-
Milliardenklage gegen die BBC: Trump soll unter Eid aussagen
-
50 Millionen Euro: Rekordpreis bei Versteigerung von Monet-Gemälde in Paris erzielt
-
Zehntausende Studierende fordern bei Demonstration in Wien mehr Geld für Hochschulen
-
"Rückkehr zur Ruhe": Demonstrationsverbote und weitere Einschränkungen in Frankreich
-
Kaputte Welt: Pentagon beschädigt Eisenhower-Globus
-
Vom IS im Niger entführte Schweizerin und Österreicherin zurück in der Heimat
-
Frankreich: Widerstandskämpferin Berger-Volle mit 105 Jahren gestorben
-
Justizminister: 217 Menschen nach Protesten am Wochenende in Frankreich inhaftiert
-
Neue russische Angriffe: Selenskyj beklagt unveränderte Haltung Moskaus zum Krieg
-
USA richten erste Klub-WM der Frauen aus
-
Sturzflut im Himalaya: UN-Klimafonds stellt Nepal Hilfsgelder in Millionenhöhe bereit
-
Müll rausbringen und Abwaschen war einmal - Erleichterungen für Airbnb-Gäste
-
Milliarden-Rüstungsdeal: USA wollen 850 F-35-Kampfjets bei Lockheed Martin kaufen
-
Steuerschätzung: Klingbeil sieht trotz Mehreinnahmen 2027 "keine neuen Spielräume"
-
Keine Angriffe nach PHP-Sicherheitslücke festgestellt - Debatte um IT-Sicherheit
-
Rassistische Chats: Justizbeamter aus Nordrhein-Westfalen verliert Beamtenstatus
-
Söder will mit Geberländern Extremismusklausel im Länderfinanzausgleich durchsetzen
-
Panne bei der Tabaksteuer: Klingbeil verspricht rasche Aufklärung
-
IT-Sicherheitsamt: Bislang keine Angriffe durch PHP-Sicherheitslücke festgestellt
-
Sohn von Aung San Suu Kyi spricht erstmals seit fünf Jahren mit seiner Mutter
-
Muskelverletzung: Bayern-Star Díaz fällt aus
-
Bundesländer fordern schnellstmögliche Stromsteuersenkung für alle
-
Lyon: Altmaier steht im Viertelfinale
-
Familiennachzug zu Flüchtling: Kind muss bei Antrag minderjährig sein
-
IUCN: Wegen Klimawandels fast alle Korallenriffe der Welt vom Absterben bedroht
-
Tarifeinigung bei Lufthansa City Airlines
-
Ausbau von Stromspeichern in Deutschland nimmt Fahrt auf
-
Steuerschätzung: Klingbeil sieht 2027 trotz Mehreinnahmen "keine neuen Spielräume"
-
PHP-Sicherheitslücke: Wildberger sieht für Bund aktuell keine Hinweise auf Schaden
-
Shamonda-Virus erstmals bei Menschen entdeckt - Patient stirbt in Frankreich
-
Gladbacher Verletzungspech: Auch Lidberg fehlt in Stuttgart
-
Hellmann: Nachfolge von Krösche "zeitnah" klären
-
Ukrainer in Brandenburg wegen Spionageverdachts für Russland festgenommen
-
Frankreich: Macron wirft "ultralinken" Gruppen Umsturzversuch vor - Verteidigungsrat soll tagen
-
IUCN: 96 Prozent der Korallenriffe weltweit vom Absterben bedroht
-
Presse: Bundeswehr setzt bei Flugabwehr wegen Verzögerung auf Zwischenlösung
-
Mutmaßlicher Russland-Spion in Brandenburg festgenommen
-
Nach US-Sanktionen: EU-Parlament verleiht Sacharow-Preis an Internationalen Strafgerichtshof
-
Spotify meldet elf Millionen mehr Nutzer im dritten Quartal
-
Rathausbrand in Limoges bei Unruhen: Weiterer Verdächtiger festgenommen
-
Tour 2027 mit zwei Zeitfahren und dem Tourmalet
-
Bundesinstitut: Nahezu flächdeckend feste Regeln für Handys an Schulen
-
PHP-Sicherheitslücke: Wildberger gibt Entwarnung für den Bund
-
DFB-Team mit Geisterspiel in Belgrad
-
Sacharow-Preis des EU-Parlaments geht an Internationalen Strafgerichtshof
-
EuGH-Gutachten hält Übergewinnsteuer in Energiekrise 2022 und 2023 für rechtmäßig
-
PHP-Sicherheitslücke: CDU-Innenexperte fordert mehr deutsche KI-Anstrengungen
-
Bayern verkaufen Anteile an Weltkonzern
-
SPD-Vorsitz: Heil erwägt Kandidatur - Schwesig schließt sie nicht aus
-
Vor Steuerschätzung: CDU-Regierungschef Schnieder pocht auf Stromsteuer-Senkung
Kampf gegen Waldbrände in Sachsen geht weiter
Knapp eine Woche nach Beginn der Feuer haben in Sachsen am Sonntag noch immer großflächig Waldgebiete gebrannt. "Das Feuer wandert bis in die Humusschicht des Waldbodens", sagte der Sprecher des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Thomas Kunz. Im brandenburgischen Landkreis Elbe-Elster hat sich die Lage dagegen entspannt.
In der Sächsischen Schweiz hatte es am Samstag für 15 Minuten geregnet, die Flammen wurden dadurch aber nicht gelöscht, sagte Kunz weiter. Noch immer würden regelmäßig neue Glutnester und auch offene Feuer gefunden. Einige Stellen seien zwar gelöscht worden, doch seien das zu wenige gewesen. Außerdem habe sich schon einige Mal gezeigt, dass an solchen Stellen nach wenigen Tagen wieder Feuer auftrete. Inzwischen seien 560 Einsatzkräfte vor Ort.
Bis in 40 oder 50 Zentimeter Tiefe der Humusschicht fresse sich das Feuer teilweise hinein, teilte der Landkreis mit. Es würden an natürlichen Brandausbreitungshemnissen wie Waldwegen Barrieren aufgebaut, um die Brände weiter einzugrenzen. "Dafür wird der Boden mit Hacken und Dunggabeln per Hand aufgerissen und mit einem Hubschrauber ein spezielles Wasser-Netzmittel-Gemisch abgeworfen. Dieses bildet einen Schaumteppich, der besser in den somit aufgelockerten Boden eindringen kann." Zwölf Löschhubschrauber seien im Einsatz.
Zusammenfassend sei die Lage "unverändert angespannt", hieß es weiter. Das dynamische Brandgeschehen solle mit Barrieren, Löschflugzeugen und Bodentruppen so weit wie möglich eingegrenzt werden. Weiterhin dürften Wälder im gesamten Landkreis nicht betreten werden, auch bestehe das Feuerwerksverbot noch.
Bei den großen Waldbränden im nordsächsischen Arzberg stellte das Technische Hilfswerk (THW) inzwischen einen stabilen Wassertransport über fünf Kilometer her. Inzwischen sei es möglich, durch die verlegten Schläuche Wasser aus der Elbe bei Stehla bis nach Kötten zu leiten, erklärte das THW am Sonntag. Dort könne die Feuerwehr es mit Tanklöschfahrzeugen entnehmen.
In Elbe-Elster in Brandenburg dagegen bewirkte der Regen eine Verbesserung der Lage: Dort hätten die Niederschläge vom Samstag den Boden im Schadensgebiet bis in eine Tiefe von fünf Zentimetern durchfeuchtet, teilte der Landkreis am Sonntag mit. Der Regen habe auch heiße Stellen an den Randgebieten aufgedeckt - dort habe sich besonders viel Qualm entwickelt.
Am Sonntag wurden demnach weiter Drohnen mit Thermalkameras eingesetzt, 250 Einsatzkräfte waren vor Ort. Insgesamt sechs Wasserwerfer der Polizei sollten auf einer Fläche von 500 Hektar den Boden durchfeuchten und Glutnester beheben. Auch die Bundeswehr unterstützte die Feuerwehr mit zwei Bergepanzern, vier Löschfahrzeugen und einem Führungsfahrzeug.
Die Wettervorhersagen bereiteten allerdings Sorge: Demnach besteht in der kommenden Woche weiter eine hohe Waldbrandgefahr. Die Dankesbekundungen an den Straßenrändern sowie Sachspenden von Unternehmen kämen "sehr positiv bei allen Organisationen und Einheiten an", erklärte der Landkreis.
V.Said--SF-PST