-
رأس الخيمة تطلق إطار التنقل الذاتي ومنطقة لتجارب المركبات
-
حور القاسمي تبحث قيادة المؤسسات الثقافية خلال الأزمات في الدوحة
-
عشرة مقتنيات منزلية قديمة قد تهدد الصحة والسلامة وأمن البيانات
-
قراصنة العملات المشفرة يستولون على 20.6 مليار دولار منذ أول اختراق
-
Neue Proteste in Frankreich - Furcht vor Ausschreitungen
-
Bundesweite Jugendproteste geplant - Forderung nach bezahlbarem Leben
-
Parteitag der Linken in Berlin entscheidet über Koalitionsverhandlungen
-
Trump wettert bei Wahlkampfauftritt in Florida gegen "Kommunisten" bei Demokraten
-
السيطرة على تسرب ناقلة نفط في مياه الإمارات واستمرار المعالجة
-
إحالة متهمين إلى الجنايات العسكرية في قضية تلاعب بالخدمة الوطنية
-
أسبوع القاهرة للمياه يعزز الحوار والشراكات لمواجهة تحديات الموارد
-
التضخم السنوي في بولندا يتراجع إلى 3.5% خلال أكتوبر
-
الجمارك المصرية توسع الميكنة لتقليص زمن الإفراج عن البضائع
-
Eskalation um Polens Verfassungsgericht: Regierungsgegner versuchen auf Gelände vorzudringen
-
الكرملين يتهم أوكرانيا بتجاهل طلب وقف ضرب مصافي النفط الروسية
-
Russischer Außenminister Lawrow: Hatte "angenehmes" Gespräch mit Rubio in Atlanta
-
EU-Außenbeauftragte Kallas wirft Lawrow bei G20-Treffen "Lügen" über Ukraine vor
-
اتصالات التحذير قبل الغارات الإسرائيلية تثير أسئلة قانونية وإنسانية
-
وقفة في الخليل تطالب بعودة عائلات هجرتها القوات الإسرائيلية
-
Antonelli voll im Soll - Leclerc in Mexiko ganz vorne
-
حماس تدعو إلى توسيع التحرك النقابي الدولي المتضامن مع غزة
-
تقارير عن اعتقالات واستدعاءات سياسية متواصلة في الضفة الغربية
-
القدس والأقصى في سباق الانتخابات الإسرائيلية بين التسريع والتدرج
-
US-Regierung gibt grünes Licht für Verkauf von 500 Patriot-Raketen an die Ukraine
-
UN-Biodiversitätskonferenz einigt sich bei mehreren zentralen Themen
-
Südwest-Duell: Elversberg stoppt Mainzer Auswärtslauf
-
الاتحاد الأوروبي يقر دعماً عسكرياً لموريتانيا بقيمة 20 مليون يورو
-
اتهام 13 شخصاً من حزب الله بالاعتداء على أمن الدولة في لبنان
-
مدفيديف إلى نصف نهائي فيينا ويحجز مقعده في ختامية تورينو
-
سلاح حزب الله يعود إلى طاولة النقاش بعد عقدين بلا اتفاق تنفيذي
-
Antonelli wieder fit - nur Leclerc ist schneller
-
47,9 Millionen Wähler: Neuer Rekord bei vorzeitiger Stimmabgabe für Midterms
-
Kryptowährungsbörse Binance will nach Hackerangriff "alle Verluste" ersetzen
-
Berliner Politik erinnert an deutsch-türkisches Anwerbeabkommen vor 65 Jahren
-
Social-Media-Sucht: Meta wendet in USA Prozess durch Vergleich ab
-
EU und Kanada starten neue Allianz mit Abkommen über Ukraine, Rohstoffe und KI
-
Wie eine Nummer eins: Zverev spaziert ins Halbfinale
-
Großdemos in Italien gegen hohe Preise - mehr Geld für Bildung gefordert
-
Feuerpause in Oleschky: Einwohner fliehen aus besetzter ukrainischer Stadt
-
Frankreichs Behörden befürchten bei Protesten erneut massive Randale
-
Nach fehlgeschlagener Hinrichtung: Christa Pike leidet unter ständigen Schmerzen
-
EU und Kanada wollen mit neuer Allianz "gemeinsam Krisen standhalten"
-
G20-Außenministertreffen in Atlanta: Wadephul gegen Familienfoto mit Lawrow
-
Merz und Wadephul fordern Diplomatie statt neuer Angriffe auf Iran nach Midterms
-
Feuerpause in Oleschky: Einwohner aus besetzter ukrainischer Stadt evakuiert
-
Wetterbilanz: Oktober war golden - aber auch überdurchschnittlich nass
-
Prozess um Mord an Fabian aus Güstrow: Verteidigung fordert Freispruch
-
Schwieriger Endspurt bei UN-Biodiversitätskonferenz in Eriwan
-
Papst Leo XIV. hat seine Stimme bei den Kongresswahlen in den USA abgegeben
-
"GenZ"-Proteste: Anklagen gegen Regierung und Appelle für friedliche Demos
Brand auf Öltanker vor Warnemünde: Großeinsatz für Retter auf Ostsee
Auf der Ostsee bei Warnemünde ist am Freitag ein Brand im Maschinenraum eines mit mehr als 600 Tonnen Öl beladenen Tankers ausgebrochen. Nach Angaben des Havariekommandos von Bund und Ländern in Cuxhaven waren mehrere Hilfsschiffe sowie per Hubschrauber eingeflogene Feuerwehrleute bei und auf der 73 Meter langen "Annika" im Einsatz. Am Nachmittag wurde begonnen, das Schiff zur weiteren Brandbekämpfung nach Rostock zu schleppen.
Die sieben Besatzungsmitglieder des unter deutsche Flagge fahrenden Schiffs wurden nach dem Brandausbruch gerettet und von einem Seenotrettungsboot an Land gebracht. Nach Angaben des Havariekommandos wurden sie vorsorglich in Krankenhäuser gebracht, mehrere Seeleute erlitten leichte Verletzungen. Der Zustand des Havaristen war demnach "stabil", auch Öl trat zunächst nicht aus.
Das Feuer im Maschinenraum der mit etwa 640 Tonnen Öl beladenen "Annika" war am Freitagvormittag etwa viereinhalb Kilometer vor der mecklenburg-vorpommerschen Ostseeküste zwischen Warnemünde und Kühlungsborn ausgebrochen. Mehrere Schiffe, darunter ein Notschlepper und ein Seenotrettungskreuzer, kamen dem Schiff zu Hilfe. Zudem wurden laut Havariekommando speziell ausgebildete Feuerwehrteams mit Hubschraubern aus Hafenstädten wie Kiel, Rostock und Lübeck eingeflogen.
Die Brandursache war nach Angaben der Wasserschutzpolizei zunächst unklar. Die Ermittlungen dazu könnten erst nach Abschluss der Lösch- und Bergungsmaßnahmen beginnen, sagte ein Sprecher des Landeswasserschutzpolizeiamts des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Welche Polizeidienststelle sie führe, sei noch unklar.
Laut Havariekommando kühlten die Hilfsschiffe die Außenhaut der "Annika" mit Wasserwerfern, später gingen Feuerwehrleute an Bord und erkundeten die Lage. Am Nachmittag entschied die Einsatzleitung, die weitere Bekämpfung des nach wie vor im Maschinenraum brennenden Feuers an einem Liegeplatz an der Küste fortzusetzen.
Als Zielhafen wurde das etwa 20 Kilometer entfernte Rostock ausgewählt. Der von einem Schlepper gezogene Havarist sollte dort nach Angaben einer Sprecherin des Havariekommandos voraussichtlich am Freitagabend eintreffen. Die Bekämpfung von Schiffsbränden ist kompliziert. Im Innern der Schiffe entstehen sehr hohe Temperaturen, die Brandherde sind für Einsatzkräfte nur schwer zu erreichen.
Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) war der von dem brennenden Tanker aufsteigende Rauch am Vormittag "weithin bis an die Küste sichtbar". Ihre Einsatzkräfte seien um kurz nach 09.00 Uhr per Funk alarmiert worden, teilte die Organisation in Bremen mit. Etwa eine Stunde später habe eines ihrer Seenotrettungsboote die Besatzung der "Annika" von Bord geholt.
Die Umweltschutzorganisation Greenpeace warnte vor einer Umweltkatastrophe durch den brennenden Tanker. Die Lage sei "bedrohlich", erklärte deren Meeresexpertin Daniela von Schaper am Freitag in Heiligendamm. Ein Austritt von Öl wäre eine "massive ökologische Katastrophe" und müsse unbedingt verhindert werden. In dem Meeresgebiet hielten sich unter anderem Schweinswale und viele Seevögel auf.
A.AlHaj--SF-PST