-
Souverän ins Viertelfinale: Rybakina vor Sprung an die Spitze
-
Nach CDU-Wahldesaster in Sachsen-Anhalt: Landesvorstand zieht Konsequenzen
-
Tausende demonstrieren in Berlin nach AfD-Sieg in Sachsen-Anhalt
-
Wagner bleibt gesperrt: Elversbergs Einspruch abgewiesen
-
Zheng Qinwen überrascht bei den US Open - auch Andrejewa weiter
-
Sieg im Showdown gegen Mali - DBB-Frauen erreichen WM-Finalrunde
-
Arsenal marschiert - Sonderlob für "Papa" Havertz
-
Finnland errichtet 200 Kilometer langen Zaun an Grenze zu Russland
-
Roboter demonstrieren in Warschau für Regulierung von Künstlicher Intelligenz
-
Noosha Aubel a krize v Postupimi: Jak dlouho je ještě možné tolerovat toto selhání vedení?
-
Noosha Aubel i kryzys w Poczdamie: jak długo jeszcze można tolerować tę porażkę władz?
-
Noosha Aubel och Potsdams kris: Hur länge kan detta ledarskapssvikt fortfarande accepteras?
-
Η Noosha Aubel και η κρίση του Πότσνταμ: Για πόσο ακόμα είναι ανεκτή αυτή η διαχειριστική αποτυχία;
-
ヌーシャ・オーベルとポツダムの危機:この指導力の欠如は、いつまで容認され続けるのか?
-
Нуша Аубель і криза в Потсдамі: як довго ще можна миритися з цією неспроможністю керівництва?
-
نوشا أوبيل وأزمة بوتسدام: إلى متى سيظل هذا الفشل القيادي مقبولاً؟
-
努莎·奧貝爾與波茨坦的危機:這種領導失職還能容忍多久?
-
누샤 아우벨과 포츠담의 위기: 이러한 리더십 부재는 얼마나 더 용인될 수 있는가?
-
नूशा ऑबेल और पॉट्सडैम का संकट: नेतृत्व की इस विफलता को और कितना सहन किया जा सकता है?
-
Miersch mahnt Korrekturen bei Reformvorhaben an
-
Abschied von Kriegsverbrecher Mladic: Tausende bei Beisetzung in Belgrad
-
"Falsche Schlussfolgerungen": Frei warnt SPD vor Aufschnüren des Rentenpakets
-
Witkoff: "Bedeutende Fortschritte" bei Gesprächen in Moskau und Kiew erzielt
-
Russland ordnet Schließung von deutschem Generalkonsulat in St. Petersburg an
-
Vorwurf der Volksverhetzung: Xavier Naidoo kommt in Mannheim vor Gericht
-
Nach AfD-Sieg: Innenmnister fordern Schutz von Sicherheitsbehörden
-
Wahlbeben in Sachsen-Anhalt: Merz will Kurs halten - mit neuem Regierungsstil
-
Noosha Aubel und Potsdams Krise: Wie lange ist dieses Führungsversagen noch hinnehmbar?
-
Sachsen-Anhalt: Schulze sieht CDU auf Weg in Opposition - AfD sucht "stabile Mehrheit"
-
Nepal gedenkt mit nationalem Trauertag der Opfer der Sturzflut
-
Kind steckt in Wäschekorb fest - Feuerwehr in Aurich eilt zu Hilfe
-
Israel greift Süden des Libanon erneut an - mehrere Tote
-
Mögliche AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt: Wüst warnt vor Naivität
-
Schwache Ernte erwartet: Dürre- und Hitzesommer setzt Frankreichs Winzern zu
-
Bas kündigt nach Landtagswahl Konsequenzen an: "Ein 'Weiter so' geht nicht"
-
Merz warnt AfD vor Grundgesetzverstößen nach Regierungsübernahme
-
Deutschland wehrt sich vor UN-Gericht gegen Völkermord-Vorwurf im Gazakrieg
-
Anschlagsversuch von Leipzig: Merz bekräftigt entschlossenen Kurs gegen Russland
-
Von der Leyen kündigt Investitionspaket in Höhe von 200 Millionen Euro für Grönland an
-
Merz will seinen Regierungsstil ändern - "Aufgeben ist für mich keine Option"
-
Tausende nehmen in Belgrad Abschied von gestorbenem Kriegsverbrecher Mladic
-
Sachsen-Anhalt: Ministerpräsident Schulze sieht Regierungsauftrag bei AfD
-
Neue Grenzbrücke: Russland und Nordkorea eröffnen erste direkte Straßenverbindung
-
Merz "zutiefst schockiert": Nach Sachsen-Anhalt "nicht zur Tagesordnung übergehen"
-
Weiter Flug-Chaos in Indonesien wegen Vulkanausbruchs - Hunderttausende sitzen fest
-
Widerstand aus Mitgliedstaaten: EU richtet vorerst kein Verteidigungs-Expertengremium ein
-
Nach Bruch mit Bundespartei: Frühere Thüringer BSW-Spitzenleute gründen neue Fraktion
-
Raketenabwehr statt Autos: VW verkauft Werk Osnabrück an israelischen Investor
-
Kubicki setzt sich Frist bis Mai 2027: FDP soll wieder über fünf Prozent kommen
-
Kreml: Wiederaufnahme gemeinsamer Gespräche mit der Ukraine und den USA nicht ausgeschlossen
Erneut propalästinensische Demonstration in Berlin verboten
Die Berliner Polizei hat vor dem Hintergrund des Großangriffs der radikalislamischen Hamas auf Israel erneut eine propalästinensische Demonstration verboten. Bei der für Donnerstagnachmittag am Potsdamer Platz angemeldeten Versammlung mit rund 200 Teilnehmern sei unter anderem mit "volksverhetzenden, antisemitischen Ausrufen" und "Gewalttätigkeiten" zu rechnen, erklärte die Polizei am Donnerstag unter Verweis auf Erfahrungen mit vergangenen Demonstrationen sowie nicht näher genannte "weitergehende Erkenntnisse".
In Bremen untersagte das Ordnungsamt nach eigenen Angaben für Freitag per Allgemeinverfügung pauschal alle Versammlungen mit einem Bezug zur Hamas oder den Angriffen auf Israel, wie die Innenbehörde mitteilte. Hintergrund sei ein weltweiter Aufruf der Hamas an die arabische und muslimische Welt zu Aktionen und Demonstrationen. "Bei einer die Hamas unterstützenden Versammlung ist mit der Begehung einer erheblichen Anzahl von Straftaten zu rechnen", erklärte dazu der Bremer Innensenator Ulrich Mäurer (SPD).
In Schleswig-Holsteins Landeshauptstadt Kiel wurde derweil eine für Freitag geplante propalästinensische Demonstration vom Anmelder selbst abgesagt, wie die dortige Stadtverwaltung am Donnerstag mitteilte. Nach dem Großangriff der radikalislamischen Hamas auf Israel wurden in Deutschland schon mehrfach Versammlungen untersagt, auf denen laut Behörden mit Sympathiebekundungen für die Hamas zu rechnen war - so etwa in Berlin und Frankfurt am Main.
Unmittelbar nach den Hamas-Angriffen am Wochenende war es in Berlin zu Jubelfeiern gekommen, insbesondere im Stadtteil Neukölln. Innenpolitiker in Bund und Ländern kündigten darauf hin an, alle versammlungsrechtlichen Instrumente zu nutzen, um entsprechende Bekundungen künftig zu unterbinden.
Aus Berlin meldete die Polizei einen versuchten mutmaßlichen Angriff mit Molotowcocktails auf einen Streifenwagen aus einer vermummten Gruppe, die auch "islamistische Ausrufe" von sich gab. Das mit drei Beamten besetzte Fahrzeug war demnach in der Nacht zum Donnerstag im Stadtteil Kreuzberg auf dem Weg zu einem Einsatz wegen brennender Müllcontainer, als es aus der acht- bis zehnköpfigen Gruppe mit präparierten Flaschen beworfen wurde.
Dazu hörten die Einsatzkräfte laut Polizei "islamistische Ausrufe" von den wegrennenden Verdächtigen. Weder Streifenwagen noch Beamte wurden von den zwei mit einer Flüssigkeit gefüllten sowie mit Stoffstreifen verstopften Flaschen getroffen, diese zündeten auch nicht. Der Staatsschutz ermittelt.
Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) kündigte ein hartes Vorgehen gegen antijüdische Proteste und Freudenfeiern an. "Es passt nicht zu der Stadt der Freiheit, dass Menschen auf den Straßen tanzen, weil Terror über ein Land gezogen und Menschen verschleppt werden - wir werden gegen Antisemitismus und Volksverhetzung sehr konsequent vorgehen", sagte Wegner der "Welt" vom Freitag. Solche Bilder müssten künftig verhindert werden.
Es sei allerdings nur eine kleine, radikale Minderheit gewesen, die gefeiert habe, betonte Wegner. "Die allermeisten arabischstämmigen Menschen haben sich in Berlin nicht daran beteiligt. Es ist wichtig, dass sich die Stadt in dieser schwierigen Situation nicht spalten lässt", fügte der Bürgermeister an.
Erneut wurden in mehreren Städten auch aus Solidarität mit dem angegriffenen Israel vor Rathäusern gehisste Flaggen heruntergerissen oder beschädigt. In Mainz wurde eine vor der Hauptsitz der Verwaltung hängende israelische Fahne nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstagmorgen auf dem Boden liegend und "vermutlich durch Feuer beschädigt" entdeckt. Ermittlungen etwa wegen Volksverhetzung liefen, ein politischer Hintergrund werde geprüft.
Ähnliche Vorfälle meldete die Polizei aus Stralsund in Mecklenburg-Vorpommern und Syke in Niedersachsen. In Stade in Niedersachsen drangen laut Polizei am Mittwochabend einige Jugendliche in das Rathaus ein, während mehrere weitere Heranwachsende vor dem Gebäude warteten. Demnach wurde dann versucht, eine israelische Flagge herunterzureißen. Die Jugendlichen flüchteten, als sich erste Fahrzeuge der Polizei näherten. Auch dort ermittelt der Staatsschutz.
W.AbuLaban--SF-PST