-
Anderthalb Wochen nach Sturzflut zwei weitere Menschen in Nepal lebend geborgen
-
US-Gesandte Kushner und Witkoff zu Gesprächen über Ukraine-Krieg in Moskau
-
Verletzter Pogacar beendet Saison - und verlängert bis 2032
-
"Eines der prägendsten Gesichter der Filmlandschaft": Michael Mendl gestorben
-
Schauspieler Michael Mendl gestorben
-
Nach Eklat in Lyon: UEFA sperrt Fener-Profi Guendouzi
-
Angriffe auf Umspannwerke: Amprion-Chef will für Unternehmen mehr Befugnisse
-
Mehr als neun Tage nach Sturzflut weiterer Mensch lebend aus Tunnel in Nepal gerettet
-
S04-Legende Thon hofft auf würdigen Neuer-Abschied auf Schalke
-
CDU im Saarland wählt Landeschef Toscani als Spitzenkandidat für Landtagswahl
-
Anschläge auf Umspannwerke: Polizei fahndet weiter nach Verdächtigem
-
Weiter Suche in Nepal nach Überlebenden der Sturzflut - Zahl der Toten erneut gestiegen
-
US Open: Shelton auf dem Weg zum Duell mit Alcaraz
-
US-Gesandte Kushner und Witkoff am Wochenende mit Ukraine-Vorschlag in Moskau und Kiew
-
Trost von Merz, dann Eistonne: DBB-Frauen trotzen dem Frust
-
Alle Teams in Mailand: Formel 1 eröffnet 2027 gemeinsam
-
"Höhere Ziele": Kompany glaubt an Schalke
-
Panamakanalbehörde reduziert wegen El Niño Anzahl der täglich erlaubten Schiffe
-
Krimi in New York: Williams-Schwestern verlieren bei Comeback
-
Tetris distanziert sich von Online-Videospiel auf Internetseite des Weißen Hauses
-
Auch dank Bredlow: VfB siegt vor den Augen von Klopp
-
Verschollen geglaubte Habsburg-Juwelen erstmals in Kanada ausgestellt
-
Trump: Putin will Nato nicht angreifen - Gesandte mit Ukraine-Plan unterwegs
-
"Selbst schuld": Hannover verpasst zweiten Saisonsieg
-
"Selbst dchuld": Hannover verpasst zweiten Saisonsieg
-
Forscher: Tausende OpenAI-KI-Agenten kapern deutsche Website
-
Vor Abschied bei der UNO: Baerbock fordert erneut UN-Generalsekretärin
-
US-Prozess gegen mutmaßliche Kindsmörderin Lindsay Clancy geplatzt
-
Hannover verpasst zweiten Saisonsieg
-
Meloni feiert Amtszeit-Rekord und stimmt auf Wahlkampf 2027 ein
-
Böser Fehlstart in die Heim-WM: DBB-Frauen gehen unter
-
UN: Vertreibung im Westjordanland könnte Verbrechen gegen Menschlichkeit sein
-
Anschläge auf Umspannwerke: Polizei fahndet unter Hochdruck nach Verdächtigem
-
Medien: Musiala gegen Schalke im Kader
-
Angriff am helllichten Tag: Russische Drohne trifft Geheimdienst-Zentrale in Kiew
-
Zahl unerlaubter Einreisen im August auf niedrigstem Stand seit über fünf Jahren
-
US-Arbeitsmarkt im August robuster: Trump droht Notenbank Fed
-
Anschläge auf Umspannwerke: Dobrindt geht von "Klimaextremismus" aus
-
Weitere Umfrage vor Berliner Abgeordnetenhauswahl sieht CDU vor Linkspartei
-
Nach Schusswechsel zwischen Geheimdiensten: Selenskyj kündigt Entlassungen an
-
Ohne Lenkrad und Pedale: US-Verkehrsbehörde nimmt Teslas Robotaxi unter die Lupe
-
Nach Angriff auf Berliner Senatsverwaltung: Hacker veröffentlichen gestohlene Daten
-
Frankreichs Regierung verzichtet auf verpflichtendes Einwegpfand
-
Russell vor Leclerc: Mercedes schlägt Ferrari in Monza
-
Bewährungs- und Haftstrafen in Prozess um Betrug bei Reinigungsfirma in Bayern
-
Abschiebezentren: Deutschland und weitere EU-Länder wollen Abkommen mit Drittstaaten bis Jahreswechsel
-
US-Außenminister Rubio reist nach Kolumbien, Ecuador und Peru
-
Hainer über Klopp: "So wünsche ich mir einen Bundestrainer"
-
Maggie Gyllenhaal: Marilyn-Monroe-Film besser ohne als mit KI gelungen
-
Russische Drohne trifft Geheimdienst-Sitz in Kiew
Israelische Soldaten erschießen versehentlich drei von Hamas verschleppte Geiseln
Bei der Militäroffensive im Gazastreifen haben israelische Soldaten versehentlich drei von der radikalislamischen Hamas verschleppte Geiseln getötet. Die Soldaten hätten die Geiseln während Kämpfen in Schudschaija im Norden des Palästinensergebietes "versehentlich als Bedrohung identifiziert", sagte Armeesprecher Daniel Hagari am Freitagabend im Fernsehen. "Daraufhin schossen die Soldaten auf sie, und sie wurden getötet." Unterdessen öffnete Israel den Grenzübergang Kerem Schalom für Hilfslieferungen in den Gazastreifen.
Die Leichen der von den israelischen Soldaten getöteten Geiseln wurden nach Armeeangaben nach Israel gebracht. Die Armee identifizierte zwei der versehentlich Getöteten als den 28-jährige Heavy-Metal-Schlagzeuger Jotam Haim und den 25-jährigen Beduinen Samer El-Talalka aus dem Kibbuz Nir Am. Der Name der dritten getöteten Geisel werde auf Wunsch der Angehörigen nicht veröffentlicht.
Die Armee äußerte "tiefstes Bedauern über den tragischen Vorfall". Dieser werde untersucht, "sofortige Lehren" seien daraus gezogen und an alle israelischen Einheiten übermittelt worden. Hagari versprach eine "transparente Untersuchung".
Die Hamas hatte bei ihrem Großangriff auf Israel am 7. Oktober, der den Krieg auslöste, rund 250 Menschen als Geiseln in den Gazastreifen verschleppt. Kämpfer der von den USA und der EU als Terrororganisation eingestuften Hamas waren in israelische Städte und Dörfer eingedrungen und hatten dort Gräueltaten an Zivilisten verübt. Israelischen Angaben zufolge wurden mehr als 1130 Menschen getötet.
Als Reaktion bombardiert die israelische Armee seither Ziele im Gazastreifen und startete eine Bodenoffensive. Dabei wurden nach Angaben des von der Hamas kontrollierten Gesundheitsministeriums, die nicht unabhängig überprüft werden können, bislang mehr als 18.780 Menschen getötet.
Auch hat Israel das Palästinensergebiet weitgehend von der Versorgung mit Treibstoff und Hilfslieferungen abgeriegelt. Nur über den Grenzübergang Rafah gelang in den vergangenen Wochen von Ägypten aus dringend benötigte humanitäre Hilfe in den Gazastreifen. Am Freitag beschloss das israelische Regierungskabinett, Lkw mit humanitärer Hilfe "vorübergehend" auch über den Übergang Kerem Schalom in das Küstengebiet fahren zu lassen.
Der Nationale Sicherheitsberater der US-Regierung, Jake Sullivan, sprach von einem "bedeutenden Schritt". Ein Sprecher der Weltgesundheitsorganisation WHO begrüßte den Schritt als "sehr gute Nachricht". Es müsse nun dafür gesorgt werden, dass die Lkw mit Hilfslieferungen alle Teile des Gazastreifens erreichen könnten, nicht nur den im Vergleich zum Norden weniger von Kämpfen betroffenen Süden.
Derweil gingen die Kämpfe in dem Palästinensergebiet weiter. Die Hamas gab an, in Chan Junis im Süden des Palästinensergebiets ein Haus mit israelischen Soldaten gesprengt zu haben. In derselben Stadt wurden nach Angaben des katarischen TV-Senders Al-Dschasira ein Journalist des Senders getötet sowie ein weiterer verletzt.
Die USA, einer der wichtigsten Verbündeten Israels, wiesen derweil eine langfristige Besetzung des Gazastreifens durch Israel zurück. Dies sei weder "richtig" noch "sinnvoll" für Israel, sagte der Nationale Sicherheitsberater Sullivan bei einem Besuch in Jerusalem.
Die USA und Israel seien sich einig, dass der Krieg noch Monate andauern werde, fuhr Sullivan fort. Es gebe jedoch "intensive Diskussionen" über die künftigen Phasen des Konflikts und die Folgen. Es werde "einen Übergang zu einer anderen Phase dieses Krieges geben", die sich auf "präzisere Weise" auf die Hamas-Führung und "auf geheimdienstgesteuerte Einsätze" gegen die militante Gruppe konzentriere, sagte Sullivan.
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) appellierte derweil an die arabischen Länder, die Hamas zum Niederlegen ihrer Waffen aufzufordern. Der Terror gegen Israel "geht von Seiten der Hamas tagtäglich weiter", sagte Baerbock. Die arabischen Länder müssten "Hamas klar auffordern, ihre Waffen niederzulegen, damit Israel nicht gezwungen ist, sich weiterhin so massiv selbst zu verteidigen".
In Brüssel konnten sich die EU-Staats- und Regierungschef indes nicht auf eine gemeinsame Erklärung zum Nahostkonflikt einigen. Wegen der Forderung einer Gruppe von Ländern, sich kritischer gegenüber Israel zu positionieren, sei eine gemeinsame Positionierung beim EU-Gipfel nicht möglich gewesen, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP aus Diplomatenkreisen. Irland, Belgien, Spanien und Malta hatten sich dafür eingesetzt, eine Waffenruhe im Gazastreifen zu fordern.
Mehrere westliche Staaten riefen Israel unterdessen dazu auf, konsequent gegen die Gewalt israelischer Siedler gegen Palästinenser im Westjordanland vorzugehen.
M.AlAhmad--SF-PST