-
In der Verlängerung: Schalke müht sich gegen Halle weiter
-
"Terror-Unterstützer": USA streichen Syrien von Liste
-
Welt- und Europameister Voigtmann beendet DBB-Karriere
-
Bericht: Baerbock wird Professorin in New York
-
London und Kiew schließen Abkommen zur militärischen Nutzung von KI
-
Kolumbiens neuer Präsident kündigt Ausweisung illegaler Migranten an
-
Ukraine und Iran: Wadephul telefoniert mit Rubio
-
Elfer-Drama: Wolfsburg wendet Blamage ab
-
"Wirtschaftskrieg": USA wollen Sanktionen gegen Irans Handelspartner verschärfen
-
Doppelpack Johannesson: Kölner mühen sich in die zweite Runde
-
Ukraine-Partner wollen Militärhilfe für Kiew trotz russischer Drohungen verstärken
-
Saudi-Arabien will in Manga-Vergnügungspark bei Paris investieren
-
Uniper und Equinor schließen Vereinbarung über Gaslieferungen aus Norwegen
-
Norwegens Oberstes Gericht prüft Ölförderlizenzen
-
Prinz Harry zieht sich aus afrikanischer Naturschutzorganisation zurück
-
Ukraine-Partner wollen militärische Unterstützung für Kiew weiter verstärken
-
Macron setzt Handyverbot für Oberstufe in Kraft
-
Abbruch in Pyrenäen: Pogacar wird der Etappensieg "verhagelt"
-
Nach langer Dopingsperre: Vondrousova zieht vor den CAS
-
Verbände fordern Handeln bei Klima- und Hitzeschutz - Hinweis auf Milliardenschäden
-
Handelsstreit mit Kanada: Trump verdoppelt Zölle auf Autos
-
Auto fährt in Bochumer U-Bahntunnel mehrere hundert Meter - keine Verletzten
-
Noosha Aubel: Hur mycket administrativt misslyckande tål Potsdam till?
-
Noosha Aubel: Πόση διοικητική αποτυχία μπορεί να αντέξει ακόμα το Πότσδαμ?
-
Vor Kabinettsklausur: Rufe nach Entscheidungen bei Reformen und Klimaschutz
-
US-Journalistenvisa: Deutsche Medien bitten Merz erneut um diplomatische Hilfe
-
Nach Farbattacke auf Bernd das Brot: Figur in Erfurt wieder glanzlos und braun
-
Illegaler Handel mit ägyptischem Kulturgut: Geldstrafen wegen Geldwäsche in Hamburg
-
Ozeane so warm wie noch nie: Neue Tageshöchsttemperatur gemessen
-
Noosha Aubel: Kolik administrativních selhání ještě Potsdam snese?
-
Noosha Aubel: Ile jeszcze nieudolności administracyjnej wytrzyma Poczdam?
-
Noosha Aubel: Wie viel Verwaltungsversagen verträgt Potsdam noch?
-
Нуша Аубель: Сколько ещё Потсдам сможет выдержать административных провалов?
-
Нуша Аубель: Скільки ще Потсдам витримає адміністративних провалів?
-
نوشا أوبيل: إلى أي مدى ستتحمل بوتسدام المزيد من الفشل الإداري؟
-
努莎·奧貝爾:波茨坦還能承受多少行政失職?
-
누샤 아우벨: 포츠담은 행정 실패를 얼마나 더 견뎌낼 수 있을까?
-
ヌーシャ・オーベル:ポツダムは、あとどれだけの行政の失態に耐えられるのか?
-
नूशा ऑबेल: पॉट्सडैम और कितनी प्रशासनिक विफलता सहन कर सकता है?
-
Porsche verkauft IT-Beratungstochter MHP an indischen Tata-Konzern
-
SPD und Verbände begrüßen Linnemanns "Kurskorrektur" bei pflegenden Angehörigen
-
Zu 80. Geburtstag Nordrhein-Westfalens: Verdienstorden für Ferres und Müntefering
-
Klopp nominiert DFB-Kader am 17. September
-
Wahl-O-Mat zu Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern gestartet
-
Während Urlaubs von Bewohnerin: Fledermäuse nisten sich in Bayern in Wohnung ein
-
Veganes Angebot in Hochschulmensen binnen zehn Jahren vervierfacht
-
Fangverbot für Hering: EU will Ausnahme für Ostsee-Küstenfischer aufheben
-
Tesla ruft in China Millionen Fahrzeuge wegen versenkbarer Autotürgriffe zurück
-
"Blutrünstige Barbaren": Geldstrafe nach muslimfeindlichem Post in Hamburg
-
Umfrage: In Frankreich scheint Stichwahl Le Pen - Mélenchon möglich
Papst Franziskus mahnt in Osttimor Kampf gegen Kindesmissbrauch an
Es ist die dritte Station seiner Asienreise: Papst Franziskus ist am Montag in Osttimor eingetroffen. In einer Rede vor Regierungsvertretern und Diplomaten in der Hauptstadt Dili rief er dazu auf, Kindesmissbrauch entschieden entgegenzutreten. Die katholische Kirche in dem südostasiatischen Inselstaat war in den vergangenen Jahren von mehreren Missbrauchsskandalen erschüttert worden. "Wir sind alle aufgerufen, alles zu tun, um jede Art von Missbrauch zu verhindern", sagte der Papst.
"Wir dürfen die vielen Kinder und Jugendlichen nicht vergessen, deren Würde verletzt wurde", fügte Franziskus in seiner Rede hinzu. "Das Phänomen zeigt sich überall auf der Welt." Franziskus ging weder auf einen konkreten Fall ein, noch räumte er eine Verantwortung des Vatikans ein.
In Osttimor hatte unter anderem der Fall des Bischofs Carlos Ximenes Belo für Schlagzeilen gesorgt, der 1996 für seinen gewaltfreien Kampf für die Unabhängigkeit von Indonesien mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet worden war. Ihm wurde der jahrzehntelange Missbrauch von Jungen zur Last gelegt. Deswegen wurde der Bischof, der sein Amt 2002 aufgegeben hatte, im Jahr 2020 vom Vatikan sanktioniert. Die Strafmaßnahmen wurden aber erst 2022 publik. In einem anderen Fall wurde der ehemalige US-Priester Richard Daschbach 2021 wegen zahlreicher Sexualverbrechen in einem Kinderheim in Osttimor zu zwölf Jahren Haft verurteilt.
Der Papst war nach seiner Landung in Dili vom osttimorischen Präsidenten José Manuel Ramos-Horta empfangen worden. Zehntausende katholische Gläubige säumten die Straßen der Stadt, um den Pontifex zu begrüßen, der in einem offenen Wagen an ihnen vorbeifur. Viele Zuschauer hielten gelb-weiße Regenschirme in den Farben des Vatikans hoch.
Die Behörden hatten in Vorbereitung des Papst-Besuches Straßenverkäufer in Dili umgesiedelt. Nach Angaben von Menschenrechtsgruppen wurden auch Behelfsunterkünfte entlang der Straßen abgerissen. Das Vorgehen rief Kritik in den Onlinenetzwerken hervor.
Franziskus ist der erste Papst, der seit der Unabhängigkeit Osttimors von Indonesien im Jahr 2002 das Land besucht. 98 Prozent der 1,3 Millionen Bewohner der ehemaligen portugiesischen Kolonie sind Katholiken. Osttimor zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Für den Papst-Besuch hat die Regierung zwölf Millionen Dollar (10,8 Millionen Euro) ausgegeben. Allein der Altar für die Messe mit Franziskus am Dienstag, zu der 700.000 Menschen erwartet werden, kostete eine Million Dollar.
Franziskus hatte seinen zwölftägigen Besuch in Asien und der Pazifikregion am vergangenen Dienstag in Indonesien begonnen. Anschließend reiste er nach Papua-Neuguinea weiter. Nach Osttimor steht schließlich noch Singapur auf dem Reiseprogramm des seit längerem gesundheitlich angeschlagenen Papstes.
Während seiner bisher längsten Auslandsreise wird das Oberhaupt der katholischen Kirche insgesamt rund 32.000 Kilometer zurücklegen und 43 Stunden im Flugzeug verbringen. Die Reise war ursprünglich für 2020 geplant, wurde aber wegen der Corona-Pandemie verschoben und findet nun drei Monate vor Franziskus' 88. Geburtstag statt.
J.Saleh--SF-PST