-
Oslo: Selenskyj und Witkoff zu Ukraine-Gesprächen in Norwegen
-
Juso-Chef Türmer hält Gesetz gegen Vergesellschaftung für "Schnapsidee"
-
Lecornu: Frankreich verhängt weitere Ausgangssperren "wo nötig"
-
Bundesforschungsministerin Bär fordert "positivere Erzählung" von KI
-
Ski: Svindal übernimmt Trainerrolle in Norwegen
-
Kassenärzte sagen deutlich längere Termin-Wartezeiten ab 2027 voraus
-
Importkosten für Rohöl stark gestiegen - aber Allzeithoch aus 2022 noch entfernt
-
Verkehrsminister der Länder wollen Deutschlandticket für Gelegenheitsfahrer
-
Medien: Bürger in kanadischer Provinz Alberta stimmen gegen Unabhängigkeitsreferendum
-
Bericht: US-Sondergesandter Witkoff will in Oslo Selenskyj treffen und anschließend Putin
-
Baseball: Rays folgen Brewers in die World Series
-
Simeone für Hoeneß "absolut oberste Kategorie"
-
Kovac hofft auf Steigerung: "Schneller und genauer spielen"
-
Ministerin Bär wirbt für Deutschland als Technologie-Standort
-
Medienberichte: Australische Abgeordnete hat nach mutmaßlichem Angriff nur noch ein Bein
-
Studie: Bessere Vereinbarkeit pflegender Angehöriger mit Erwerbsarbeit nötig
-
Vor US-Kongresswahlen: Wahllokale in Texas für vorzeitige Stimmabgabe geöffnet
-
Bundesregierung erwartet zahlreiche Unternehmenschefs bei Investitionsgipfel
-
Steinmeier empfängt mongolischen Staatspräsidenten Khurelsukh
-
Konstituierende Sitzung von neuem Landtag in Mecklenburg-Vorpommern
-
Festveranstaltung zu 65 Jahre Anwerbeabkommen mit der Türkei
-
Australische Abgeordnete nach mutmaßlichem Angriff weiter in kritischem Zustand
-
Mit deutscher Unterstützung: Japanische Weltraummission zur Erkundung der Marsmonde gestartet
-
Fluchtgefahr: Ex-Ingenieur von OpenAI bleibt nach Abhörvorwürfen in Untersuchungshaft
-
Selenskyj wirft US-Regierung verzögerte Lieferung bezahlter Abfangraketen vor
-
Trump offen für Dreiergipfel mit Putin und Xi
-
Starreporterin Christiane Amanpour hört bei CNN auf
-
SPD und Grüne in Berlin mit klaren Mehrheiten für Koalitionsverhandlungen mit Linken
-
Mission mit deutscher Unterstützung: Japanische Rakete mit Marsmond-Rover gestartet
-
Papst Leo XIV. spricht nach Telefonat mit Putin auch mit Selenskyj
-
Nach Ausschreitungen: US-Regierung rät bei Frankreich-Reisen zur Vorsicht
-
Berlin will mit Nvidia KI für Industrie vorantreiben und vereinbart Zusammenarbeit
-
Wähler in kanadischen Provinz Alberta entscheiden über Referendum zu Unabhängigkeit
-
Vier Tote bei schweren Überschwemmungen im Osten Spaniens
-
Ronaldo-Strafe offiziell: 255 Euro und Sperre von 30 Tagen
-
UEFA erhöht Druck: 42 Fragen an Infantino
-
Ronaldo-Sperre offiziell: 255 Euro und 30 Tage Pause
-
Bundesregierung vereinbart mit Nvidia Zusammenarbeit bei KI-Entwicklung
-
Nächtliche Ausgangssperren in Paris und anderen französischen Städten verfügt
-
Erste französische Städte verhängen nächtliche Ausgangssperren
-
Melania-Initiative: Trump unterzeichnet Dekret für Frauengesundheit
-
Haftbefehl gegen zwei Deutsche nach Brandanschlag auf bulgarische Starlink-Anlage
-
US-Regierung untersagt KI aus China für internen Gebrauch
-
Selenskyj: Starlink funktioniert an der Front nur eingeschränkt
-
Hackerangriff auf CDU-Kreisverband: Phishing-Nachricht auch an Bundeskanzler Merz
-
USA rufen ihre Staatsbürger im Nahen Osten zu erhöhter Vorsicht auf
-
Gewalt in Frankreich: Premierminister kündigt Ausgangssperren an
-
Neue Hurts-Diagnose: Thrombose und Lungenembolie
-
Sachsen-Anhalt: Einziehung von Jagdschein bei AfD-Mitglied laut Gericht rechtens
-
Nächster IPCC-Bericht: Chef des Weltklimarats drängt zu schneller Einigung bei Termin
Regierungschefin sichert sich bei umstrittener Wahl in Bangladesch fünfte Amtszeit
Bei der umstrittenen Parlamentswahl in Bangladesch hat sich die amtierende Regierungschefin Sheikh Hasina eine fünfte Amtszeit gesichert. Wie die Wahlkommission am Montag offiziell bestätigte, errang Hasinas Regierungspartei Awami League mit 223 der 300 Parlamentssitze einen deutlichen Sieg. Die Abstimmung war von weiten Teilen der Opposition boykottiert worden; die Wahlbeteiligung lag laut der Wahlkommission bei 41,8 Prozent. Trotz massiver Proteste bezeichnete Hasina die Abstimmung als "frei und fair".
Diplomaten aus China, Russland und dem benachbarten Indien waren die ersten, die der 76-jährigen Hasina am Montag nach Angaben ihres Büros zu dem "absoluten Sieg" gratulierten. Pekings Botschafter Yao Wen lobte in einer Erklärung die "seit langem bestehende Freundschaft" mit Dhaka und unterstrich die Verbesserung der Beziehungen während Hasinas 15-jähriger Regierungszeit.
Ein hochrangiger Vertreter der oppositionellen Bangladesh Nationalist Party (BNP) nannte die Wahl vor Journalisten in der Hauptstadt Dhaka eine "Fälschung". Die Regierung sei "illegitim", fügte er hinzu. BNP-Chef Tarique Rahman, der die Partei aus dem Londoner Exil leitet, bezeichnete das Wahlergebnis in den sozialen Netzwerken als "Schande für die demokratischen Bestrebungen in Bangladesch". Aktivisten der Opposition zogen am Montag mit schwarzen Bändern über dem Mund durch Dhaka, um gegen den Ausgang der am Vortag abgehaltenen Abstimmung zu protestieren.
Vor Journalisten erklärte Amtsinhaberin Hasina, die Wahlen seinen "frei und fair" verlaufen. "Diejenigen, die Kritik üben wollen, können dies tun", betonte sie in ihrer ersten öffentlichen Äußerung nach dem Sieg ihrer Partei.
Nach Einschätzung von Experten wurde durch die Parlamentswahl quasi ein Ein-Parteien-System ohne eine tatsächliche Opposition in Bangladesch etabliert. Nur die Verbündeten der Awami-League hätten die Möglichkeit gehabt, sich an der Abstimmung zu beteiligen, sagte Ali Riaz von der Illinois State University der Nachrichtenagentur AFP. "Fast alle unabhängigen Kandidaten, die Parlamentssitze gewonnen haben, gehören ebenfalls der Awami-League an", betonte auch der Politikexperte Mubaschar Hasan von der Universität Oslo.
In den Monaten vor der Wahl waren die Behörden des südasiatischen Landes massiv gegen die Opposition vorgegangen. Nach Angaben der BNP wurden ihre gesamte Parteispitze sowie rund 25.000 weitere Politiker festgenommen. Zehntausende weitere tauchten unter. Die Regierung gab die Zahl der festgenommenen Oppositionellen mit 11.000 an. Zuvor hatte es Großdemonstrationen gegen Hasina gegeben.
Das Land mit seinen 170 Millionen Einwohnern hat in der Regierungszeit der seit 2009 amtierenden Hasina zwar ein starkes Wirtschaftswachstum aufgrund der Textilexporte erlebt. Nicht zuletzt wegen der massiven Menschenrechtsverstöße ist Hasina jedoch hochumstritten.
O.Salim--SF-PST