-
Flexiblere Schlichtungsverfahren: Fluggäste sollen schneller entschädigt werden
-
Frankreichs Bildungsminister: Eltern sollen Schüler von Protesten abhalten
-
Kaufhauskette Galeria meldet erneut Insolvenz an
-
Linken-Fraktionschef Pellmann tritt Roter Hilfe bei
-
Spaniens Parlament stimmt über Dekrete gegen Wohnungsnot ab - Mehrheit ungewiss
-
Schwedens Wahlsiegerin Andersson unternimmt zweiten Anlauf zur Regierungsbildung
-
Hamburger Volksentscheid über Grundeinkommen wird nicht wiederholt
-
Leclerc gewinnt zweites Training - Mercedes unauffällig
-
Gestoppte Fregatte F126: Werft fordert Milliarden vom Bund
-
Tötung von Flugbegleiterin in Bonn vor 34 Jahren: BGH bestätigt Mordurteil
-
Sommer in Europa war so heiß und trocken wie nie zuvor
-
Flydubai-Vorfall: Trump vermutet Beteiligung Irans und droht mit harten Konsequenzen
-
"Maßnahmen ergreifen": Auch die FA prüft den City-Skandal
-
Krankengeld für Selbstständige: Kalenderjahr vor Arbeitsunfähigkeit entscheidend
-
Vier Verletzte und 30 verendete Kälber bei Großbrand in Schleswig-Holstein
-
Topfkonzerte in Spanien vor Parlamentsabstimmung über Maßnahmen gegen Wohnungskrise
-
Eishockey: Reindl neuer IIHF-Präsident
-
OpenAI entlässt drei Sicherheitsforscher wegen Weitergabe sensibler Daten
-
Nach BGH-Urteil: Amazon senkt Prime-Beitrag für langjährige Kunden vorübergehend
-
Mehr als zehn Millionen sehen ersten Klopp-Sieg
-
Öffentlicher Gesamthaushalt: Fast hundert Milliarden Defizit in erstem Halbjahr
-
City-Skandal: Droht auch Ärger mit dem Finanzamt?
-
Rechtsrock-Razzia: Zehntausende Tonträger und hohe Vermögenswerte beschlagnahmt
-
Drohender Ausschluss: Chef von arabisch-israelischer Partei zieht Kandidatur für Knesset zurück
-
"Spiegel": Steinmeier schaltete sich in Koalitionsstreit ein
-
Taiwan erhält erste F-16V-Kampfjets aus den USA
-
Zahl der Hochschulabschlüsse in Deutschland erneut gestiegen
-
Nach Verdacht auf Sprengstoff vor Oberstem Gericht in Brasilien gibt Polizei Entwarnung
-
Draisaitl trifft zweimal: Oilers feiern spektakulären Sieg
-
Copernicus: Sommer in Europa war so heiß und trocken wie nie zuvor
-
US-Gericht befasst sich mit Visabeschränkung für Journalisten und Studierende
-
Feierlichkeiten zu Tag der Deutschen Einheit beginnen in Bremen
-
Vor Präsidentenwahl in Brasilien: Polizei untersucht möglichen Sprengsatz vor Oberstem Gericht
-
"Unbeschreiblich": Baur ist der 1000. Nationalspieler
-
Nach Ronaldo-Flucht: Portugal gewinnt in Dänemark
-
Klopp feiert sein "Oktoberfest": Endlich der erste Sieg
-
Baur ist der 1000. Nationalspieler
-
Frankreich: Streit um politische Verantwortung für Schülerproteste
-
Paris: Macron und Milei beraten über Rohstoffe und Investitionen
-
US-Außenminister Rubio reist nach Island und Südeuropa
-
"Chef" Mertesacker: "Unglaubliche Lust" auf den DFB
-
Zidane über berühmten Kopfstoß: "Bereue es nicht"
-
Klopp bietet zwei Debütanten auf
-
Klopp wies Kimmich ab: "Er hat ein paarmal nachgefragt"
-
Von ICE-Mitarbeiter getötet: Familie von Renee Good verklagt Trump-Regierung
-
Putin droht bei Angriff auf Kaliningrad mit Einsatz "aller Arten von Waffen"
-
EM-Quali: U21 zum Abschluss im Fernduell mit Griechenland
-
Bundeswehr baut eigenes Drohnenregiment mit bis zu 600 Soldaten auf
-
Fehlgeschlagene Hinrichtung von US-Todeskandidatin: Rufe nach Aus für Todesstrafe
-
Friedenspreis für Nato: Merz warnt vor Spaltung durch Russland und "Parolen der AfD"
Wichtige ukrainische Hafenstadt Mariupol steht offenbar kurz vor dem Fall
Knapp sieben Wochen nach Beginn des russischen Angriffskrieges in der Ukraine steht die wichtige Hafenstadt Mariupol offenbar vor dem Fall: Die verbliebenen ukrainischen Truppen in der Stadt erklärten am Montag, sie bereiteten sich auf die "letzte Schlacht" vor, pro-russische Separatisten aus der Region Donezk meldeten die Einnahme des Hafens von Mariupol. Als erster EU-Regierungschef seit Kriegsbeginn reiste Österreichs Kanzler Karl Nehammer zu einem Gespräch mit Kreml-Chef Wladimir Putin nach Moskau.
"Heute wird wahrscheinlich die letzte Schlacht sein, da die Munition zur Neige geht", erklärte die 36. Marinebrigade der ukrainischen Streitkräfte. Die russische Armee habe die ukrainischen Soldaten "umzingelt", alle Infanteristen seien bereits getötet worden.
Der Donezker Separatistenführer Denis Puschilin sagte, der Hafen von Mariupol befinde sich bereits unter der Kontrolle der pro-russischen Kämpfer. Der "Einsatz" in der Ostukraine werde nun "intensiviert", kündigte Puschilin an.
Nach dem Rückzug seiner Truppen aus der Region Kiew hatte Russland angekündigt, den militärischen Fokus verstärkt auf den Donbass zu richten. Ziel Moskaus ist laut Experten die Errichtung einer direkten Landverbindung zwischen der 2014 annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim und den von pro-russischen Separatisten kontrollierten Gebieten in den Regionen Luhansk und Donezk. Das am Asowschen Meer gelegene Mariupol gilt dabei als strategisch entscheidend.
Experten gehen davon aus, dass Putin am 9. Mai, dem Tag der Befreiung von Nazi-Deutschland, einen Sieg im Donbass verkünden will. Am 9. Mai findet jedes Jahr eine riesige Militärparade auf dem Roten Platz in Moskau statt.
Mariupol wird seit Beginn der russischen Invasion in der Ukraine am 24. Februar von der russischen Armee belagert. Inzwischen ist die einst 400.000 Einwohner zählende Stadt weitgehend zerstört, die humanitäre Lage katastrophal. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach in einer Videoansprache vor dem südkoreanischen Parlament von "mindestens zehntausenden" Toten durch die russische Belagerung Mariupols.
Mit Blick auf die erwarteten Kämpfe im übrigen Donbass zeigte sich Selenskyj kämpferisch. "Sie können noch mehr Raketen gegen uns einsetzen", sagte Selenskyj: "Wir werden antworten."
Ein Vertreter des US-Verteidigungsministeriums sagte am Montag, die russischen Streitkräfte würden derzeit vor allem rund um die strategisch wichtige Stadt Isjum im Donbass verstärkt. Mit ihrer Offensive begonnen hätten die Truppen aber noch nicht.
Die Ukraine wirft der russischen Armee vor, im Osten des Landes gezielt die Bahn-Infrastruktur anzugreifen, über die derzeit die Ausreise von Zivilisten organisiert wird. Dem Chef der ukrainischen Bahngesellschaft Alexander Kamyschin, zufolge wurde am Montag erneut ein Bahnhof in der Ostukraine angegriffen. Bei einem Angriff auf den Bahnhof von Kramatorsk waren am Freitag 57 Menschen getötet worden.
Während sich Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) am Rande eines EU-Außenministertreffens in Luxemburg für die Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine aussprach, warnte Österreichs Kanzler Nehammer den russischen Präsidenten vor einer Verschärfung der EU-Sanktionen. In einem "harten und offenen" Gespräch habe er Putin "in aller Deutlichkeit gesagt, dass die Sanktionen gegen Russland aufrecht bleiben und weiter verschärft werden, solange Menschen in der Ukraine sterben", erklärte Nehammer nach seinem Treffen mit Putin in dessen Residenz nahe Moskau.
Nehammer sprach nach eigenen Angaben bei Putin auch "die schweren Kriegsverbrechen in Butscha und anderen Orten" an und forderte, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Was den weiteren Kriegsverlauf angehe, habe er bei seinem Gespräch mit Putin "keinen optimistischen Eindruck" gewonnen.
Nach ukrainischen Angaben wurden seit dem Abzug der russischen Truppen aus dem Raum Kiew mehr als 1200 Leichen gefunden. Nach Angaben aus Paris erreichten am Montag französische Forensiker und Polizisten zur Unterstützung der ukrainischen Ermittlungen zu den mutmaßlichen Kriegsverbrechen den Großraum Kiew. Deutschland und die Niederlande kündigten eine Aufstockung ihrer Gelder für den Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) um jeweils eine Million Euro an, um die Untersuchungen über Kriegsverbrechen in der Ukraine voranzutreiben.
V.Said--SF-PST