-
Hacker veröffentlichen sensible Dateien aus Berlin: Forderungen nach besserem Schutz
-
Chef von CDU-Sozialflügel fordert Merz zu Kurswechsel auf
-
Cyberangriff auf Berliner Senatsverwaltung: Hacker veröffentlichen weitere Daten
-
AfD gewinnt in Sachsen-Anhalt haushoch gegen CDU – absolute Mehrheit unklar
-
Dänemark: Frühere Königin Margrethe nach Schwächeanfall im Krankenhaus
-
Nach Bruch mit Bundespartei: Frühere Thüringer BSW-Spitzen gründen neue Partei
-
Ukraine-Krieg: US-Gesandter Witkoff fordert Zugeständnisse beider Seiten
-
Siegmund lehnt AfD-geführte Minderheitsregierung in Sachsen-Anhalt ab
-
Hütters bitteres Heim-Comeback: Augsburg erstmals Spitzenreiter
-
Witkoff fordert Russland und Ukraine zu "Kompromissen" für Kriegsende auf
-
AfD-Erdrutschsieg in Sachsen-Anhalt – absolute Mehrheit unklar - CDU abgeschlagen
-
Nach Austrittswelle: Frühere BSW-Mitglieder in Thüringen gründen neue Partei
-
Siegmund: "Wir haben in diesem Land Geschichte geschrieben"
-
Weidel sieht in Sachsen-Anhalt Regierungsauftrag für AfD
-
US-Gesandter Witkoff nennt Gespräche in Kiew "substanziell"
-
Souverän in Valencia: Barcelona nutzt Real-Patzer
-
Prognosen: AfD in Sachsen-Anhalt weit vor CDU – absolute Mehrheit unklar
-
Nächste Klatsche: Eisbären verlieren auch in Davos
-
Von der Leyen zu zweitägigem Besuch in Grönland eingetroffen
-
Vuelta: Van Aert gewinnt auch 15. Etappe
-
Desolater HSV geht gegen Mainz unter
-
Hohe Beteiligung bei Landtagswahl in Sachsen-Anhalt
-
Antonelli siegt mit historischer Aufholjagd - Ferraris Fiasko
-
Mehr als 140 Tote bei neuen Kämpfen im Jemen
-
Sachsen-Anhalt: Wahlbeteiligung um 16.00 Uhr über 65 Prozent
-
Libanons Präsident ruft nach neuen israelischen Angriffen USA um Hilfe an
-
Lawrow nach Leipziger Drohnenvorfall: "Letztlich der Beginn eines echten Krieges"
-
Landtagswahl in Sachsen-Anhalt mobilisiert Wähler
-
Hertha historisch gut und an der Spitze
-
Lawrow: Deutschland will "wieder Krieg" gegen Russland
-
Sachsen-Anhalt: Wahlbeteiligung um 14.00 Uhr doppelt so hoch wie 2021
-
US-Gesandte Witkoff und Kushner erstmals in Kiew zu Gesprächen über Ukraine-Krieg
-
Anschläge auf Umspannwerke: Polizei rückt zu Einsatz nahe Hambacher Forst aus
-
Iran-Krieg: Mehrere Öltanker und andere Schiffe attackiert
-
Vettels Ehrenrunden für Schumacher: "Ich vermisse Michael"
-
Nach Drohnenvorfall: Innenminister Dobrindt kündigt Schutzschirm gegen Sabotage an
-
Startup aus Bayern schreibt mit erfolgreichem Flug von Trägerrakete Weltraumgeschichte
-
Soforthilfe für die Füchse: Franzose Zaepfel kommt
-
US-Gesandte Witkoff und Kushner per Zug in Kiew eingetroffen
-
Bei Landtagswahl in Sachsen-Anhalt zeichnet sich deutlich höhere Wahlbeteiligung ab
-
Isar Aerospace: Erfolgreicher Start von Trägerrakete "nur ein erster Schritt"
-
Anschläge auf Umspannwerke: Fahndung nach Tatverdächtigem läuft auf Hochtouren
-
Explosionen in Militärgebäude in Bolivien: Drei Tote und mehr als 80 Verletzte
-
CDU-Spitzenkandidat Sven Schulze gibt seine Stimme in Magdeburg ab
-
Sachsen-Anhalts AfD-Spitzenkandidat Siegmund gibt Stimme in Tangermünde ab
-
Kroatien: Zehntausende gehen wegen illegaler Giftmülldeponie auf die Straße
-
Vulkanausbruch führt in Indonesien zu schweren Störungen des Flugverkehrs
-
Gedenkort nach CSD-Anschlag: Baum in Berliner Tiergarten herausgerissen
-
Tausende pilgern an Freddie Mercurys 80. Geburtstag nach Montreux
-
Pfefferspray in niedersächsischer Disko versprüht - Sechs Verletzte
Intensiver russischer Raketenbeschuss in mehreren ukrainischen Regionen
Mehrere Regionen der Ukraine sind am Donnerstag massiv mit russischen Raketen beschossen worden. Von insgesamt 69 abgefeuerten Geschossen habe die ukrainische Luftabwehr aber 54 abgefangen, erklärte der Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, Walery Saluschny. In der ostukrainischen Großstadt Charkiw starb nach Angaben des Regionalgouverneurs mindestens ein Mensch bei dem Beschuss. Im mit Russland verbündeten Belarus wurde nach Angaben aus Minsk unterdessen erstmals eine ukrainische Luftabwehrrakete abgefangen.
Die ukrainische Luftwaffe erklärte: "Der Feind greift die Ukraine an mehreren Fronten an, mit Marschflugkörpern, die von Flugzeugen und Schiffen aus abgefeuert werden". Oberbefehlshaber Saluschny sprach im Onlinedienst Telegram von "Raketenterror gegen die friedliche Bevölkerung".
Neben dem Toten in Charkiw wurden mehrere Menschen bei den jüngsten russischen Luftangriffen verletzt, wie ukrainische Vertreter mitteilten. In der Hauptstadt Kiew wurden drei Menschen durch den Beschuss verletzt, wie Bürgermeister Vitali Klitschko auf Telegram berichtete. Unter anderem wurden demnach im Osten Kiews zwei Häuser von Fragmenten abgeschossener Raketen getroffen. 40 Prozent der Einwohner der Hauptstadt seien von Stromausfällen betroffen.
In der südukrainischen Stadt Cherson wurden nach Angaben des Präsidialbüros zwei Menschen beim Angriff auf eine medizinische Einrichtung verletzt. Über der südlichen Region Odessa wurden nach offiziellen Angaben 21 Raketen abgefangen, in der Hafenstadt selbst wurden demnach die Energieinfrastruktur beschädigt und der Strom vorsorglich abgeschaltet.
Der russische Beschuss reichte diesmal bis weit in den Westen der Ukraine. Raketen schlugen in der ländlichen Karpaten-Region Iwano-Frankiwsk ein, die fast 1000 Kilometer von Russland entfernt ist und nahe der Grenze zu Rumänien und der Slowakei liegt. In der westlichen Stadt Lwiw waren nach mehreren Explosionen nach Angaben des dortigen Bürgermeisters sogar 90 Prozent der Haushalte ohne Strom, es drohte dort ein Ausfall der Wasserversorgung.
Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba verurteilte die "sinnlosen barbarischen" Angriffe auf "friedliche ukrainische Städte kurz vor dem Neujahrsfest". Die US-Botschaft in Kiew erklärte, Moskau verstärke seine Angriffe und wolle "Kälte und Dunkelheit" als Waffen gegen die Ukraine einsetzen. Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell sprach von "absichtlichen" Angriffen und Tötungen von Zivilisten. Es werde "keine Straffreiheit für russische Kriegsverbrechen" geben.
Das mit Russland verbündete Belarus erklärte unterdessen, erstmals seit Kriegsbeginn eine ukrainische Luftabwehrrakete abgeschossen zu haben. Das Geschoss vom Typ S300 sei "von ukrainischem Territorium aus" abgefeuert und worden, teilte das Verteidigungsministerium in Minsk mit. Die Trümmer der Rakete seien in der Region um Brest nahe der Grenze zur Ukraine und Polen gefunden worden.
Das belarussische Außenministerium berief den ukrainischen Botschafter ein und äußerte "scharfen Protest". Der Vorfall müsse umgehend untersucht werden, da derartige Vorkommnisse "katastrophale Folgen" haben könnten und sich nicht wiederholen dürften, erklärte das Ministerium. Belarus ist mit Russland verbündet und unterstützt die russische Invasion in der Ukraine.
Im November war eine mutmaßlich fehlgeleitete Rakete in einem Dorf im Nato-Mitgliedsstaat Polen eingeschlagen und hatte dort zwei Menschen getötet. Der Vorfall, der nach Auffassung der Nato und Polens wahrscheinlich durch eine ukrainische Rakete verursacht wurde, schürte Ängste vor einer Ausweitung des Ukraine-Kriegs auf andere Staaten.
In Moskau weihte am Donnerstag Präsident Wladimir Putin in einer Zeremonie per Videobotschaft mehrere neue Kriegsschiffe ein, darunter ein U-Boot, das Atomraketen abfeuern kann. Putin kündigte die Produktion weiterer Schiffe an und rühmte die Fähigkeiten der russischen Marine.
Die russische Armee gilt trotz der Modernisierung, die sich Putin als Priorität gesetzt hat, noch immer als teils unzureichend ausgerüstet und schlecht organisiert. Bei ihrer Invasion der Ukraine hat sie eine Reihe von Rückschlägen hinnehmen müssen.
X.Habash--SF-PST