-
Mit Rennglück: Antonelli triumphiert auch in Madrid
-
Trump: Ukraine soll Angriffe auf russische Raffinerien einstellen
-
SPD in Schleswig-Holstein kürt Parteichef Kämpfer zu Spitzenkandidat für Landtagswahl
-
Türkei: Zahlreiche Festnahmen bei Razzien in Bars und gegen LGBTQ-Organisationen
-
Kiew: Systematischer Angriff Russlands auf Schienennetz - Zug Richtung Polen getroffen
-
Israels Botschafter Prosor warnt: Deutschland ist "Terrorziel" der Hamas
-
Berliner Seriensieger gewinnen auch in Osnabrück
-
Huthis verstärken nach Offensive im Jemen Angriffe gegen Saudi-Arabien
-
Gefahren durch KI: Digitalministerium gegen Stopp der Entwicklung in Europa
-
張國榮70歲誕辰音樂會西九舉行 唐鶴德錄音致意
-
Frau bei antisemitischem Angriff mit abgebrochener Glasflasche in Berlin verletzt
-
Parlamentswahl in Schweden: Enges Rennen erwartet - Rechtspopulisten wollen in die Regierung
-
鏈球選手周柏言身形被質疑 教練指出其香港青年紀錄成績
-
World Athletics hält an Russland-Sanktionen fest
-
iPhone 18預購後出現可疑扣款 四間銀行調查未授權交易
-
Söder stellt sich hinter Merz: CSU-Chef schließt Kanzlersturz für seine Partei aus
-
Warnungen vor KI-Risiken - Anthropic-Chef fordert langsameres Entwicklungstempo
-
Linienbus in Berlin fährt gegen Baum: 15 Menschen teils schwer verletzt
-
Wanderer im Allgäu fürchtet Bärenattacke: Polizei identifiziert Hirsche
-
KI und neue Standards: Wege zur Senkung der Sepsissterblichkeit in Deutschland
-
《浪花男女》辦特別謝票場 馮志強談票房與導演客串拍攝
-
Filmfestival von Venedig: Goldener Löwe geht an Regisseurin May el-Toukhy für "Woman Unknown"
-
Zu betrunken für Alkoholtest: Mutter baut Unfall mit dreijährigem Kind in Auto
-
Galaxy Tab S12系列效果圖曝光 Ultra擬配雙鏡頭及瀏海螢幕
-
Linienbus fährt gegen Baum: Elf teils schwer Verletzte in Berlin
-
Trainer Polanski bei Gladbach entlassen
-
Tägliche Rätsel der Badischen Zeitung: Sudoku, Wordle und Kreuzworträtsel
-
Altman: OpenAI wird 2026 nicht an die Börse gehen
-
فليك يضم حمزة عبد الكريم إلى قائمة برشلونة بعد أربعة أهداف في الإعداد
-
حمزة قورقماز يناقش العلاقة بين وضوح المبادئ واحترام الاختلاف
-
بزشكيان يؤكد رفض الاستسلام وسلطات إيران تعلن مقتل شخص في استهداف سفينة
-
اليورو يستقر في البنوك المصرية وأعلى سعر للبيع 59.85 جنيه
-
Frau bei antisemitischer Attacke mit abgebrochener Glasflasche in Berlin verletzt
-
Enges Rennen bei Parlamentswahl in Schweden erwartet - Andersson gibt Stimme ab
-
Bilger drängt Bahn zur Wiedereinführung der vergünstigten Familienreservierung
-
Medien: Trainer Polanski tritt bei Gladbach zurück
-
Berliner BSW-Spitzenkandidat verteidigt Zusammenarbeit mit AfD in Sachsen-Anhalt
-
Chile: Mehr als 280 Festnahmen bei Demonstrationen zum Gedenken an Opfer der Diktatur
-
Muslic träumt von Bosnien-Job: "Kann ich mir vorstellen"
-
Nach Trump-Post mit Nordamerika-Karte: Macron und Carney treffen sich in französischem Überseegebiet
-
Feuerwehr rettet Möwe von Rheinbrücke: Einsatz mit Drehleiter und spontanem Applaus
-
Richterbund fordert Streichung der Weisungsbefugnis gegenüber Staatsanwaltschaften
-
Parlamentswahl in Schweden hat begonnen - enges Rennen erwartet
-
US Open: Krawietz/Pütz verlieren Finale - Zukunft fraglich
-
دول عربية ومنظمات تدين استهداف خط أنابيب في السعودية
-
ستاندرد آند بورز تثبت تصنيف السعودية عند A+
-
الأرصاد السعودية تتوقع سيولاً وأمطاراً رعدية في خمس مناطق
-
Kommunalwahlen in Niedersachsen: Mehr als sechs Millionen Menschen dürfen abstimmen
-
Mindestens ein Toter bei Fährunglück vor Indonesiens Küste
-
Huthis verstärken nach Vormarsch im Jemen Angriffe gegen Saudi-Arabien
US-Banken springen First Republic Bank mit 30 Milliarden Dollar zur Seite
Elf Großbanken in den USA springen der in die Krise geratenen US-Bank First Republic mit einer Finanzspritze von 30 Milliarden Dollar zur Seite. Das gemeinsame Vorgehen zeige nicht nur das Vertrauen "in das Bankensystem des Landes", sondern auch in die First Republic und Banken jeder Größe, erklärten die Geldhäuser. Bei der Notenbank Fed liehen sich die Banken des Landes in der zurückliegenden Woche immense Summen.
Unter den Wall-Street-Größen, die nun die 30 Milliarden Dollar (28 Milliarden Euro) zur Verfügung stellen, sind bekannte Institute wie die Bank of America, Citigroup und JPMorgan Chase. Sie würden nun ihre "finanzielle Stärke und Liquidität" dort einsetzen, wo sie am dringendsten benötigt werde, erklärten sie am Donnerstag. Banken jeder Größe seien für das Finanzsystem "von zentraler Bedeutung".
Konkret leihen Citigroup, Bank of America, JPMorgan Chase und Wells Fargo der First Republic nun jeweils fünf Milliarden Dollar, und zwar ohne Absicherung. Jeweils 2,5 Milliarden Dollar kommen von Goldman Sachs und Morgan Stanley. Fünf kleinere Banken stellen jeweils eine Milliarde Dollar.
Die in San Francisco ansässige Regionalbank First Republic war im Zuge des Zusammenbruchs der Silicon Valley Bank (SVB) in Bedrängnis geraten, die Aktie verlor zuletzt massiv an Wert. Die 1985 gegründete Bank ist nach Einlagen die Nummer 14 des Landes und kümmert sich um Privatkundengeschäfte und Vermögensverwaltung. Sie hat eine eher wohlhabende Kundschaft, die laut Experten ihr Geld womöglich lieber in großen und sicheren Banken anlegt, die als "too big to fail" eingestuft sind.
Die Notenbank Fed, das Finanzministerium und weitere Finanzbehörden begrüßten die Hilfe der Banken ausdrücklich. Diese zeige die "Widerstandsfähigkeit des Bankensystems", erklärten auch sie.
Die Fed gab zuletzt Unmengen an Krediten aus, um den US-Banken in der Krise wieder zu Liquidität zu verhelfen. Über das normale Kreditprogramm beschafften sich die Institute nach Angaben vom Donnerstag in der zurückliegenden Woche 152 Milliarden Dollar - im Vergleich zu nur rund fünf Milliarden Dollar in der Vorwoche. Zusätzlich flossen 142,8 Milliarden Dollar in die beiden Nachfolgeinstitute der SVB sowie der Signature Bank.
Außerdem griff ein am Sonntag eingerichtetes neues Notfallinstrument, das die Banken wegen des Abzugs von Kundengeldern abrufen können. Daraus flossen auch bereits knapp zwölf Milliarden Dollar.
Der SVB-Kollaps ist die größte Bankenpleite in den USA seit der Finanzkrise 2008. Die Pleite sorgte für erhebliche Turbulenzen im Bankensektor und an den Börsen - auch in Europa. In der Schweiz musste die Credit Suisse von der Notenbank gestützt werden. Dies und die Finanzspritze der US-Banken beruhigten die Börsen wieder - am Freitagmorgen standen die Indizes in Frankfurt am Main, London und Paris jeweils knapp ein Prozent im Plus.
In den vergangenen Tagen bemühten sich außerdem Politik und Finanzverantwortliche darum, Sorgen vor einer größeren Krise und einer Ansteckung auf Europa zu zerstreuen. Der Bundesverband deutscher Banken versicherte, die deutschen Finanzinstitute seien "robust, stabil und widerstandsfähig". Seit der Finanzkrise 2008 sei die durchschnittliche Kernkapitalquote um rund 80 Prozent gestiegen, für Sparer greife zudem ein doppeltes Sicherungsnetz aus gesetzlicher und freiwilliger Einlagensicherung.
Auch Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) sieht keine Gefahr einer neuen Finanzkrise. "Das Geldsystem ist nicht mehr so fragil wie vor der Finanzkrise", sagte er dem "Handelsblatt". Die Regulierungsvorschriften seien strenger und die Einlagen sicher - "auch aufgrund unserer Wirtschaftskraft".
Das Aufsichtsgremium der Europäischen Zentralbank (EZB) wollte sich am Freitag zu einer Sitzung treffen, um "Ansichten auszutauschen und Mitglieder zu den jüngsten Entwicklungen im Bankensektor zu informieren". Es ist bereits das zweite Treffen in dieser Woche.
J.Saleh--SF-PST