-
إحالة متهمين إلى الجنايات العسكرية في قضية تلاعب بالخدمة الوطنية
-
أسبوع القاهرة للمياه يعزز الحوار والشراكات لمواجهة تحديات الموارد
-
التضخم السنوي في بولندا يتراجع إلى 3.5% خلال أكتوبر
-
الجمارك المصرية توسع الميكنة لتقليص زمن الإفراج عن البضائع
-
Eskalation um Polens Verfassungsgericht: Regierungsgegner versuchen auf Gelände vorzudringen
-
الكرملين يتهم أوكرانيا بتجاهل طلب وقف ضرب مصافي النفط الروسية
-
Russischer Außenminister Lawrow: Hatte "angenehmes" Gespräch mit Rubio in Atlanta
-
EU-Außenbeauftragte Kallas wirft Lawrow bei G20-Treffen "Lügen" über Ukraine vor
-
اتصالات التحذير قبل الغارات الإسرائيلية تثير أسئلة قانونية وإنسانية
-
وقفة في الخليل تطالب بعودة عائلات هجرتها القوات الإسرائيلية
-
Antonelli voll im Soll - Leclerc in Mexiko ganz vorne
-
حماس تدعو إلى توسيع التحرك النقابي الدولي المتضامن مع غزة
-
تقارير عن اعتقالات واستدعاءات سياسية متواصلة في الضفة الغربية
-
القدس والأقصى في سباق الانتخابات الإسرائيلية بين التسريع والتدرج
-
US-Regierung gibt grünes Licht für Verkauf von 500 Patriot-Raketen an die Ukraine
-
UN-Biodiversitätskonferenz einigt sich bei mehreren zentralen Themen
-
Südwest-Duell: Elversberg stoppt Mainzer Auswärtslauf
-
الاتحاد الأوروبي يقر دعماً عسكرياً لموريتانيا بقيمة 20 مليون يورو
-
اتهام 13 شخصاً من حزب الله بالاعتداء على أمن الدولة في لبنان
-
مدفيديف إلى نصف نهائي فيينا ويحجز مقعده في ختامية تورينو
-
سلاح حزب الله يعود إلى طاولة النقاش بعد عقدين بلا اتفاق تنفيذي
-
Antonelli wieder fit - nur Leclerc ist schneller
-
47,9 Millionen Wähler: Neuer Rekord bei vorzeitiger Stimmabgabe für Midterms
-
Kryptowährungsbörse Binance will nach Hackerangriff "alle Verluste" ersetzen
-
Berliner Politik erinnert an deutsch-türkisches Anwerbeabkommen vor 65 Jahren
-
Social-Media-Sucht: Meta wendet in USA Prozess durch Vergleich ab
-
EU und Kanada starten neue Allianz mit Abkommen über Ukraine, Rohstoffe und KI
-
Wie eine Nummer eins: Zverev spaziert ins Halbfinale
-
Großdemos in Italien gegen hohe Preise - mehr Geld für Bildung gefordert
-
Feuerpause in Oleschky: Einwohner fliehen aus besetzter ukrainischer Stadt
-
Frankreichs Behörden befürchten bei Protesten erneut massive Randale
-
Nach fehlgeschlagener Hinrichtung: Christa Pike leidet unter ständigen Schmerzen
-
EU und Kanada wollen mit neuer Allianz "gemeinsam Krisen standhalten"
-
G20-Außenministertreffen in Atlanta: Wadephul gegen Familienfoto mit Lawrow
-
Merz und Wadephul fordern Diplomatie statt neuer Angriffe auf Iran nach Midterms
-
Feuerpause in Oleschky: Einwohner aus besetzter ukrainischer Stadt evakuiert
-
Wetterbilanz: Oktober war golden - aber auch überdurchschnittlich nass
-
Prozess um Mord an Fabian aus Güstrow: Verteidigung fordert Freispruch
-
Schwieriger Endspurt bei UN-Biodiversitätskonferenz in Eriwan
-
Papst Leo XIV. hat seine Stimme bei den Kongresswahlen in den USA abgegeben
-
"GenZ"-Proteste: Anklagen gegen Regierung und Appelle für friedliche Demos
-
Streit um Pestizid Glyphosat: Bayer siegt erneut vor US-Gericht
-
Druck von Behörden: Unabhängige russische Zeitung "Nowaja Gaseta" muss Arbeit einstellen
-
"Ausschlaggebend war der Tankrabatt": Inflation geht auf 2,8 Prozent zurück
-
Cyberangriff auf Berliner Charité: Kontaktdaten abgegriffen
-
Bis zu vier Mal so viel wie im Vorjahr: Ölkonzerne machen Milliardengewinne
-
Kassen-Zusatzbeiträge sollen 2027 stabil bleiben - bei 2,9 Prozent
-
"GenZ"-Proteste: Initiatoren klagen Regierung an - Appelle für friedliche Demos
-
Landesweite Proteste in Italien gegen hohe Preise
-
Kanzler Merz betont nach Asien-Reise Bedeutung der Handelsbeziehungen
Elf Festnahmen bei Razzia gegen nigerianische Mafia wegen Liebesbetrugs
Bei einer Razzia gegen die nigerianische Mafia in Zusammenhang mit organisiertem Liebesbetrug sind am Dienstag elf Menschen festgenommen worden. Dies gaben das bayerische Landeskriminalamt und die Staatsanwaltschaft München I am Mittwoch bekannt. Insgesamt wurden 19 Wohnungen und Asylunterkünfte in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Hamburg durchsucht. Landesinnenminister Joachim Herrmann (CDU) sprach von dem "bislang bundesweit größten Schlag gegen die nigerianische Mafia".
Die Ermittler nannten am Tag nach den Durchsuchungen zudem weitere Details. Bei den elf Festgenommenen handelte es sich demnach um nigerianische Männer im Alter von 29 bis 53 Jahren. Sie hätten sich größtenteils schon seit Jahren in Deutschland aufgehalten, erklärten die Beamten. Sie sollen in Deutschland vor allem im Bereich Liebesbetrug und Geldwäsche aktiv gewesen sein.
Demnach liefen die Ermittlungen gegen die nigerianische Gruppierung Confraternity Black Axe bereits seit zwei Jahren. Die Confraternity - oder Bruderschaft - Black Axe wird auch Neo Black Movement of Africa (NBM) genannt. Dabei handelt es sich um eine von mehreren Bruderschaften, die zusammen auch als nigerianische Mafia bezeichnet werden. Die Bruderschaften werden demnach streng hierarchisch aus Nigeria geführt.
Die Verdächtigen sollen vor allem in Betrugsmaschen verwickelt gewesen sein, die auch unter den englischen Begriffen Love Scamming oder Romance Scamming bekannt sind. Dabei simulieren Betrüger auf Datingplattformen im Internet Interesse an einer Liebesbeziehung und nutzen die Gutgläubigkeit ihrer Opfer aus, indem sie um Geld bitten. Allein in Bayern sei 2023 durch solchen Liebesbetrug ein Schaden von mehr als fünf Millionen Euro entstanden.
Das von der Gruppierung erbeutete Geld soll über Finanzagenten nach Nigeria transferiert worden sein. Die Beschuldigten stehen im Verdacht, neben solchen Geldtransfersystemen auch warenbasierte Geldwäsche genutzt zu haben. Dabei seien Konsumgüter gekauft und nach Nigeria geliefert worden - oft unter einem karitativen Vorwand.
Die Confraternity Black Axe baut den Angaben zufolge auf globalen Strukturen auf und hat erheblichen Einfluss auf Verwaltung, Wirtschaft und Politik in Nigeria. Sie werde weltweit für "immense wirtschaftliche und persönliche Schäden" verantwortlich gemacht. Global sei die Organisation in den Bereichen Menschenhandel, Betrug, Geldwäsche, Prostitution und Drogenhandel aktiv.
Hierzulande habe die Gruppierung auch den Deckmantel eines vorgeblich sozial orientierten Vereins Neo Black Movement of Africa genutzt, erklärten die Beamten weiter. Nach den bisherigen Erkenntnissen handelt es sich dabei um eine Tarnung, um die hinter diesem Verein stehenden Strukturen zu verschleiern.
Herrmann erklärte, es habe sich bei den Durchsuchungen um den "bislang bundesweit größten Schlag gegen die nigerianische Mafia" gehandelt. Die Ermittler würden die am Dienstag beschlagnahmten Beweismittel nun "akribisch auswerten". Ziel sei auch, "an weitere Täter und Hintermänner zu kommen." Laut den Ermittlern wurden vor allem Mobiltelefone und Datenträger beschlagnahmt.
Bayerns Justizminister Georg Eisenreich (CSU) warnte insbesondere vor der Masche des Liebesbetrugs. "Die Folgen für die Opfer sind erheblich - abgesehen von dem oft hohen materiellen Verlust drohen Depressionen und Angstzustände", betonte Eisenreich. Bayern gehe "konsequent gegen diese perfide Form des Liebesbetrugs vor".
W.AbuLaban--SF-PST