-
Immobilienpreise stagnieren wegen hoher Zinsen - Mieten klettern weiter
-
Sieben Festnahmen bei Razzia wegen gefälschter Sprachzertifikate
-
17-jähriger mutmaßlicher Onlinesadist in Baden-Württemberg angeklagt
-
Mit 19 Messerstichen getötete Frau aus Hessen: Verdächtiger in Polen gefasst
-
Hausreparatur in Eigenleistung: Bundesgerichtshof prüft Haftung nach Verkauf
-
Bericht: Zahl der Extremisten mit Waffenerlaubnis auf mindestens 1600 gestiegen
-
Gewerkschaft droht vor Gespräch mit Volkswagen mit massivem Arbeitskampf
-
Tödlicher Angriff in Baden-Württemberg: 36-Jähriger vorläufig in Psychiatrie
-
Baugewerbe verbucht im August sprunghaften Auftragsanstieg um 23 Prozent
-
Geplanter Überfall in Bochum: Brüsseler Gericht verschiebt Urteil gegen "Ausbrecherkönig"
-
Netanjahu: Israel bereitet nach Angriff "vollständige Abriegelung" von Westjordanland vor
-
Erster komplett KI-generierter Spielfilm kommt in China in die Kinos
-
Verdächtige rote Substanz: Paket mit Früchtetee löst in Kiel Großeinsatz aus
-
Nach Brit Awards und Grammy: Sängerin Raye gewinnt britischen Mercury-Musikpreis
-
"Extremismusklausel" in Länderfinanzausgleich: CSU-Generalsekretär verteidigt Idee
-
FIFA-Machtkampf: Infantino erhält Unterstützung aus Asien
-
Zwei Tore, drei Assists: Draisaitl glänzt gegen den Meister
-
Strecke in Austin "inakzeptabel": Verstappen schlägt Alarm
-
Urteil im Maradona-Prozess am 22. Dezember
-
NBA: OKC auch gegen Jokic makellos - 76ers mit großem Comeback
-
NFL: Patriots unterliegen Bears
-
Zweifel am Formel-1-Finale: "Die Welt kann sich stark ändern"
-
"Mache einfach weiter": Brunner beim Thema DFB-Team gelassen
-
Hofmann betreibt Eigenwerbung: "Mehr kann ich nicht machen"
-
"Genau jetzt richtig": Freiburg will Trendwende gegen Bayern
-
Hoffenheim feiert "TSG-GOAT" Kramaric: "Er tut uns gut"
-
Kutschfahrten im New Yorker Central Park vor dem Aus
-
Geplanter Überfall in Bochum: Gericht verkündet Urteil gegen "Ausbrecherkönig"
-
Wadephul nimmt an Außenministertreffen in Istanbul teil
-
Krise bei VW: Weitere Gespräche mit IG Metall über Vereinbarung aus 2024
-
CSU-Parteitag mit Rede Söders - Besonderes Augenmerk auf Aigner
-
Trump: Ukraine verfügt wieder über Satelliten-Internetdienst Starlink
-
Staatsmedien: Mindestens 16 Tote und 32 Verletzte bei Erdbeben in Tibet
-
Tausende fordern in Venezuela Rückkehr von Oppositionspolitikerin Machado
-
Vor Parlamentswahl in Serbien: Zehntausende Anhänger der Opposition in Belgrad
-
Was bleibt nach 30 Jahren Wohnen?
-
Vor Parlamentswahl in Serbien: Zehntausende Anhänger der demonstrieren in Belgrad
-
Vor Gouverneurswahlen: Trump lobt Schmähvideo gegen Demokratin
-
Kanada und Türkei nehmen Gespräche über Freihandelsabkommen auf
-
Xinhua: Mindestens 16 Tote und 32 Verletzte bei Erdbeben in Tibet
-
Kramaric trifft endlich: Hoffenheim auch in Europa zurück
-
Brunner versaut Freiburgs Bayern-Generalprobe
-
Finnland erteilt Betriebsgenehmigung für unterirdisches Endlager für Atommüll
-
Antonelli zweifelt: WM-Titel in Austin "unwahrscheinlich"
-
Hofmann nutzt seine Chance: Bayer gewinnt auch auf Kreta
-
Hauptrunden-Traum lebt: Melsungen siegt im CL-Krimi
-
Milliardenklage gegen die BBC: Trump soll unter Eid aussagen
-
50 Millionen Euro: Rekordpreis bei Versteigerung von Monet-Gemälde in Paris erzielt
-
Zehntausende Studierende fordern bei Demonstration in Wien mehr Geld für Hochschulen
-
"Rückkehr zur Ruhe": Demonstrationsverbote und weitere Einschränkungen in Frankreich
Urteil: Frau bekommt keine Auskunft über durch Samenspende gezeugte Halbgeschwister
Eine mit Hilfe einer Samenspende gezeugte Frau ist mit dem Versuch gescheitert, Auskunft über die Samenspenden ihres Vaters und damit die Zahl ihrer Halbgeschwister zu bekommen. Auch das Interesse der Frau an einer Kontaktaufnahme zu den Geschwistern führe nicht zu dem Anspruch auf die Information, entschied das Oberlandesgericht Frankfurt am Main am Mittwoch. Nach eigenen Recherchen der Frau hat diese 33 Halbgeschwister.
Die Frau hatte von dem behandelnden Arzt der Uniklinik Gießen und dessen Praxis die Informationen verlangt; der Mediziner machte bis zum Jahr 2013 dort künstliche Befruchtungen. Mit ihrer Forderung über Auskunft zu den erfolgreichen Samenspenden ihres Vaters scheiterte die Frau bereits in den Vorinstanzen, sie hat nun keine Rechtsmittel mehr.
Wie das OLG entschied, steht der Frau zwar ein Auskunftsrecht hinsichtlich ihrer eigenen Abstammung zu. Ob dazu auch ein Auskunftsrecht über die Geschwister bestehe, sei eine Frage der Umstände des Einzelfalls.
Die Frau hatte angegeben, dass bei ihr bei jeder sozialen Begegnung die Frage im Raum stehe, ob sie mit ihrem Gegenüber verwandt ist. Der Senat entschied aber, dass die Auskunft über Halbgeschwister die Frau nicht in die Lage versetzen würde, die Frage zu beantworten, welche Eigenschaften sie von ihren biologischen Eltern habe.
Die von ihr verlangte Auskunft würde sie auch nicht in die Lage versetzen, Kontakt zu eventuell existierenden und ihr unbekannten Halbgeschwistern aufzunehmen oder etwa inzestuöse Beziehungen sicher zu vermeiden. Dazu wäre eine namentliche Auskunft nötig - diese habe die Frau aber bewusst nicht verlangt und könne sie auch nicht verlangen.
Für eine emotionale Verarbeitung ihrer Zeugungsgeschichte verfügt die Frau laut Gericht über die nötigen Kenntnisse. Eine genaue Zahl der Halbgeschwister sei zudem nicht sicher festzustellen: Der verklagte Arzt müsse nicht über jede Geburt unterrichtet worden sein und habe außerdem angegeben, dass ein Teil der Akten bereits vernichtet sei.
Die von der Frau angestrebte Gewissheit setze zudem voraus, dass ihre Halbgeschwister sich in einschlägigen Datenbanken registrieren ließen. Davon sei nicht auszugehen. Es sei vielmehr denkbar, dass sie nicht über die Art der Zeugung informiert wurden oder von ihrem Recht auf "Nichtwissen" Gebrauch machten.
Auch das Argument der Frau, sie habe von ihrem Vater eine genetische Disposition für eine Autoimmunerkrankung geerbt, ließ das Gericht nicht gelten. Es handele sich weder um eine schwere oder außergewöhnliche Anomalie, noch sei es eine seltene Erkrankung.
B.Khalifa--SF-PST