-
Digitalisierung des Bundeswehr-Heeres verzögert sich und verteuert sich
-
Südafrikas Kommunalwahlen stehen im Zeichen kommunaler Versorgungskrisen
-
Polizeieinsätze gegen linke Proteste lösen Debatte über staatliche Härte aus
-
Fünfzehn Jahre nach dem NSU bleiben Fragen zu Unterstützern offen
-
ترامب يهنئ الديمقراطيين بعد هزيمة الجمهوريين في انتخابات التجديد النصفي
-
Hakeem Jeffries steht vor dem Aufstieg zum mächtigsten Demokraten im Kongress
-
Demokraten gewinnen in Texas Senatssitz und Gouverneursamt
-
Demokraten erobern bei US-Zwischenwahlen beide Kongresskammern
-
Trump signalisiert nach Midterms Gesprächsbereitschaft mit den Demokraten
-
Abdul El-Sayed gewinnt Senatssitz in Michigan und schreibt Geschichte
-
دي برومهد يفتح خياراته لـ "ذا بيغ ويسترنر" قبل عودته في ويكسفورد
-
Die Pitch-Präsentationen und Keynote-Redner für Blue Magic Netherlands am 17. November stehen fest
-
Wer immer funktioniert, muss nicht noch besser werden
-
Letzte Funksprüche zeigen Kontrollverlust vor Learjet-Absturz in Florida
-
أزمة الإسكان في البرتغال: تصاعد الأسعار يعمق الانقسامات السياسية حول الحريات
-
Der Begriff „migrantisches Milieu“ belebt die Stadtbild-Debatte neu
-
Europas digitale Finanzinfrastruktur soll unabhängiger und robuster werden
-
Raiffeisen Bank International muss den geplanten Addiko-Deal neu strukturieren
-
Dobrindts Äußerung über „Chaoten“ löst Kritik von Grünen und Linken aus
-
Mehr als 1000 Berliner SPD-Mitglieder wenden sich gegen Rot-Grün-Rot um jeden Preis
Frankreichs Regierung löst mehrere rechtsextreme Gruppen auf
Die französische Regierung hat mehrere rechtsextreme Gruppen aufgelöst, unter ihnen die seit den 70er Jahren bestehende Studentenorganisation GUD. Auch eine islamistische Gruppe sei aufgelöst worden, sagte Regierungssprecherin Prisca Thevenot am Mittwoch in Paris. "Der Hass und die Extreme müssen von der Republik bekämpft werden", schrieb Innenminister Gérald Darmanin im Onlinedienst X.
Der GUD (Groupe union défense) habe zu Gewalttaten aufgerufen, heißt es in dem entsprechenden Dekret zur Auflösung. Die Gruppe habe außerdem Botschaften gegen angebliche Mitglieder der antifaschistischen Bewegung verbreitet, die indirekt zu Gewalt gegen diese aufrufen.
Darmanin hatte zuvor betont, dass der GUD vielen Anhängern des rechtspopulistischen Rassemblement National nahestehe. Seine Mitglieder seien von einer Überlegenheit der Weißen überzeugt.
Die Gruppe GUD geht auf die Pariser Studierendenrevolte 1968 zurück und war in den 70er Jahren als rechtsextreme Schlägertruppe bekannt. Ihr langjähriger Vorsitzender Frédéric Chatillon ist einer der Weggefährten der Rechtspopulistin Marine Le Pen.
Kürzlich waren in Frankreich vier Ultrarechte wegen eines homofeindlichen Übergriffs verurteilt worden, unter ihnen auch ein GUD-Mitglied.
Die Organisation war nie aufgelöst worden und ist nach einer jahrelangen Pause 2022 wieder aktiv geworden. Ihr Zeichen ist eine schwarze Ratte in Kampfposition und das Keltenkreuz, das von vielen rechten Gruppen verwendet wird.
Die Auflösung der Gruppe passt zur Linie des Regierungslagers mit Blick auf die vorgezogenen Wahlen zur Nationalversammlung am 30. Juni und 7. Juli. Präsident Emmanuel Macron stellt sein Lager als Bollwerk gegen Extreme dar.
K.Hassan--SF-PST