-
Böser Fehlstart in die Heim-WM: DBB-Frauen gehen unter
-
UN: Vertreibung im Westjordanland könnte Verbrechen gegen Menschlichkeit sein
-
Anschläge auf Umspannwerke: Polizei fahndet unter Hochdruck nach Verdächtigem
-
Medien: Musiala gegen Schalke im Kader
-
Angriff am helllichten Tag: Russische Drohne trifft Geheimdienst-Zentrale in Kiew
-
Zahl unerlaubter Einreisen im August auf niedrigstem Stand seit über fünf Jahren
-
US-Arbeitsmarkt im August robuster: Trump droht Notenbank Fed
-
Anschläge auf Umspannwerke: Dobrindt geht von "Klimaextremismus" aus
-
Weitere Umfrage vor Berliner Abgeordnetenhauswahl sieht CDU vor Linkspartei
-
Nach Schusswechsel zwischen Geheimdiensten: Selenskyj kündigt Entlassungen an
-
Ohne Lenkrad und Pedale: US-Verkehrsbehörde nimmt Teslas Robotaxi unter die Lupe
-
Nach Angriff auf Berliner Senatsverwaltung: Hacker veröffentlichen gestohlene Daten
-
Frankreichs Regierung verzichtet auf verpflichtendes Einwegpfand
-
Russell vor Leclerc: Mercedes schlägt Ferrari in Monza
-
Bewährungs- und Haftstrafen in Prozess um Betrug bei Reinigungsfirma in Bayern
-
Abschiebezentren: Deutschland und weitere EU-Länder wollen Abkommen mit Drittstaaten bis Jahreswechsel
-
US-Außenminister Rubio reist nach Kolumbien, Ecuador und Peru
-
Hainer über Klopp: "So wünsche ich mir einen Bundestrainer"
-
Maggie Gyllenhaal: Marilyn-Monroe-Film besser ohne als mit KI gelungen
-
Russische Drohne trifft Geheimdienst-Sitz in Kiew
-
US-Unternehmen schaffen im August mehr Arbeitsplätze
-
Wundersame Rettung von zwei Verschütteten gut eine Woche nach Sturzflut in Nepal
-
Anschläge auf Umspannwerke: Bei Fahndung nach Verdächtigem Wohnhaus durchsucht
-
Iran-Krieg: US-Dieselpreis auf Höchststand
-
Vorwurf der Wahlfälschung in Seniorenheim in Sachsen-Anhalt nicht bestätigt
-
Schweiz: Fünf Freisprüche im Prozess um Bergsturz mit vier deutschen Todesopfern
-
Möglicher AfD-Wahlsieg in Sachsen-Anhalt sorgt in Bundes-CDU für Diskussionen
-
Exfreundin und Großmutter vergewaltigt: Hafturteil aus Hannover rechtskräftig
-
Thüringer BSW-Fraktion zerfällt: Koalition will trotz Parteiaustritten weiterarbeiten
-
Pünktlichkeit im DB-Fernverkehr im August kaum verbessert
-
WM-Revolution: DSV reagiert zurückhaltend, ÖSV ablehnend
-
Komiker Hape Kerkeling erhält Orden wider den tierischen Ernst
-
Oberverwaltungsgericht bestätigt Wahlausschluss von AfD-Kandidaten in Niedersachsen
-
Israel übergibt fünf im Südlibanon festgenommene Zivilisten an Beirut
-
Brandsätze auf Rüstungsfirmen in München: Tatverdächtige in Untersuchungshaft
-
Linken-Chef Pantisano: BSW ist "gescheitert"
-
Spendenskandal: Politiker von rechtspopulistischer Partei Reform UK zurückgetreten
-
Freude über "Wunder": Zwei Verschüttete gut eine Woche nach Sturzflut in Nepal gerettet
-
Auftakt in Monza: Ferrari-Duo am schnellsten
-
Trump: Europäer sollen US-Rüstungshilfen für Ukraine nachträglich bezahlen
-
Anschläge auf Umspannwerke: Polizeieinsätze und Fahndung nach Verdächtigem
-
BSW-Austritte in Thüringen: Wagenknecht sieht Manöver vor Wahl in Sachsen-Anhalt
-
Selenskyj verurteilt Schusswechsel zwischen ukrainischen Geheimdiensten
-
Dürre: Frankreichs Regierung kündigt eine Milliarde Euro Soforthilfe für Bauern an
-
US-Handelsbeauftragter fordert von Großbritannien mehr Distanz zur EU
-
Haftstrafen in Prozess um Betrug mit Millionenschaden in Baden-Württemberg
-
Anschläge auf Stromversorgung: Polizei fahndet nach Verdächtigem
-
Nach BSW-Austritten in Thüringen: Koalition soll weiter bestehen bleiben
-
Hammerlose: Bayern-Frauen gegen Barca, Real und ManCity
-
59-Jährige soll Leiche von Mann an Bundesstraße in Bayern abgelegt haben
Zusammenstöße in russischer Kleinstadt nach Verurteilung eines Oppositionellen
Nach der Verurteilung eines Oppositionellen zu einer mehrjährigen Haftstrafe ist es am Mittwoch zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei in einer russischen Kleinstadt im Ural gekommen. In Onlinenetzwerken veröffentlichte Videos zeigten eine Menschenmenge in der 17.000-Einwohner-Stadt Baimak, in der einige Schneebälle auf Polizisten mit Schutzschildern warfen und andere "Schande" riefen. Die Polizei setzte nach Angaben von Menschenrechtsaktivisten Tränengas ein.
Das Ermittlungskomitee teilte mit, während der "Massenunruhen, die von Gewalt begleitet waren", seien "mehrere Menschen verletzt" worden. Darunter seien Polizisten. Es seien auch "Gegenstände als Waffen" genutzt worden.
Zudem wurde offiziellen Angaben zufolge eine Untersuchung wegen der Organisation von "Massenaufruhr" und Gewalt gegen die Polizei eingeleitet - Vorwürfe, die mit hohen Haftstrafen belegt werden können. Der Vorwurf der "Aufruhr" kann bis zu 15 Jahre Haft nach sich ziehen, Gewalt gegen die Polizei bis zu fünf Jahre.
Protest auf der Straße ist in Russland, wo jede Kritik an der Führung mit Gefängnis bestraft werden kann, äußerst selten. Größere Protestbewegungen gab es im Herbst 2022, als Hunderttausende Reservisten zur Verstärkung der Truppen in der Ukraine mobilisiert wurden.
Nach Angaben der unabhängigen russischen Menschenrechtsgruppe OWD-Info nahmen etwa 6000 Menschen an der Demonstration teil, rund 20 Menschen seien von der Polizei festgenommen worden. Die Beamten hätten Tränengas eingesetzt, um die Proteste vor dem Gericht aufzulösen. "Dutzende" Menschen wurden nach Angaben von OWD-Info verletzt, zudem sei der Zugang zum Internet vor Ort fast vollständig gesperrt.
Ein russisches Gericht hatte am Mittwoch den Umweltaktivisten Fail Alsynow nicht öffentlich zu vier Jahren Haft verurteilt. Er habe in einer Rede darauf abgezielt, "Hass zu schüren und die Würde einer Gruppe von Menschen wegen der Rasse, Nationalität, Sprache oder Herkunft" zu verletzen, hieß es vom Gericht.
Alsynow lehnt den Goldabbau in der Uralregion ab und setzt sich für den Schutz der Sprache der ethnischen Baschkiren ein. In einer Rede gegen den Goldabbau vor einem Gemeinderat im vergangenen Jahr hatte Alsynow zwei baschkirische Wörter benutzt, die mit "schwarze Menschen" ins Russische übersetzt wurden.
Der örtliche Gouverneur, Radij Chabirow, warf Alsynow vor, Menschen aus Zentralasien und dem Kaukasus beleidigt zu haben. Alsynow sagte, er sei falsch ins Russische übersetzt worden und kündigte an, Berufung gegen das Urteil einlegen zu wollen.
Das Innenministerium der Region hatte am Dienstag dazu aufgerufen, nicht vor dem Gericht zu demonstrieren. Bereits im Vorfeld des Urteils hatte es Proteste zur Unterstützung Alsynows gegeben. Ein im Internet veröffentlichtes Video zeigte einen vor hunderten Menschen stehenden Mann, der Russlands Präsident Wladimir Putin auffordert, Chabirow zu entlassen.
Örtlichen Medienberichten zufolge war Alsynow im vergangenen Jahr zu einer Geldstrafe verurteilt worden, weil er Russlands Mobilisierung für den Konflikt in der Ukraine im Jahr 2022 kritisiert hatte. In einem Beitrag in Onlinenetzwerken bezeichnete Alsynow die Militäroffensive als "Völkermord am baschkirischen Volk" und sagte, Moskaus Offensive sei "nicht unser Krieg".
Russland geht seit dem Konflikt beispiellos gegen Andersdenkende vor. Tausende Menschen wurden festgenommen oder mit Geldstrafen belegt.
R.AbuNasser--SF-PST