-
Fehlalarm am Pentagon: Keine "gefährlichen Substanzen" gefunden
-
Eröffnungsfeier der Fußball-WM mit Superstar Shakira
-
Eröffnungsfeier: Shakira tanzt, die Fans jubeln
-
Trump sagt Angriffe auf Iran ab und deutet Verhandlungserfolg an
-
Vor WM-Eröffnung in Mexiko: Tausende Fans drängen in Fanzone
-
G7-Vertreter beraten mit China über Abbau von Ungleichheiten
-
US-Abgeordnete verweigern Trump Spionagerechte gegen Ausländer
-
3. Liga: TSV Havelse bekommt Startplatz der Löwen
-
Lobbycontrol: Wirtschaft gibt Rekordsumme für Einflussnahme auf EU-Institutionen aus
-
Pentagon nach Fund "gefährlicher Substanzen" abgeriegelt
-
EU-Ratspräsidentschaft legt Entwurf für EU-Haushalt vor - Kritik von Nettozahlern
-
Ehrlichkeit beim Ex-Klub: Gregoritsch erhält Fairness-Award
-
Bundesverwaltungsgericht weist Klage gegen Ablehnung von Zeugenaussage Steinmeiers ab
-
Nach Aus für FCAS: Startschuss für mögliches Kampfjet-Nachfolgeprojekt
-
Familien-Sommerferien-Ticket der DB ab Sonntag buchbar
-
EZB hebt Leitzinsen erstmals seit 2023 wieder an - Einlagenzins bei 2,25 Prozent
-
Marokkaner Jayed pfeift deutschen WM-Auftakt
-
Britischer Verteidigungsminister Healey tritt zurück - Premier Starmer weiter unter Druck
-
Irans Ölinsel Charg: Trump droht erneut mit Angriffen
-
Tödlicher Raserunfall: Mehr als drei Jahre Jugendstrafe in Duisburg
-
Obdachloser in Köln bei Streit getötet - 29-Jähriger festgenommen
-
Jugendlicher übernimmt Mordauftrag: Dreieinhalb Jahre Haft in Köln
-
Kleinkind geschlagen und geschüttelt: 22-Jähriger wegen Totschlags verurteilt
-
Kontroverse Debatte übers Heizungsgesetz im Bundestag - Linke prüft Klage
-
Dortmund ausgestochen: Eiskunstlauf-WM 2028 in Peking
-
Mehr Rechtsextremisten in Niedersachsen - Szene setzt auf Kampfsport als Lockmittel
-
Mecklenburg-Vorpommern: Verfassungsschutz zählt erstmals über 2000 Rechtsextreme
-
Behördenfehler lässt Fernreise scheitern: Gemeinde aus Sachsen muss zahlen
-
Fußball-Fest mit Kontroversen: Mega-Event Weltmeisterschaft startet in Mexiko
-
Europäische Zentralbank hebt Leitzinsen erstmals seit 2023 wieder an
-
DOSB will Europaspiele 2031 nach Deutschland holen
-
Reformtreffen mit Merz: Sozialpartner ziehen positive Bilanz und wollen weiter reden
-
Teheran nennt Feuerpause nach jüngsten US-Angriffen "praktisch bedeutungslos"
-
Papst beklagt auf den Kanaren "Gleichgültigkeit" gegenüber Schicksal von Migranten
-
Rentenversicherung rechnet mit Beitrag von 19,9 Prozent im Jahr 2028
-
Klöckner ermahnt Regierung wegen zu später Antworten auf Anfragen
-
Nach Debatte: Wimbledon erhöht Preisgelder deutlich
-
Britischer Verteidigungsminister John Healey tritt zurück
-
Bundesgerichtshof: Kosten für Schufa-Auskunft müssen nicht erstattet werden
-
Hubig will Verjährung bei Vergewaltigungen verlängern - Unterstützung aus Union
-
Umgang mit Vorwürfen: Becker rät Zverev zu mehr Offenheit
-
Doppelpartnerin verletzt: Williams-Comeback in London beendet
-
Preisschwankungen beim Tanken seit Beginn der Zwölf-Uhr-Regel "groß wie nie"
-
Leeres Auto rollt los: 77-Jähriger stirbt nach Unfall in Bayern
-
Papst Leo XIV. zum Abschluss von Spanien-Reise auf Kanaren eingetroffen
-
FIS-Präsident Eliasch abgewählt - Ospelt Nachfolger
-
Internationale Referenzstudie: Entwicklung des Erdklimas immer besorgniserregender
-
Deutscher Ethikrat gegen pauschales Social-Media-Verbot und für Schutzkonzepte
-
Trauer um Segler Dalin: Sieger der Vendée Globe verstorben
-
Wirtschafts-Studie zeichnet düsteres Bild vom deutschen Sozialstaat
IAB: Beschäftigte erlebten "Mitnahmeeffekte" bei Kurzarbeitergeld während Corona
Während der Corona-Pandemie dürfte es "in nennenswertem Umfang zu Mitnahmeeffekten" beim Bezug von Kurzarbeitergeld gekommen sein. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) auf der Grundlage einer Beschäftigtenbefragung. Demnach berichteten 39 Prozent derjenigen, die in der Pandemie Kurzarbeitergeld bezogen, dass Arbeitsmenge und Umfang unverändert blieben, 21 Prozent gaben an, mehr gearbeitet zu haben als die Abrechnung des Kurzarbeitergelds vorsah.
Für die am Dienstag veröffentlichte Studie befragte das IAB der Bundesagentur für Arbeit zwischen November 2020 und Februar 2021 in einer repräsentativ ausgewählten Stichprobe Beschäftigte und nutzte zudem die administrativen Daten der Bundesarbeitsagentur. Somit beruhten die Ergebnisse "alleine auf den subjektiven Einschätzungen von Beschäftigten", schränkten die Forschenden ein, die Sichtweise der Arbeitgeber könne dem nicht gegenübergestellt werden. Außerdem sei der Umfang der zusätzlichen Stunden nicht abgefragt worden.
Trotzdem zeige die Analyse, dass ein "nennenswerter Teil der Befragten, die Kurzarbeitergeld bezogen haben, von Mitnahmeeffekten in ihren Betrieben berichtet", heißt es in der Studie. Dabei gaben Beschäftigte in größeren Betrieben seltener als in kleineren Betrieben an, mehr Stunden gearbeitet zu haben als abgerechnet. Allerdings berichteten Beschäftigte in größeren Betrieben häufiger, dass ihre eigene Arbeitsmenge trotz Kurzarbeit unverändert blieb.
Insgesamt zogen die Forschenden den Schluss, "dass Mitnahmeeffekte für alle Betriebsgrößen und in allen Branchen auftreten und sich nicht auf bestimmte Branchen oder Betriebsgrößen konzentrieren". Sie stellten außerdem die "insgesamt sehr positiven Befunde" zu den generellen Auswirkungen des Kurzarbeitergeldes auf die Stabilität der Beschäftigung in der Corona-Krise nicht in Frage. Kurzarbeit habe "eine sehr wichtige Rolle", um die wirtschaftlichen Folgen der Krise abzufedern, unterstrich IAB-Direktor Bernd Fitzenberger.
Das IAB regte allerdings eine "strikt regelbasierte Anwendung des Kurzarbeitergeldes" an, um Mitnahmeeffekte zu begrenzen. So seien etwa in einer Krisensituation wie der Corona-Pandemie zusätzliche Kontrollen nötig.
Das IAB grenzte in seiner Studie zudem die weicheren Mitnahmeeffekte von Betrug beim Kurzarbeitergeld ab. Dazu kann es zum Beispiel kommen, wenn Firmen beim Anzeigen von Kurzarbeitergeld bei den Voraussetzungen für den Bezug tricksen: Sie mussten etwa eine bestimmte Arbeitsausfallquote und Auftragsrückgänge nachweisen, außerdem ging es darum, die wirtschaftlichen Probleme der Firma eindeutig mit der Corona-Krise in Verbindung zu bringen.
Q.Najjar--SF-PST