-
"Export-Lawine": Chinas BYD verkauft massenhaft Plugin-Hybrid-Autos in Deutschland
-
Norwegens neuer König Haakon VIII. gedenkt seines Vaters bei Trauergottesdienst
-
"Neuer Präsident genügt nicht": KNVB plant FIFA-Zukunftsgipfel
-
Russland kündigt "massive Angriffe" auf ukrainischen Energiesektor an
-
Dähling kritisiert EEG-Reform und Netzpaket als Bremse der Energiewende
-
Rechtsextremer Minister Ben Gvir ist "stolz" auf schlechte Haftbedingungen in Israel
-
Junge Frau bei Schüssen während Rave-Party in der Schweiz getötet - Fünf Verletzte
-
Isländer stimmen in Referendum gegen EU-Beitrittsverhandlungen
-
Nach Öl-Deal mit Trump: Venezuelas Präsidentin sichert Wahrung der Souveränität zu
-
"Stayin' Alive": Pogacar meldet sich aus dem Krankenhaus
-
Chelsea holt Keeper Martínez von Aston Villa
-
SPD- und Grünen-Politiker fordern Verbot radikaler AfD-Landesverbände
-
Prinz George startet sein Leben am Eton College
-
Chinesischer Autobauer BYD verkauft massenweise Plugin-Hybride in Deutschland
-
Hrgovic neuer IBF-Weltmeister - jetzt Duell mit Kabayel?
-
Oberbayern: 31 Jahre alte Britin in Bahnhof in Rosenheim erstochen
-
Sturzflut im Himalaya: Erdrutsch formt neuen See - Retter in Tibet abgezogen
-
Schüsse bei Rave-Party in der Schweiz: Ein Toter und fünf Verletzte
-
Ein Todesopfer und fünf Verletzte bei Schüssen bei Rave-Party in der Schweiz
-
Referendum in Island: Gegner von EU-Beitrittsverhandlungen kurz vor Auszählungsende vorne
-
Unter Tränen: Federer in Hall of Fame des Tennis aufgenommen
-
Viererpack Messi: Miami beendet Negativserie
-
Rettungskräfte in Nepal kämpfen gegen Regen und steigende Pegelstände
-
"Sieg teuer bezahlt": Kovac leidet mit Konstantelias
-
Junta im Niger schlägt Aufstand von Soldaten mit Hilfe Russlands nieder
-
Referendum in Island über EU-Beitrittsverhandlungen beendet
-
"Bild am Sonntag": Bahn investiert 210 Millionen Euro in "XXL-Waschprogramm"
-
Ehemaliger Trump-Unterstützer aus den USA abgeschoben
-
IAEA: Akw Saporischschja seit mehr als einer Woche ohne externe Stromversorgung
-
Dritter Sieg: Nürnberg mit bestem Start seit 1999
-
Norwegen trauert um Harald V. - neuer König Haakon VIII. hält Rede an die Nation
-
Operation nötig: Pogacar bricht sich Schlüsselbein
-
Sirtaki zum Auftakt: Dortmund dominiert den HSV
-
Norwegens neuer König Haakon VIII. würdigt verstorbenen Vater in erster Rede
-
Deutsch-französische Musikfreizeit fordert verlässlichere EU-Förderung
-
Patrouille Suisse begeistert Tausende beim Jubiläum in Altenrhein
-
Lausanne-Sport soll Nicolas Cozza für drei Jahre verpflichtet haben
-
Neue Gewalt in Kusra: Israelische Siedler dringen in palästinensisches Haus ein
-
Sieben Bewohner in Kusra von Siedlern belagert – Berichte über Verletzte und Brände
-
Bayer Leverkusen plant offenbar weiter mit Robert Andrich
-
Darmstadt 98 verpflichtet William Mikelbrencis
-
Thüringer BSW hält trotz Kritik am Sonderparteitag am 6. September fest
-
Flekken kritisiert Leverkusen nach 2:3-Niederlage in Elversberg
-
Finnlands Präsident Stubb hält russischen NATO-Angriff für unwahrscheinlich
-
Kubicki erwartet FDP-Ergebnis von fünf bis sechs Prozent in Sachsen-Anhalt
-
Gladbachs Daiki Hashioka nach Kopfverletzung in Leipziger Klinik untersucht
-
El Mala widmet erstes Saisontor Basketballstar Dennis Schröder
-
Esther González wechselt nach Vertragsauflösung zu Al-Qadsiah
-
Mobiler Freizeitpark Happy Fun World öffnet in Ettlingen
-
Gebühren können Altersvorsorge über 40 Jahre erheblich mindern
Ukraine: Scholz rechtfertigt Einsatz deutscher Waffen gegen Ziele in Russland
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat nach neuen Drohungen aus Moskau seine Erlaubnis zum Einsatz deutscher Waffen im Ukraine-Krieg auch gegen Ziele auf russischem Staatsgebiet gerechtfertigt. Er mahnte aber in seiner Regierungserklärung am Donnerstag im Bundestag zugleich zu Besonnenheit im Umgang mit dem Ukraine-Konflikt. CDU-Chef Friedrich Merz warf dem Kanzler hingegen zu viel Zögerlichkeit bei der Unterstützung für die Ukraine vor.
"Die Ukraine hat das völkerrechtlich verbriefte Recht, sich gegen Angriffe auf ihr Territorium, auf ihre Städte und ihre Bürgerinnen und Bürger zu wehren", sagte Scholz. "Das gilt auch für Angriffe wie im Raum Charkiw, die Russland aus Stellungen im direkt angrenzenden russischen Grenzgebiet durchführt".
Die Bundesregierung hatte der Ukraine in der vergangenen Woche nach langer Abwägung erlaubt, deutsche Waffen auch gegen Ziele im russischen Grenzgebiet einzusetzen. Sie folgte damit einer entsprechenden Entscheidung der USA.
"Es ist richtig, dass wir uns vor solchen weitreichenden Entscheidungen wieder und wieder und wieder mit unseren Partnern und Verbündeten eng abstimmen", betonte Scholz. "Dass wir dabei besonnen handeln. Dass wir alle Risiken genau abwägen." Russland rief er auf, aus der Ukraine seine "Truppen zurückzuziehen und so den Weg freizumachen für einen gerechten Frieden."
"Frieden sichern heißt heute, dass wir die Ukraine unterstützen", betonte der Kanzler. Es heiße nicht, "die weiße Fahne zu hissen oder vor Gewalt und Unrecht zu kapitulieren" Wichtig seien aber auch diplomatische Bemühungen. Deshalb reise er kommende Woche auch zum Friedensgipfel für die Ukraine in der Schweiz.
CDU-Chef Friedrich Merz stellte sich hinter die Entscheidung zum Einsatz deutscher Waffen auch gegen Ziele im russischen Grenzgebiet zur Ukraine. Jedoch zeige die Politik von Scholz nicht Besonnenheit, "sondern Zögerlichkeit und Ängstlichkeit", warf er dem Kanzler im Bundestag vor. Dessen gesamte Ukraine-Politik sei geprägt von falschen Lageeinschätzungen.
Merz erinnerte daran, dass Scholz schon vor der Lieferung erster Schützenpanzer an die Ukraine vor einer "furchtbaren Eskalation" gewarnt habe. Eskalation habe es jedoch nur durch die russische Kriegsführung für die Menschen in der Ukraine gegeben. "Sie zögern und zaudern und sie kommen immer zu spät". sagte der CDU-Chef an Scholz gewandt.
Die FDP-Spitzenkandidatin für die Europawahl, Marie-Agnes Strack-Zimmermann, führte die immer weitere Eskalation der russischen Kriegsführung in der Ukraine auch darauf zurück, dass "der Westen nicht entschieden genug vorgeht". Sie forderte, bei der Unterstützung der Ukraine "konsequent zu handeln", statt "rote Linien zu ziehen".
Grünen-Fraktionschefin Britta Haßelmann verwies ebenfalls auf den völkerrechtlichen Anspruch der Ukraine, sich gegen Angriffe von russischem Territorium zu verteidigen. Es sei richtig, dass dies auch mit deutschen Waffen möglich sei. Die BSW-Vorsitzende Sahra Wagenknecht warf der Bundesregierung hingegen vor, sie mache Deutschland "immer mehr zur Kriegspartei" und bringe damit "Deutschland in Gefahr".
Putin hatte am Mittwoch die westlichen Waffenlieferungen an die Ukraine als "sehr gefährlich" kritisiert. Scharf wandte er sich vor allem gegen die deutsche Militärhilfe für die Ukraine. Dies zerstöre "definitiv die deutsch-russischen Beziehungen". Putin drohte auch damit, andere Länder mit russischen Waffen auszustatten, die gegen westliche Ziele gerichtet sein könnten.
Der russische Machthaber bestritt zudem, "den Krieg in der Ukraine ausgelöst" zu haben. Ursache sei vielmehr die prowestliche Revolution in der Ukraine von 2014 gewesen. Mögliche weitergehende "imperiale Ambitionen" Russlands oder Angriffspläne auf Nato-Staaten wies Putin zurück. Allerdings hatte er auch vor dem russischen Überfall auf die Ukraine 2022 Angriffsabsichten gegen das Nachbarland bestritten.
Der ukrainische Botschafter in Deutschland, Oleksii Makeiev, lobte die erweiterte Freigabe für den Einsatz westlicher Waffen. "Natürlich macht das einen großen Unterschied für die Einwohner von Charkiw", sagte er RTL und ntv. Es verändere konkret die Lage vor Ort.
E.Aziz--SF-PST