-
Erklärung: Partei von Flávio Bolsonaro erkennt Lulas Wiederwahl in Brasilien an
-
Begrenzte Waffenruhe in russisch besetzter ukrainischer Stadt Oleschky in Kraft getreten
-
Oxfam: Superreiche verursachen mit Privatjets und Investitionen enorme Klimaschäden
-
Pressestimmen zur Verleihung des Ballon d'Or
-
Kane: Ohne den FC Bayern "nicht möglich"
-
عمار بن حميد يوجّه بتطوير الخدمات للمواطنين والمقيمين وقطاع الأعمال
-
إطلاق صندوق استثماري متخصص في الغاز الطبيعي المسال
-
المعاشات الإماراتية: اكتمال التغطية التأمينية للقطاع الخاص
-
مساكن دبي تدعو المقيمين إلى المشاركة في تحدي المليار خطوة
-
الإمارات تعرض تجربتها في توظيف الذكاء الاصطناعي حكومياً
-
دراسة تقرّب العلماء من تفسير دور الشمال في العصور الجليدية
-
شراكة إماراتية لدعم سينما ومحتوى الأطفال والشباب
-
سباعيات دبي للرجبي تضيف منافسات الدرجة الثالثة من سلسلة HSBC SVNS
-
الأردن ينفذ ضربات على أهداف في سورية بعد توقيف منفذي هجوم الكنيسة
-
تحدي القراءة العربي يوسع أثره ويعزز المشاركة المعرفية
-
دراكنميلر: تحركات الأسواق تحمل إشارات ينبغي الإصغاء إليها
-
تمويل مشروع دندرة للطاقة الشمسية بقيمة 650 مليون دولار
-
وزير الصناعة المصري: القطاع الخاص يقود مسار التنمية الصناعية
-
عز العرب السويدي تقدم سيارات جايكو إلى السوق المصرية
-
تقدير احتياجات 420 مصنعاً متعثراً بنحو أربعة مليارات جنيه
-
مسؤولون إماراتيون: الشراكة مع بنين تفتح فرصاً للتجارة والاستثمار
-
زيلينسكي ينتقد تأخر الموافقة الأميركية على صواريخ الدفاع الجوي
-
أردوغان يتمسك باتفاق ترسيم الحدود البحرية مع ليبيا ويدعو إلى الحوار
-
بغداد وعمّان توسعان الشراكة وتبحثان إقامة منطقة تجارة حرة
-
بيروت تكرّم نجاح سلام بإطلاق اسمها على شارع في المصيطبة
-
كريستو بوبوف يرسخ حضوره بين نجوم الريشة الطائرة العالمية
-
إسبانيا تواصل هيمنتها على جوائز الكرة الذهبية
-
مقتل ممرضة في الكونغو خلال عملها لمواجهة تفشي الإيبولا
-
أوسيمين يحسم ديربي إسطنبول لمصلحة غلطة سراي
-
محكمة كويتية تقضي بإعدام ثلاثة مدانين بالتخابر مع إيران
-
الأردن يعلن قصف مواقع مرتبطة بهجوم كنيسة الكرك في جنوب سورية
-
رادع تشيد بمواجهة مجموعات مسلحة غرب رفح
-
تركيا والسعودية وباكستان وإيران تواصل مشاوراتها الإقليمية
-
مصر والدنمارك تبحثان توسيع التعاون في الطاقة المتجددة
-
500 مليون جنيه لتطوير 322 معملاً للرقابة على الصادرات في مصر
-
افتتاح فرع جديد للمرشدي مارتس في التجمع الخامس
-
رصد 13 اعتداء على موسم الزيتون في أربع محافظات فلسطينية
-
مرشح لبلدية أوتاوا يتعهد برفع العلم الفلسطيني إذا فاز
-
حسام بدران يستعيد أثر فتحي الشقاقي في الذكرى الحادية والثلاثين لاغتياله
-
حماس تؤكد للوسطاء التزامها التهدئة وتنفي التخطيط لهجمات جديدة
-
ستيفان رولان يستلهم داليدا في مجموعة أزياء تستكشف الإنسانة خلف الأيقونة
-
كمال النونو أول سفير لاتحاد الجامعات الدولي في فلسطين
-
صحيفة فلسطين تحقق مرتبة متقدمة في استطلاع لوسائل الإعلام
-
ثلاث إصابات خلال اقتحام القوات الإسرائيلية مخيم قلنديا
-
Ballon d'Or: Bayern-Superstar Kane triumphiert
-
Barca dominiert Gala - auch de la Fuente und Putellas geehrt
-
Barca dominiert Ballon-d'Or-Gala - auch de la Fuente geehrt
-
Nach Bolsonaros Niederlage: Trump nennt Brasilien-Wahl "manipuliert"
-
Tödlicher Schusswaffenangriff bei Paris: Verdächtiger bestreitet rassistisches Motiv
-
Flavio Bolsonaro darf nach eigenen Angaben Brasilien nicht verlassen
Urteil: Bahn darf Ticketkauf nicht an Angabe von E-Mail oder Handynummer knüpfen
Die Deutsche Bahn darf den Verkauf von Tickets nicht an die verpflichtende Angabe einer E-Mail-Adresse oder Handynummer knüpfen. Die Bahn habe kein überwiegendes berechtigtes Interesse an diesen Daten, urteilte das Oberlandesgericht Frankfurt am Main am Freitag. Der Konzern hatte sich zuvor bereits dem Druck von Fahrgastverbänden und Datenschützern gebeugt und das Buchen von Sparpreistickets ohne Angabe von E-Mail oder Handynummer wieder ermöglicht.
Die Bahn hatte im Oktober 2023 den Vertrieb von Sparpreistickets ausschließlich auf digitale Kanäle umgestellt. Am Automaten sind die Tickets nicht mehr verfügbar und beim Kauf eines ausgedruckten Tickets am Schalter mussten Kunden ihre E-Mail-Adresse oder Handynummer angeben. Im Dezember 2024 machte die Bahn diesen Schritt wegen massiver Kritik wieder rückgängig.
Die Klage von Verbraucherschützern lief weiter und das Gericht schob der Pflichtangabe persönlicher Daten nun einen Riegel vor. Es berief sich dabei auf die EU-Datenschutz-Grundverordnung, derzufolge Verbraucher einer Verarbeitung ihrer Daten grundsätzlich zustimmen müssen. Im vorliegenden Fall erfolge diese Einwilligung jedoch nicht freiwillig, da der Verbraucher keine echte Wahl habe. Das Gericht argumentierte hier auch mit der "marktbeherrschenden Stellung" der Deutschen Bahn.
Auch sei die Erhebung der Daten für den Buchungsvorgang nicht notwendig, führte das Gericht weiter aus. Lediglich Effizienzgewinne für das Unternehmen reichten nicht aus, um einen Eingriff in die Grundrechte der Verbraucher zu rechtfertigen. Tatsächlich diene das ausschließlich digitale Ticket "vornehmlich unternehmensinternen Zwecken - etwa der Kundenbindung, Werbung oder der Kontrolle des Nutzerverhaltens".
Die Vorständin des Verbrauchzentrale Bundesverbandes, auf den die Klage zurück geht, begrüßte das Urteil als "Erfolg für den Verbraucherschutz". "Es muss möglich sein, ein Bahnticket ohne Preisgabe einer E-Mailadresse oder einer Handynummer zu kaufen", erklärte Ramona Pop. "Niemand darf beim Bahnfahren ausgegrenzt werden."
Die Bahn habe auf das Feedback der Kunden reagiert und verzichte daher auf die verpflichtende Angabe von E-Mail-Adresse oder Telefonnummer im Reisezentrum, betonte eine Konzernsprecherin. "Wir empfehlen jedoch allen Reisenden, bei der Buchung eine Mailadresse anzugeben. Dies ermöglicht etwa eine verbesserte Information bei Änderungen der Fahrt, zum Beispiel bei Gleiswechseln oder Verspätungen."
Q.Bulbul--SF-PST