-
Spannung steigt vor US-Kongresswahlen - Richterin weist Weißes Haus in die Schranken
-
Atomanlage "Pickaxe Mountain": Trump bringt neue Angriffsziele im Iran ins Spiel
-
Nach Ende der Friedenspflicht: IG Metall beginnt mit Warnstreiks
-
FC Bayern: Saibari und Gnabry fallen "vorerst" aus
-
Heftige Zusammenstöße bei Räumung von Protestcamps in Portugal
-
Indien: Tausende demonstrieren in Neu Delhi gegen Chef der Wahlkommission
-
Erneut Ausschreitungen bei Protesten in Frankreich - Weniger Festnahmen und Schäden
-
FBI macht Nordkorea für milliardenschweren Hackerangriff auf Binance verantwortlich
-
Pyrotechnik gegen Busse und Brandsätze: Viel Arbeit für Polizei an Halloween
-
Linke in Berlin stimmt für Koalitionsverhandlungen - Auftakt am Montag
-
Ballack weist Bayern-Kritik an Karl zurück
-
Ausschreitungen nach "GenZ"-Protesten: Dobrindt lobt Polizeikonzept
-
Deutsche Bahn verlängert Last-Minute-Ticket-Angebot im Fernverkehr
-
Krypto-Börse Binance nimmt nach schwerem Hackerangriff Auszahlungen wieder auf
-
Mindestens ein Toter bei heftigen Regenfällen auf Galápagosinseln
-
Ausschreitungen nach "Gen Z"-Protesten - Plünderungen in Frankfurt am Main
-
Rubio: USA waren "nicht direkt" an Bolsonaro-Flucht aus Brasilien beteiligt
-
Reus glänzt als Assistgeber für Galaxy
-
Frustrierender Abend für Schröder
-
Stichwahl ums Präsidentenamt in Bulgarien begonnen
-
Kritischer Kane: "Hätte noch eine Stunde draußen stehen können"
-
Hamilton beendet Durststrecke: "Erinnert mich an Michael"
-
Stuttgart: Demirovic schwärmt von Vorbereiter Undav
-
Füllkrug trifft immer weiter: "Mannschaft im Vordergrund"
-
BVB: "Leider nur ein Punkt von noch ganz vielen"
-
Stichwahl ums Präsidentenamt in Bulgarien
-
EU führt Bearbeitungsgebühr für Päckchen aus Drittländern ein
-
Trump bringt Angriffe auf weitere Ziele im Iran ins Spiel
-
Ausschreitungen bei Protesten in Frankreich - insgesamt 565 Festnahmen
-
Nach Ende der Friedenspflicht: IG Metall läutet Warnstreiks in Hildesheim ein
-
Ausschreitungen nach Jugendprotesten in Frankfurt - mehr als 30 Festnahmen
-
FBI macht Nordkorea für Milliarden-Hack bei Krypto-Börse Binance verantwortlich
-
Ausschreitungen nach "GenZ"-Protest in Berlin: 27 leichtverletzte Polizisten und viele Festnahmen
-
Hamilton holt Pole in Mexiko - Antonelli klar geschlagen
-
Demonstranten in Israel fordern Zusammenarbeit von Opposition mit arabischen Parteien
-
Mehr als 500 Festnahmen am Rande von Protesten in Frankreich
-
Brief an Epstein: Trump-Klage gegen "Wall Street Journal" endgültig abgewiesen
-
Streit um Polens Verfassungsgericht: Tusk beklagt Angriff auf "Demokratie und Rechtsstaat"
-
Zusammenstöße mit der Polizei nach "GenZ"-Protesten in mehreren Städten
-
BVB bleibt auf Augenhöhe mit dem FC Bayern
-
Zverev unterliegt de Minaur: Traumfinale gegen Alcaraz geplatzt
-
Nach Russen-Urteil: WM-Rückgabe für DEB eine Option
-
Hunderttausende demonstrieren in Frankreich - erneut gewaltsame Zusammenstöße
-
Zusammenstöße mit der Polizei am Rande von "GenZ"-Protesten in mehreren Städten
-
Matchball vergeben: Struff verpasst erneuten Final-Einzug
-
Zehntausende Menschen nehmen an weitgehend friedlichen "GenZ"-Protesten teil
-
US-Außenminister: Trump hat noch keine Entscheidung über neue Iran-Angriffe getroffen
-
Bundesliga ehrt Kane mit XXL-Projektion
-
Evakuierte aus umkämpfter ukrainischer Stadt Oleschky zurück bei ihren Angehörigen
-
Regierung: 320.000 Teilnehmer bei neuen Protesten in Frankreich
G7 und Partner prangern Nordkoreas Rüstungslieferungen für Russlands Ukraine-Krieg an
Die Außenminister der G7 und verbündeter Staaten haben gemeinsam nordkoreanische Rüstungslieferungen an Russland zur Fortführung des Ukraine-Kriegs angeprangert. Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) und ihre Kollegen aus neun weiteren Staaten erklärten am Freitag, sie seien "außerordentlich besorgt über die sich vertiefende Zusammenarbeit zwischen Nordkorea und Russland" bei den Rüstungslieferungen für den Ukraine-Krieg. Zuvor hatte ein Pentagon-Bericht den Einsatz nordkoreanischer Raketen in der umkämpften ukrainischen Region Charkiw bestätigt.
"Unsere Regierungen wenden sich entschlossen gegen diese fortgesetzte Weitergabe von Waffen, die Russland eingesetzt hat, um die kritische Infrastruktur der Ukraine zu treffen", erklärten die Außenminister der sieben führenden Industriestaaten USA, Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Italien, Kanada und Japan (G7) mit ihren Kollegen aus Australien, Neuseeland und Südkorea. Durch diese Rüstungslieferungen werde "das Leid der Menschen in der Ukraine verlängert".
In der Erklärung, die vom Auswärtigen Amt in Berlin und der italienischen G7-Präsidentschaft verbreitet wurde, hoben die Chefdiplomaten hervor, dass die nordkoreanischen Rüstungslieferungen an Russland "eklatant gegen zahlreiche Resolutionen" des UN-Sicherheitsrates verstießen. Zugleich kritisierten sie, dass Russland mit seinem Veto eine UN-Resolution verhindert habe, die es einem Expertengremium weiterhin ermöglicht hätte, "die objektiven und unabhängigen Informationen" zu liefern, die zur Umsetzung der bindenden Sicherheitsratsresolutionen gegen Nordkorea erforderlich seien.
Zuvor hatte eine Untersuchung für das US-Verteidigungsministerium bestätigt, dass Russland nordkoreanische ballistische Raketen in der Ukraine einsetze. In der gesamten Ukraine seien Trümmerteile solcher Raketen gefunden worden, teilte der militärische Nachrichtendienst Defense Intelligence Agency (DIA) des Pentagons mit. Durch den Vergleich von Fotos von vor Ort mit Fotos nordkoreanischer Staatsmedien wurde demnach unter anderem belegt, dass im Januar in der nordostukrainischen Region Charkiw gefundene Trümmer von einer ballistischen Kurzstreckenrakete aus Nordkorea stammen.
Südkorea wirft Nordkorea vor, tausende Container mit Munition nach Russland zu schicken und damit gegen die bestehenden UN-Sanktionen zu verstoßen. Die mächtige Schwester des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un hatte in diesem Monat derartige Vorwürfe als "absurd" zurückgewiesen. Fachleute vermuten jedoch, dass bei den jüngsten nordkoreanischen Raketentests Waffen getestet wurden, die für den Einsatz in der Ukraine bestimmt sein könnten.
Am Freitag beaufsichtigte Nordkoreas Machthaber Kim den gleichzeitigen Start von offenbar 18 Geschossen eines Raketenwerfers, wie die amtliche Nachrichtenagentur KCNA berichtete. Die Raketen hätten ein 365 Kilometer entferntes Ziel auf einer Insel "exakt" getroffen.
Weiter schrieb KCNA, die Waffentests machten deutlich, dass Nordkorea "zu keiner Zeit zögern wird, einen Präventivschlag unter Berufung auf das Recht auf Selbstverteidigung auszuführen". Experten vermuten, dass Nordkorea Artillerie und Marschflugkörper verstärkt testet und deren Produktion hochfährt, um die Geschosse dann an Russland zu liefern.
Nordkorea und Russland haben ihre Beziehungen in den vergangenen Monaten ausgebaut. Kim hatte im vergangenen Jahr Kreml-Chef Wladimir Putin in Russland besucht. Der Kreml teilte in diesem Monat mit, dass ein Gegenbesuch von Präsident Putin in Nordkorea in Vorbereitung sei.
Die Beziehungen zwischen Nord- und Südkorea befinden sich hingegen auf einem Tiefpunkt. Die G7-Außenminister und ihre Kollegen riefen Pjöngjang daher "nachdrücklich" auf, "konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um seine gesamten Nuklearwaffen, ballistischen Raketen und damit verbundenen Programme auf vollständige, verifizierbare und unumkehrbare Weise aufzugeben" und die "zahlreichen und ernstgemeinten Angebote einer Rückkehr zur Diplomatie anzunehmen".
J.Saleh--SF-PST