-
Israelische Siedler im Westjordanland greifen AFP-Journalisten an
-
Medien: Finanzministerium für Ausweitung der Zuckersteuer - Kritik aus Union
-
Umfrage: Gamer geben im Schnitt mehr als 300 Euro pro Jahr für Spiele aus
-
US-Sanktionen gegen Partner des Iran: China will seine Interessen schützen
-
Verbraucherzentrale: Eon-Fernwärmekunden können sich noch Sammelklage anschließen
-
Unicef: Einer Million Kinder in Afghanistan droht Tod durch Unterernährung
-
"Bild": Finanzministerium präzisiert Pläne für Zuckersteuer
-
FC Bayern: Gwinn "sehr nah" vor ihrem Comeback
-
Regierung vor großen Aufgaben: Wirtschaftsschwäche, hybride Angriffe, Klimakrise
-
Neuer vor Auftakt: "Gibt nichts Schöneres"
-
Urteil: Land muss Polizisten nach Amokfahrt von Trier kein Schmerzensgeld zahlen
-
Erneut 23 Männer nach Afghanistan abgeschoben - "großenteils" Straftäter
-
Gewinn von Spielzeughersteller Lego im ersten Halbjahr "besser als erwartet"
-
VW-Chef Blume zu möglichen Stellenstreichungen: "Etwa die Hälfte" in Deutschland
-
Korruptionsverdacht: Früherer armenischer Präsident Kotscharjan festgenommen
-
Baden-Württemberg: Ausgebüxter Papagei macht es sich auf fremdem Balkon gemütlich
-
Cooler Aufritt mit ärztlichem Attest: Nepals Regierungschef darf weiter mit Sonnenbrille ins Parlament
-
TÜV-Verband: E-Autos in Deutschland "auf dem Weg zum Mainstream"
-
Steinmeier wirbt für weitere Zuwanderung - Warnung vor Nationalismus
-
Lobbyranking: Fortschritte bei Transparenz - aber Probleme bei Umsetzung von Regeln
-
VW-Chef Blume trifft auf Beschäftigte - Betriebsrat sieht Vertrauen beschädigt
-
Per Notruf aus fahrendem Auto: Achtjährige stoppt Trunkenheitsfahrt ihrer Mutter
-
Zwei Spiele gesperrt: Bensebaini fehlt BVB bei Pokalauftakt
-
Kanzler ruft trotz wirtschaftlicher Probleme zur Zuversicht auf
-
Merz zu hybriden Angriffen: Urheber werden dafür bezahlen
-
75-Jähriger umfährt Schranken: Tödlicher Bahnunfall in Schleswig-Holstein
-
Medien: Bayern auch zum Ligastart ohne Musiala
-
Warnung vor AfD-Regierung: Bildschirm bei MDR-Sendung in Sachsen-Anhalt schwarz
-
Merz bekennt sich vor Kabinettsklausur zu Kampf gegen Klimawandel
-
Menschenrechtsgericht fordert Freilassung des in der Türkei inhaftierten Kulturförderers Kavala
-
Deutsche Wirtschaft zeigt sich deutlich widerstandsfähiger als erwartet
-
Ifo-Institut: Stimmung bei deutschen Unternehmen im August aufgehellt
-
Kühlschrank für Menschen soll japanische Arbeiter vor Hitze schützen
-
Deutliches Auftragsplus für Baugewerbe im Juni - Branche sieht noch keine Wende
-
Medienberichte: Weitere Drohne und Sprengstoff nach Vorfall in Leipzig gefunden
-
Müller und Hummels investieren in portugiesischen Erstligisten
-
Rheinland-Pfalz: Ehrlicher 13-Jähriger bringt gefundene 500 Euro zu Polizei
-
Digitale Medien an der Spitze: Freizeit-Monitor 2026 mit klarem Ergebnis
-
Warken vor Klausur: Stärkung des Wirtschaftsstandorts ist zentrale Aufgabe
-
Deutliches Auftragsplus für Baugewerbe im Juni
-
Pokal-Krawalle: DFB-Spitze nimmt Klubs ins Visier
-
Staatsdefizit steigt im ersten Halbjahr 2026 auf mehr als 71 Milliarden Euro
-
Trotz Irankriegs: Deutsche Wirtschaft im zweiten Quartal um 0,3 Prozent gewachsen
-
"Washington Post" muss geschasste Kolumnistin Karen Attiah wieder einstellen
-
"Genug ist genug": Frühere Fußballstars kritisieren Infantino
-
Medien: Ermittler gehen von mehreren Drohnen bei Vorfall in Leipzig aus
-
Supreme Court macht vorerst Weg frei für Trump-Dekret für erschwerte Briefwahl
-
Winston-Salem: Altmaier erreicht Achtelfinale
-
Vor Kabinettsklausur: CDU-Arbeitnehmer warnen vor sozialer Schieflage
-
Frauen-WM 2027: Auslosung am 11. Dezember in Rio de Janeiro
Drohung aus Moskau nach US-Erlaubnis für Kiew zum Einsatz weitreichender Waffen
Die Entscheidung der US-Regierung, der Ukraine den Einsatz von Waffen größerer Reichweite gegen Ziele in Russland zu erlauben, ist von Moskau als neue Eskalation angeprangert worden. Der Kreml warf dem scheidenden US-Präsidenten Joe Biden am Montag vor, dadurch den Krieg weiter anzuheizen und drohte mit einer "angemessenen Antwort" im Falle eines Angriffs auf russischem Gebiet. Unterdessen wurden bei neuen russischen Angriffen auf die ukrainische Hafenstadt Odessa mindestens zehn Menschen getötet.
Sollte Kiew russisches Staatsgebiet mit weitreichenden Waffen angreifen, stelle dies eine "direkte Beteiligung der Vereinigten Staaten und ihrer Verbündeten an den Kämpfen gegen Russland sowie eine radikale Veränderung des Wesens und der Natur des Konflikts" dar, erklärte das Außenministerium in Moskau. Die russische Antwort in einem solchen Fall werde "angemessen und spürbar" sein.
Bereits zuvor hatte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow dem US-Präsidenten vorgeworfen, mit seiner Entscheidung "Öl ins Feuer" zu gießen und "weitere Eskalation und Spannungen provozieren" zu wollen.
Zustimmung für den US-Vorstoß kam von Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne). Sie sagte im RBB, dass es bei der Selbstverteidigung der Ukraine jetzt darum gehe, "dass man nicht abwartet, dass die Rakete erst über die Grenze fliegt". Stattdessen müssten die Abschussbasen auf russischem Gebiet zerstört werden. Dies sei "im Rahmen des internationalen Rechts".
Auch Polens Außenminister Radoslaw Sikorski begrüßte Bidens Schritt. Der US-Präsident habe auf die Entsendung nordkoreanischer Truppen nach Russland und jüngste massive Raketenangriffe auf die Ukraine "in einer Sprache geantwortet, die (der russische Präsident) Wladimir Putin versteht", schreib Sikorski im Onlinedienst X.
Am Sonntag war bekannt geworden, dass die US-Regierung der Ukraine nach langem Zögern den Einsatz weiterreichender Waffen gegen Russland erlaubt hat. Ein US-Vertreter bestätigte Medienberichte, wonach Biden bislang geltende Beschränkungen für an die Ukraine gelieferte Waffen aufhob.
Den Medienberichten zufolge änderte Biden seine Haltung, nachdem bekannt geworden war, dass nordkoreanische Truppen offenbar in der russischen Grenzregion Kursk stationiert worden sind. Laut "New York Times" erlaubte Biden erstmals den Einsatz von Raketen des Typs ATACMS mit einer Reichweite von bis zu 300 Kilometern, um die in die Region Kursk vorgedrungene ukrainische Armee zu unterstützen.
Biden ist nur noch wenige Wochen im Amt, am 20. Januar wird der wiedergewählte Ex-Präsident Donald Trump für eine zweite Amtszeit vereidigt. Der Rechtspopulist hatte sich im Wahlkampf gegen weitere Waffenlieferungen an die Ukraine ausgesprochen.
Die Ukraine versucht ihre westlichen Partner seit Langem dazu zu bewegen, dem Einsatz westlicher Waffen von größerer Reichweite für Angriffe auf Ziele in Russland zuzustimmen. Kiew argumentierte, dies könne das Kriegsgeschehen maßgeblich zu Gunsten der Ukraine beeinflussen.
Von Deutschland fordert der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj Taurus-Marschflugkörper. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) lehnt eine Lieferung ab und begründet dies damit, dass in es diesem Fall zu einer gefährlichen Eskalation der Spannungen zwischen dem Westen und Russland kommen könnte. Am Rande des G20-Gipfels in Rio de Janeiro bekräftigte der Kanzler am Montag seine Haltung. "Das ist (...) etwas, was ich nicht verantworten kann und auch nicht will", sagte er.
Biden rief bei dem Treffen in Brasilien die G20-Mitgliedstaaten auf, angesichts des anhaltenden russischen Angriffskriegs die Souveränität der Ukraine zu unterstützen. "Die USA unterstützen die Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine nachdrücklich", sagte er. "Ich bin der Meinung, dass dies auch für alle anderen Teilnehmer an diesem Tisch gelten sollte."
Die ukrainische Armee steht vor allem im Osten des Landes seit Monaten unter wachsendem Druck. Präsident Selenskyj teilte am Montag mit, dass er die dortigen strategisch wichtigen Frontstädte Pokrowsk und Kupjansk besucht habe. "Dies ist ein spannungsgeladenes Gebiet. Nur der Stärke der Soldaten ist es zu verdanken, dass der Osten nicht vollständig von Russlands besetzt ist", erklärte er auf X.
Bei einem russischen Luftangriff auf die südukrainische Hafenstadt Odessa wurden am Montag nach ukrainischen Angaben mindestens zehn Menschen getötet und 47 weitere verletzt. Selenskyj sprach von "demonstrativen Angriffen", mit denen Russland zeigen wolle, dass es "nur an Krieg" interessiert sei.
Die Angriffe auf Odessa erfolgten, während Ingenieure mit der Reparatur von Anlagen beschäftigt waren, die am Vortag bei russischen Raketen- und Drohnenangriffen beschädigt worden waren. Laut dem ukrainischen Regierungschef Denys Schmyhal sind in den Regionen Odessa und Dnipropetrowsk derzeit rund 220.000 Haushalte ohne Strom.
O.Mousa--SF-PST