-
Krimi in New York: Williams-Schwestern verlieren bei Comeback
-
Tetris distanziert sich von Online-Videospiel auf Internetseite des Weißen Hauses
-
Auch dank Bredlow: VfB siegt vor den Augen von Klopp
-
Verschollen geglaubte Habsburg-Juwelen erstmals in Kanada ausgestellt
-
Trump: Putin will Nato nicht angreifen - Gesandte mit Ukraine-Plan unterwegs
-
"Selbst schuld": Hannover verpasst zweiten Saisonsieg
-
"Selbst dchuld": Hannover verpasst zweiten Saisonsieg
-
Forscher: Tausende OpenAI-KI-Agenten kapern deutsche Website
-
Vor Abschied bei der UNO: Baerbock fordert erneut UN-Generalsekretärin
-
US-Prozess gegen mutmaßliche Kindsmörderin Lindsay Clancy geplatzt
-
Hannover verpasst zweiten Saisonsieg
-
Meloni feiert Amtszeit-Rekord und stimmt auf Wahlkampf 2027 ein
-
Böser Fehlstart in die Heim-WM: DBB-Frauen gehen unter
-
UN: Vertreibung im Westjordanland könnte Verbrechen gegen Menschlichkeit sein
-
Anschläge auf Umspannwerke: Polizei fahndet unter Hochdruck nach Verdächtigem
-
Medien: Musiala gegen Schalke im Kader
-
Angriff am helllichten Tag: Russische Drohne trifft Geheimdienst-Zentrale in Kiew
-
Zahl unerlaubter Einreisen im August auf niedrigstem Stand seit über fünf Jahren
-
US-Arbeitsmarkt im August robuster: Trump droht Notenbank Fed
-
Anschläge auf Umspannwerke: Dobrindt geht von "Klimaextremismus" aus
-
Weitere Umfrage vor Berliner Abgeordnetenhauswahl sieht CDU vor Linkspartei
-
Nach Schusswechsel zwischen Geheimdiensten: Selenskyj kündigt Entlassungen an
-
Ohne Lenkrad und Pedale: US-Verkehrsbehörde nimmt Teslas Robotaxi unter die Lupe
-
Nach Angriff auf Berliner Senatsverwaltung: Hacker veröffentlichen gestohlene Daten
-
Frankreichs Regierung verzichtet auf verpflichtendes Einwegpfand
-
Russell vor Leclerc: Mercedes schlägt Ferrari in Monza
-
Bewährungs- und Haftstrafen in Prozess um Betrug bei Reinigungsfirma in Bayern
-
Abschiebezentren: Deutschland und weitere EU-Länder wollen Abkommen mit Drittstaaten bis Jahreswechsel
-
US-Außenminister Rubio reist nach Kolumbien, Ecuador und Peru
-
Hainer über Klopp: "So wünsche ich mir einen Bundestrainer"
-
Maggie Gyllenhaal: Marilyn-Monroe-Film besser ohne als mit KI gelungen
-
Russische Drohne trifft Geheimdienst-Sitz in Kiew
-
US-Unternehmen schaffen im August mehr Arbeitsplätze
-
Wundersame Rettung von zwei Verschütteten gut eine Woche nach Sturzflut in Nepal
-
Anschläge auf Umspannwerke: Bei Fahndung nach Verdächtigem Wohnhaus durchsucht
-
Iran-Krieg: US-Dieselpreis auf Höchststand
-
Vorwurf der Wahlfälschung in Seniorenheim in Sachsen-Anhalt nicht bestätigt
-
Schweiz: Fünf Freisprüche im Prozess um Bergsturz mit vier deutschen Todesopfern
-
Möglicher AfD-Wahlsieg in Sachsen-Anhalt sorgt in Bundes-CDU für Diskussionen
-
Exfreundin und Großmutter vergewaltigt: Hafturteil aus Hannover rechtskräftig
-
Thüringer BSW-Fraktion zerfällt: Koalition will trotz Parteiaustritten weiterarbeiten
-
Pünktlichkeit im DB-Fernverkehr im August kaum verbessert
-
WM-Revolution: DSV reagiert zurückhaltend, ÖSV ablehnend
-
Komiker Hape Kerkeling erhält Orden wider den tierischen Ernst
-
Oberverwaltungsgericht bestätigt Wahlausschluss von AfD-Kandidaten in Niedersachsen
-
Israel übergibt fünf im Südlibanon festgenommene Zivilisten an Beirut
-
Brandsätze auf Rüstungsfirmen in München: Tatverdächtige in Untersuchungshaft
-
Linken-Chef Pantisano: BSW ist "gescheitert"
-
Spendenskandal: Politiker von rechtspopulistischer Partei Reform UK zurückgetreten
-
Freude über "Wunder": Zwei Verschüttete gut eine Woche nach Sturzflut in Nepal gerettet
Südkoreanischer Oppositionsführer Lee Jae Myung bei Messerangriff verletzt
Auf den südkoreanischen Oppositionsführer Lee Jae Myung ist ein Messerangriff verübt worden. Der 59-Jährige sei am Hals verletzt worden und befinde sich auf der Intensivstation, teilte seine Demokratische Partei am Dienstag mit. Bei dem Angreifer handelte es sich um einen Mann, der sich bei einer Kundgebung als Anhänger Lees ausgab und sich dann plötzlich auf den Politiker stürzte.
Der Angriff ereignete sich auf einer Baustelle in der Hafenstadt Busan im Süden des Landes. Lee war gerade von Journalisten umrundet, als sich der Angreifer durch die Menge kämpfte und auf den Politiker losging. Wie ein Augenzeuge im lokalen Fernsehsender YTN berichtete, war Lee "auf dem Weg zu seinem Auto und sprach mit Reportern, als der Angreifer ihn um ein Autogramm bat, bevor er ihm mit etwas, das wie ein Messer aussah, in den Nacken schlug".
Auf Fernsehbildern war zu sehen, wie Lee zusammenbricht, ihm Menschen zur Hilfe eilen und ihm ein Tuch an den Hals gedrückt wird. Der 59-Jährige wurde zunächst in ein Krankenhaus in Busan gebracht und dann in eine Klinik in die Hauptstadt Seoul geflogen. Dort wurde er laut Parteiangaben zwei Stunden lang operiert. Durch den Angriff sei die Halsvene beschädigt worden. Lee sei nach der Operation aber bei Bewusstsein gewesen und "erholt sich auf der Intensivstation" von dem Eingriff.
Der Angreifer wurde unmittelbar nach der Tat von Polizisten und Umstehenden niedergerungen und festgenommen. Bei ihm handelt es sich laut einem Polizeisprecher um einen etwa 60 Jahre alten Mann. Er habe "ein 18 Zentimeter langes Messer mit einer 13 Zentimeter langen Klinge" benutzt.
Über die möglichen Motive der Tat machte der Polizeisprecher keine Angaben. Laut der Nachrichtenagentur Yonhap sagte der Mann bei einer ersten Vernehmung aus, dass er Lee habe töten wollen. Er solle wegen versuchten Mordes angeklagt werden.
Südkoreas Präsident Yoon Suk Yeol, gegen den Lee die Präsidentschaftswahl 2022 nur knapp verloren hatte, zeigte sich schockiert und äußerte seine "tiefe Besorgnis". Die Gesellschaft dürfe "diese Art von Gewalttaten unter keinen Umständen tolerieren", sagte der konservative Präsident laut seiner Sprecherin.
Auf seinem Weg zu politischem Erfolg hatte der 59-jährige Lee vor allem seine Lebensgeschichte und seine Herkunft als ehemaliger Kinderarbeiter in einer Fabrik und jugendlicher Schulabbrecher immer wieder in den Vordergrund gerückt. Jüngsten Umfragen zufolge gilt er als aussichtsreicher Kandidat für die Präsidentschaftswahl im Jahr 2027.
Allerdings wird Lees Bewerbung um das Spitzenamt von einer Reihe von Skandalen überschattet. Im September entkam er nur knapp einer Verhaftung im Zusammenhang mit verschiedenen Korruptionsvorwürfen. Zudem soll sich der Oppositionspolitiker vor Gericht wegen Bestechung im Zusammenhang mit einer Firma verantworten, die im Verdacht steht, illegal acht Millionen Dollar nach Nordkorea transferiert zu haben.
Politiker sind in Südkorea bereits mehrmals Ziel von tätlichen Angriffen geworden. Im Jahr 2022 wurde Lees Vorgänger als Chef der Demokratischen Partei, Song Young Gil, von einem älteren Mann mit einem Gegenstand auf den Kopf geschlagen. 2006 war die damalige Konservativen-Chefin Park Geun Hye, die später Präsidentin des Landes wurde, bei einer Kundgebung mit dem Messer angegriffen worden. Der Angriff hinterließ eine Narbe in ihrem Gesicht.
S.Abdullah--SF-PST