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Rechter Hardliner De la Espriella gewinnt Präsidentschaftswahl in Kolumbien
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Rechter Hardliner De la Espriella bei Präsidentschaftswahl in Kolumbien vorne
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Rechte Hardliner bei Präsidentschaftswahl in Kolumbien vorne
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Neues Führungsduo und Streit über Verhältnis zur Union: Linke beendet Parteitag
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US-Vize Vance nennt Verhandlungen mit dem Iran "historisch"
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"Für Juden unwählbar": Zentralrat kritisiert Linke für Israel-Beschlüsse
Nach dem Bundesparteitag der Linken hat sich der Zentralrat der Juden scharf von der Partei distanziert. "Die Linke leistet mit ihrer Beschlussfassung dem wachsenden Antisemitismus weiteren Vorschub", sagte der Präsident des Zentralrats, Josef Schuster, am Sonntag der "Welt". Er fügte hinzu: "Für Jüdinnen und Juden macht sie sich damit unwählbar."
Die Linke hatte auf ihrem Bundesparteitag in Potsdam am Wochenende beschlossen, den Krieg Israels im Gaza-Streifen als "Völkermord" zu bezeichnen. Die Partei bekannte sich in Parteitagsbeschlüssen zum Existenzrecht Israels sowie Palästinas und distanziert sich von Antisemitismus und Rassismus.
Antisemitische Vorfälle in Deutschland seien weiterhin auf einem Höchststand, betonte Schuster. Die Distanzierung der Linken vom Antisemitismus hält der Zentralratspräsident nicht für glaubwürdig: "Statt sich mit dem wachsenden Antisemitismus zu befassen, der gerade auch von linken Gruppen forciert wird, nutzt die Linke ihren Bundesparteitag für Lippenbekenntnisse zum Schutz jüdischen Lebens, die zwischen Boykottunterstützung und 'Genozid'-Vorwürfen gegen Israel jede Glaubwürdigkeit verlieren", sagte Schuster.
T.Khatib--SF-PST