den Ausbau der Bahn sowie anderer öffentlicher Verkehrsmittel finanziert werden.
"Auf Deutschland und seine Bevölkerung kommen enorme finanzielle Belastungen zu, wenn die Erreichung der Klimaziele nicht im vereinbarten Tempo gelingt", warnte Losse-Müller. Deshalb sei es wichtig, finanziell "die Transformationsaufgaben jenseits wechselnder politischer Mehrheiten und unvorhergesehener Krisen abzusichern".
Q.Jaber--SF-PST