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Erdrutsche und Überschwemmungen durch heftige Regenfälle in Südchina
Heftige Regenfälle haben in Südchina Erdrutsche und Überschwemmungen ausgelöst. Die Stadt Shaoguan in der Provinz Guangdong rief am Dienstag die höchste Hochwasser-Alarmstufe aus. In Schulen wurden Notunterkünfte eingerichtet, auf einem Sportplatz hunderte Zelte errichtet. In der benachbarten Region Guangxi mussten Bewohner mit Schlauchbooten gerettet werden, schlammiges Wasser überschwemmte Wohngebiete.
Laut Wetterdienst führen allein 28 Flüsse der Region Hochwasser. In der östlichen Provinz Fujian mussten laut der Nachrichtenagentur Xinhua seit Monatsbeginn mehr als 220.000 Menschen wegen der Unwetter ihre Häuser verlassen. Der Schaden durch die Unwetter wird auf mehr als eine Viertelmilliarde Euro geschätzt.
Dem Wetterdienst zufolge fielen in den betroffenen Provinzen zwischen Anfang Mai und Mitte Juni rund 621 Millimeter Regen und damit so viel wie seit mehr als 60 Jahren nicht mehr.
Zwischen Frühlingsende und Frühsommer sind heftige Regenfälle im Zentrum und im Süden Chinas keine Seltenheit. Wissenschaftlern zufolge nehmen Häufigkeit und Schwere solcher Unwetter durch die Erderwärmung aber zu.
S.AbuJamous--SF-PST