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Zwei Todesopfer an Brandenburger Schule: 19-jähriger Tatverdächtiger festgenommen
In Brandenburg ist ein 19-Jähriger unter dem dringenden Verdacht festgenommen worden, zwei Menschen an einer Schule getötet zu haben. Die Gewalttat ereignete sich am Donnerstagnachmittag in der Gemeinde Gosen-Neu Zittau an der Landesgrenze zu Berlin, wie die Polizei in Frankfurt an der Oder mitteilte. Am Tatort fanden Beamte die beiden Toten.
Der 19-Jährige wurde festgenommen. Er gelte als "dringend tatverdächtig", erklärte die Polizei. Die Beamten gingen "von keiner Amok-, sondern einer Beziehungstat" aus. Über die Tat wurde die Polizei von mehreren Anrufern informiert. Beamte sicherten den Tatort. Weitere Angaben, etwa zu den Opfern, wurden nicht gemacht.
Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) zeigte sich "tief betroffen" von der Gewalttat. Diese "erschüttert unser gesamtes Land", erklärte er. "Unsere Schulen sollen ein Hort für unsere jungen Menschen sein. Hier ist eine Schule zum Tatort einer unfassbaren Gewalttat geworden."
Die Ermittlungsbehörden würden mit allen verfügbaren Ressourcen daran arbeiten, die Hintergründe "lückenlos und schnellstmöglich aufzuklären", erklärte Woidke.
Brandenburgs Landtagspräsidentin Ulrike Liedtke (SPD) verurteilte die Tat "als feigen Femizid, der in unserer Gesellschaft keinen Platz haben darf". Liedtke betonte: "Dass wir erneut Zeuge von tödlicher Gewalt gegen eine Frau werden mussten, erfüllt mich mit tiefer Trauer und Zorn."
Y.Shaath--SF-PST