-
Doppelsieg möglich: Fräbel führt vor Taubitz
-
Deutsche NHL-Stars auf dem Eis - Kapitänsteam um Draisaitl
-
Trotz Streik: Pokalspiel in München findet statt
-
Frankreichs Zentralbankchef Villeroy de Galhau tritt zurück
-
Erneute OP bei Skistar Vonn
-
Urteil verschoben: Bundesverwaltungsgericht verhandelt weiter über Neonazisekte
-
Zusatzbeiträge für Krankenversicherung: Union lehnt SPD-Vorstoß ab
-
Prozess gegen "Letzte Verteidigungswelle" beginnt im März in Hamburg
-
Epstein-Affäre: Schottischer Labour-Chef fordert Starmer zum Rücktritt auf
-
Mecklenburg-Vorpommern: Polizei erwischt Einbrecher auf Rügen in Badewanne
-
Millionendiebstahl bei Geldtransportfirma: Fast vier Jahre Haft in Stuttgart
-
"Französische Lebensart": Macron will Wein-Exporte steigen
-
Nach tödlichem Angriff auf Zugbegleiter: Bahn lädt zu Sicherheitsgipfel ein
-
40-Jährige tot in Berliner Park entdeckt - Tatverdächtiger festgenommen
-
PKK-Aktivistin in München zu Bewährungsstrafe verurteilt
-
US-Vizepräsident JD Vance zu Besuch in Armenien eingetroffen
-
AfD-Bundesvorstand untersagt Veranstaltungen mit Rechtsextremisten Sellner
-
Team-Kombi: DSV-Duo chancenlos - zweites Gold für von Allmen
-
Staatsrechtler: BSW betritt mit Klage in Karlsruhe "Neuland"
-
Starmer in Epstein-Affäre unter Druck: Auch Kommunikationschef tritt zurück
-
Prinz William und Kate äußern sich bestürzt über jüngste Epstein-Enthüllungen
-
USA in der Team-Kombination mit Shiffrin und Johnson
-
Frankreichs Zentralbankchef tritt zurück
-
Rubio und Selenskyj zur Münchner Sicherheitskonferenz erwartet
-
US-Pläne für schärfere Einreisebestimmungen beschäftigen deutsche Diplomatie
-
Linke zu Kassenbeiträgen auf alle Einkommensarten: SPD muss das nun umsetzen
-
Gremaud schlägt Gu: Slopestyle-Gold für die Schweiz
-
Das E-Auto als Stromspeicher: BMW und Eon bieten erstes Produktpaket an
-
Fast 30 Schweine sterben bei Lastwagenunfall in Niedersachsen
-
Macron mahnt US-Justiz zu "unabhängigem" Vorgehen in Epstein-Affäre
-
Illegale Zigarettenfabrik in Sachsen-Anhalt: Vier Verdächtige in Untersuchungshaft
-
Gewalt gegen Gelbwesten 2018: Neun französische Polizisten vor Gericht
-
Bundesregierung sieht keinen Anlass für Nachforschungen zum Fall Epstein
-
Japanische Regierungschefin kündigt nach Wahlsieg "bedeutenden Politikwechsel" an
-
Kassenbeiträge auf alle Einkommensarten: Widerstand in Union gegen SPD-Vorschlag
-
Hubig will mehr Mieterschutz noch in diesem Jahr - Haus & Grund kritisiert Pläne scharf
-
Israels Präsident in Sydney: Polizei setzt Pfefferspray gegen Demonstranten ein
-
Gericht: Kein Anspruch auf Schmerzensgeld nach verabredeter Prügelei
-
Nach Wahlsieg: Thailändischer Regierungschef bereitet sich auf Koalitionsverhandlungen vor
-
Unterstützung von Linksextremismus: Iraner wird nicht eingebürgert
-
Gericht: Näherungsverbot auch Monate nach häuslicher Gewalt noch durchsetzbar
-
Befragung: Mittelstand setzt wegen Trump vermehrt auf Deutschland und Europa
-
Sabotagepläne: Anklage gegen dritten mutmaßlichen Russland-Spion
-
Nach geplatzter Fusion: Frauen auf Kurs Richtung Männermodell
-
TÜV-Report: Abblendlicht und Bremsen sind häufigste Mängel bei Hauptuntersuchung
-
Prinz William und Kate "tief betroffen" über jüngste Epstein-Enthüllungen
-
Tote Frau in Berliner Park entdeckt - Tatverdächtiger festgenommen
-
US-Kongress will Epstein-Komplizin Maxwell vernehmen
-
Betrug bei Deutsch- und Einbürgerungstests: Mehrere Festnahmen
-
Union lehnt SPD-Forderung nach Kassenbeiträgen auf alle Einkommensarten ab
Oberster Richter stellt Brasiliens Ex-Präsidenten Bolsonaro unter Hausarrest
Die Justiz in Brasilien hat den Druck auf den wegen eines Putschversuches angeklagten Ex-Präsidenten Jair Bolsonaro weiter erhöht: Richter Alexandre de Moraes stellte Bolsonaro am Montag unter Hausarrest und begründete dies damit, dass der ultrarechte Politiker gegen Auflagen verstoßen habe. Moraes hatte unter anderem verfügt, dass Bolsonaro keine Onlineplattformen mehr benutzen darf.
Bolsonaro muss nun auf Anordnung von Moraes in seiner Wohnung in Brasília bleiben und darf - abgesehen von seinen Anwälten - keinen Besuch empfangen. Auch ein Telefonverbot verhängte Moraes am Montag gegen Bolsonaro. Er warnte zudem, dass jeder erneute Verstoß gegen die Auflagen zu seiner unmittelbaren Festnahme führen würde. Nach Polizeiangaben wurden mehrere Mobiltelefone in Bolsonaros Haus beschlagnahmt.
Bolsonaro musste zuvor bereits auf Moraes' Anordnung hin eine Fußfessel tragen. Zudem hatte der Richter vor rund zwei Wochen eine nächtliche Ausgangssperre sowie Hausarrest an den Wochenenden gegen den Ex-Präsidenten verhängt.
Moraes hatte auch verfügt, dass Bolsonaro keine Onlineplattformen mehr benutzen sowie nicht mehr "mit ausländischen Botschaftern und Behörden in Kontakt treten" darf. Zur Begründung teilte der Richter mit, dass Bolsonaro und sein Sohn Eduardo im Verdacht stünden, zu "feindlichen Akten" gegen Brasilien aufzuhetzen.
Am Sonntag widersetzten sich Bolsonaros Verbündete der Anordnung jedoch und übertrugen ein Telefonat zwischen dem Ex-Präsidenten und seinem ältesten Sohn Flavio bei einer Solidaritätskundgebung in Rio de Janeiro im Internet.
Moraes reagierte wütend und erklärte, die Justiz werde nicht zulassen, dass Bolsonaro sie aufgrund seiner "politischen und wirtschaftlichen Macht" wie einen "Narren behandele". Er kritisierte die wiederholte Missachtung des Ex-Präsidenten der ihm während des Prozesses auferlegten Auflagen.
Bolsonaro wird vorgeworfen, er habe das Ergebnis der Wahl 2022 kippen wollen, die er gegen den linksgerichteten heutigen Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva verloren hatte. Am 1. Januar 2023 hatten Bolsonaro-Anhänger in der Hauptstadt Brasília den Kongress, den Amtssitz des Präsidenten sowie das Oberste Gericht gestürmt und schwere Verwüstungen angerichtet. Der Fall erinnert an den Sturm von Trump-Anhängern auf den US-Kongress am 6. Januar 2021.
Unterstützung erhielt Bolsonaro von seinem Verbündeten, US-Präsident Donald Trump. Die US-Regierung verhängte in der vergangenen Woche Sanktionen gegen Richter Moraes sowie Zölle gegen Brasilien in Höhe von 50 Prozent. Sie begründet ihr Vorgehen mit dem Vorwurf einer "politisch motivierten Verfolgung" Bolsonaros, Trump selbst sprach von einer "Hexenjagd".
Bolsonaros Sohn Eduardo schrieb im Onlinedienst X am Montag: "Brasilien ist keine Demokratie mehr". Weiter bezeichnete er Richter Moraes als "Psychopathen, der die Kontrolle verloren hat".
Die Auseinandersetzung zwischen dem Ex-Präsidenten und der Justiz und ihre Folgen hatten zu Demonstrationen in mehreren Städten Brasiliens geführt. Zunächst gingen die Menschen gegen die von Trump verhängten hohen Zölle auf die Straße und setzten Puppen des US-Präsidenten in Brand. Anti-Trump-Proteste fanden am Freitag in der Hauptstadt Brasília sowie in den Metropolen São Paulo und Rio de Janeiro statt.
Bei Bolsonaros konservativer Anhängerschaft hat sich Trump hingegen durch seine Maßnahmen gegen Brasiliens Regierung beliebt gemacht. Bei Kundgebungen in mehreren Städten am Sonntag trugen Demonstranten US-Flaggen und hielten Plakate mit der Aufschrift "Danke Trump" hoch. Bolsonaro nahm wegen der gegen ihn verhängten Ausgangssperre nicht an den Demonstrationen teil.
X.AbuJaber--SF-PST