-
Franz Wagner gibt Entwarnung: "Fühle mich gut"
-
Ebola-Epidemie: Nigeria meldet ersten Fall
-
Italienische Regierung schickt nach Ausschreitungen 500 Soldaten nach Mailand
-
Selenskyj: Kiew muss bei möglichem Ukraine-Gipfel von Putin, Trump und Xi dabei sein
-
Arsenal-Coach Arteta hofft auf Genesung von Kompany
-
Doppelpacker Guirassy schießt Dortmund zum Sieg in Baku
-
Selenskyj: Ukraine muss an möglichem Treffen von Putin, Trump und Xi teilnehmen
-
Tod von 53 Migranten in Texas: Schleuser zu 30 Jahren Haft verurteilt
-
Kurz vor Stichwahl in Brasilien: Lula fordert Annullierung von Bolsonaros Kandidatur
-
Verbrenner-Aus: Mitte-Fraktionen im EU-Parlament handeln Kompromiss aus
-
Prinz Harry will "Schlussstrich" unter Streit mit seiner Familie ziehen
-
Kreise: Erstes Abschiebezentrum von EU-Ländern in Drittstaat soll in Ruanda entstehen
-
Nach massiven Ausschreitungen: Neue nächtliche Ausgangssperren in französischen Städten
-
UNO verurteilt Gewalt bei Protesten in europäischen Städten
-
Merz würdigt Beitrag türkischer Gastarbeiter für Entwicklung Deutschlands
-
AfD bestätigt Angriff auf E-Mail-Postfächer: "Große Datenmengen abgeflossen"
-
SPD-Politikerin Hesse als Landtagspräsidentin in Mecklenburg-Vorpommern bestätigt
-
Merz: Türkische Gastarbeiter haben industrielle Substanz Deutschlands mitaufgebaut
-
Rumänien: Parlament billigt Regierung von Pro-Europäer Niculescu
-
Bangen um Kompany und Kimmich - noch keine Neuer-Entscheidung
-
Merz verkündet Investitionszusagen in Höhe von rund 230 Milliarden
-
UNHCR: 250.000 Binnenflüchtlinge im Jemen seit August
-
Umfrage in Bayern: Zustimmung für Aigner als mögliche Bundespräsidentin
-
Merz kritisiert Berliner Pläne zu Vergesellschaftung
-
Henrichmann schließt Unruhestiftung durch "ausländische Kräfte" nicht aus
-
Mehr Eisbrecher und Unterseekabel: EU stellt neue Arktisstrategie vor
-
Ausschreitungen in Frankreich: Innenminister mit Manipulationsvorwurf konfrontiert
-
Mecklenburg-Vorpommern: AfD-Kandidat scheitert bei Landtagspräsidentenwahl
-
Bundesnetzagentur leitet Verfahren gegen Öko-Stromanbieter Grüüün ein
-
Stromausfall sorgt für Störungen bei Google-Diensten - britische Banken betroffen
-
Hubertus Heil schließt Kandidatur für SPD-Vorsitz nicht aus
-
Berliner Koalitionspläne verschärfen Streit über den Linke-Landesverband
-
Macron setzt nach landesweiten Protesten auf schärfere Sicherheitsmaßnahmen
-
EU-Reaktionen auf Frankreichs Proteste offenbaren unterschiedliche Maßstäbe
-
Zehn Jahre nach BASF-Unglück bleibt juristische Aufarbeitung umstritten
-
Berliner Polizei prüft WhatsApp-Aufnahmen eines Beamten
-
Motsi Mabuse berichtet von Alltagsrassismus in Deutschland
-
RNZ-Leser halten die Farben des Herbstes im Neckar-Odenwald-Kreis fest
-
Frankreich verhängt nach Ausschreitungen örtliche Ausgangssperren
-
Berliner Linke berät über möglichen Ausschluss von Vanessa Emde
-
Lehrkräftemangel trifft Förderschulen in Baden-Württemberg besonders stark
-
SEK nimmt Mann nach Schüssen in Oberfischach fest
-
Mercedes erweitert Classic Center in Fellbach deutlich
-
Dreizehnjähriger spielt Klavier auf dem Teufelstisch im Bodensee
-
Israels Wirklichkeit entzieht sich einfachen deutschen Zuschreibungen
-
Biologin warnt vor technischen Eingriffen in komplexe Ökosysteme
-
Europäische Protestwelle erhöht den Druck auf die EU-Spitze
-
Rot-Grün-Rot in Berlin verständigt sich auf Koalitionsgespräche
-
Mercedes baut Oldtimer-Angebot am Standort Fellbach aus
-
Hegseth trifft Netanjahu kurz vor Israels Parlamentswahl
100 Tage Krieg in Nahost: Netanjahu verspricht "Sieg" über die Hamas
Anlässlich des hundertsten Tages im Krieg zwischen Israel und der radikalislamischen Hamas hat der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu versprochen, "bis zum Sieg" weiterzumachen. "Niemand wird uns aufhalten", sagte Netanjahu am Wochenende in einer im Fernsehen übertragenen Pressekonferenz. Unterdessen dauerten die Kämpfe im Gazastreifen an, die Hamas sprach am Sonntag von "mehr als 100" Toten über Nacht im gesamten Gazastreifen.
Die israelische Armee meldete am Wochenende weitere Erfolge. Im Norden des von der Hamas kontrollierten Palästinensergebiets seien mehrere Raketenwerfer zerstört, im gesamten Gebiet seien weitere Ziele getroffen worden, hieß es am Sonntag. Am Samstag hatte die Armee eigenen Angaben zufolge bereits dutzende "einsatzbereite" Raketenwerfer im Gazastreifen zerstört. Bei Luftangriffen auf die Stadt Chan Junis im Süden des Gazastreifens seien überdies vier "Terroristen" getötet worden. Das Militär meldete zudem die Zerstörung einer Kommandozentrale der Hamas und von Waffen, die dort gefunden sein worden.
Ein AFP-Journalist berichtete, die Telekommunikation im Gazastreifen sei teilweise wiederhergestellt, nachdem der Anbieter Paltel am Freitag einen erneuten Ausfall gemeldet hatte.
Auch an der Grenze zum Libanon kam es erneut zu Gefechten. Die israelische Armee erklärte, sie habe drei Männer mit Schusswaffen getötet, die "aus dem Libanon in israelisches Gebiet" eingedrungen seien und das Feuer auf die Soldaten eröffnet hätten. Zuvor war von vier Kämpfern aus dem Libanon die Rede gewesen. Fünf israelische Soldaten wurden den Angaben zufolge bei den Kämpfen verletzt.
Bei einem Raketenangriff aus dem Libanon sei ein israelischer Zivilist getötet worden, erklärten israelische Rettungsdienste. Das Militär hatte zuvor bestätigt, dass ein Geschoss ein Haus in dem Grenzort Kfar Yuval getroffen hatte. Die Schiiten-Miliz Hisbollah meldete am Sonntag sechs Angriffe auf Israel. Die israelische Armee bombardierte eigenen Angaben zufolge Positionen der pro-iranischen Miliz.
Am 7. Oktober hatte die Hamas einen brutalen Überfall auf Israel gestartet und 1140 Menschen getötet sowie rund 250 Menschen in den Gazastreifen verschleppt. 132 von ihnen befinden sich nach israelischen Angaben noch im Gazastreifen, allerdings sind 25 von ihnen vermutlich tot.
Als Reaktion auf den beispiellosen Hamas-Überfall hatte Israel der islamistischen Palästinenserorganisation den Krieg erklärt und einen massiven Militäreinsatz im Gazastreifen gestartet. Nach Angaben des Hamas-Gesundheitsministeriums, die sich nicht unabhängig überprüfen lassen, wurden dort seither fast 24.000 Menschen getötet.
Netanjahu sagte am Samstag in Tel Aviv, es sei "möglich und notwendig bis zum Sieg weiterzumachen und das werden wir tun". Der Militäroffensive im Gazastreifen habe bereits "die meisten Hamas-Bataillone eliminiert".
Israels Armee-Chef Herzi Halevi versicherte, seine Landsleute würden den Angriff des "blutrünstigen Feindes" auf Israel nie vergessen. "Wir kämpfen für unser Recht, hier in Sicherheit zu leben", sagte Halevi in einer Fernsehansprache. Es handele sich um einen "gerechten Krieg", der noch "lange andauern wird".
In Tel Aviv forderten bei einer Kundgebung am Samstagabend tausende Menschen die Freilassung der von der Hamas im Gazastreifen festgehaltenen Geiseln. Die Demonstranten, unter ihnen auch viele Angehörige, versammelten sich hinter einem riesigen Transparent mit der Aufschrift "Und die Welt schweigt" und forderten in Sprechchören, die Geiseln "jetzt, jetzt, jetzt" freizulassen. Auch in anderen Städten, darunter Berlin, wurde für die Freilassung der Geiseln demonstriert.
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) bekräftigte ihre Unterstützung zur Freilassung der Geiseln. "Wir geben nicht auf, wir lassen in unserer Arbeit nicht nach, bis alle Geiseln der Hamas wieder zu Hause sind", erklärte Baerbock im Onlinedienst X, vormals Twitter.
Bei einem Besuch in Ägypten drängte Chinas Außenminister Wang Yi unterdessen auf die Gründung eines palästinensischen Staates und einen Waffenstillstand im Gazastreifen. Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz in Kairo forderten Wang und sein ägyptischer Amtskollege Sameh Schukri außerdem einen "internationalen Friedensgipfel", um eine "dauerhafte Lösung für die palästinensische Sache" zu finden.
Ägypten gilt als wichtiger Vermittler in der Region. Gemeinsam mit den USA und dem Golfemirat Katar spielte Kairo eine Schlüsselrolle bei der Vermittlung einer einwöchigen Feuerpause und der Freilassung von der Hamas verschleppter Geiseln Ende November.
H.Jarrar--SF-PST