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Über vier Dollar pro Gallone: US-Benzinpreise auf höchstem Stand seit 2022
Im Iran-Krieg sind die Treibstoffpreise in den USA auf den höchsten Stand seit fast vier Jahren gestiegen. Der durchschnittliche Benzinpreis stieg am Dienstag auf mehr als vier Dollar pro Gallone (rund 3,785 Liter), wie der Automobilclub AAA mitteilte. Die Ölpreise verharrten derweil über der 100-Dollar-Marke.
In den US-Bundesstaaten Kalifornien, Hawaii und Washington mussten Autofahrer laut AAA am tiefsten für Benzin in die Tasche greifen: Dort lag der Durchschnittspreis deutlich über fünf Dollar für eine Gallone. US-Präsident Donald Trump ist wegen der Entwicklung innenpolitisch unter Druck geraten. Zuletzt hatte der US-Benzinpreis unter seinem Vorgänger Joe Biden im August 2022 über vier Dollar pro Gallone gelegen. Hintergrund war der russische Angriff auf die Ukraine im Februar desselben Jahres.
Die Ölpreise bewegten sich kaum. Die Nordsee-Marke Brent wurde am Dienstag gegen 13.30 Uhr MEZ für 107,23 Dollar pro Barrel (159 Liter) gehandelt, das waren 0,2 Prozent weniger als zu Vortagesschluss. Der Preis der US-Sorte WTI stieg um 0,1 Prozent auf 102,93 Dollar pro Barrel.
Seit Beginn des Iran-Krieges Ende Februar ist die Straße von Hormus, durch die rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports verläuft, durch das iranische Militär de facto gesperrt. Die Meerenge zwischen der Arabischen Halbinsel und dem Iran wird von den iranischen Revolutionsgarden kontrolliert. Zudem beschoss der Iran Ölanlagen in mehreren Ländern der Golfregion sowie Öltanker. Diese Entwicklungen ließen die Öl- und Gaspreise in die Höhe schnellen.
W.Mansour--SF-PST