-
Nach tödlichem Angriff: Israelische Armee startet Großoffensive in Hebron
-
CSU-Parteitag: Merz äußert sich nicht zu Steinmeier-Nachfolge
-
Siebter Saisonsieg: Wolfsburg bleibt an Bayern dran
-
Merz äußert sich nicht zu Aigners Ambitionen als Bundespräsidentin
-
Frankreich: Tausende protestieren gegen Parteitag des rechtspopulistischen RN
-
Merz fordert CDU und CSU zu maximaler Geschlossenheit auf: Union werde bekämpft
-
Großbrand im Kehlsteinhaus am Obersalzberg: Verdacht auf Brandstiftung
-
Netanjahu: Palästinenserbehörde steht "große Überraschung" bevor
-
Riesenslalom in Sölden: Shiffrin führt, Aicher Neunte
-
Nordkoreas Machthaber Kim besucht unangekündigt chinesische Grenzstadt
-
Herbststurm "Luise" sorgt für Zugausfälle und Feuerwehreinsätze
-
FC Bayern: "Stabiler" Kompany fehlt wochenlang
-
70.000 Sicherheitskräfte im Einsatz: Neue landesweite Proteste in Frankreich
-
VfB in der Liga-Krise: "Ein Tiefpunkt"
-
Früheres Nazi-Sperrgebiet Obersalzberg: Großbrand am Kehlsteinhaus - Verdächtiger festgenommen
-
MotoGP-Drama: Márquez siegt - Martín fliegt ab und fällt aus
-
Baseball: Brewers eröffnen World Series mit Heimsieg
-
Nach tödlichem Angriff: Israelische Armee startet Großoffensive im Westjordanland
-
NBA: Pleiten für die deutschen Stars
-
Zehntausende in Taiwan nach Durchzug von Taifun "Champi" ohne Strom
-
Gladbacher Matchwinner Mohya: "Top, top, top"
-
Rummenigge über Kane: "Alle lieben Harry"
-
Proteste erwartet: Frankreichs Rechtspopulisten treffen sich zu Parteitag in Orléans
-
Eine Woche nach Ausschreitungen: Neue landesweite Proteste in Frankreich
-
Betrug mit Kryptowährung: Verfahren gegen Argentiniens Staatschef Milei eingestellt
-
Bundesverkehrsminister: Deutschlandticket für Gelegenheitsfahrer "spannende Idee"
-
Früheres Nazi-Sperrgebiet: Kehlsteinhaus am Obersalzberg in Flammen aufgegangen
-
CDU-Außenpolitiker: "Trump steht aktuell auf der Seite Russlands"
-
Formel 1: Antonelli Zweiter im Training von Austin
-
Gladbach wendet historischen Fehlstart ab
-
"Get well soon, Vinny!": Viele Genesungswünsche für Kompany
-
DEL: Mannheim siegt in Plachtas Rekordspiel
-
"Rassistischer Terroranschlag": Ein Toter bei Angriff in Pariser Vorstadt
-
USA und Russland kündigen Waffenruhe für Oleschky in der Ukraine an
-
Bühl trifft doppelt: Bayern-Frauen nicht zu stoppen
-
Traumtor von Reese reicht nicht: Wolfsburg lässt Punkte liegen
-
Nach tödlichem Angriff auf Soldaten: Netanjahu droht Großoffensive im Westjordanland an
-
Sieben Tote bei Anschlag auf Kirche in Jordanien - König droht mit Vergeltung
-
Frankreich: Schüler kündigen nach Treffen mit Macron weitere Proteste an
-
Weißes Haus: Melania Trump vermittelt Waffenruhe in südukrainischer Stadt Oleschky
-
Zwei israelische Soldaten im Westjordanland getötet - Netanjahu droht mit Großoffensive
-
Große Sorgen um Kompany: Bayern-Trainer im Krankenhaus
-
Vor US-Zwischenwahlen: Gefälschte Umfragen aufgeflogen
-
Söder spricht sich auf CSU-Parteitag für Ilse Aigner als Bundespräsidentin aus
-
VW und IG Metall beharren im Streit um gekündigte Tarifverträge auf Positionen
-
Versicherer Generali baut 800 Stellen in Deutschland ab
-
Trotz Sondierungen mit Linken: Grüne und SPD in Berlin treffen sich mit CDU
-
Ein Toter bei rassistischem Anschlag nahe Paris - Anti-Terror-Staatsanwaltschaft ermittelt
-
CSU-Chef Söder lehnt AfD-Verbotsverfahren ab: "Müssen uns demokratisch wehren"
-
Sechs Menschen bei Angriff auf Kirche in Jordanien getötet
Vertraute: Gespräche über Gefangenenaustausch kurz vor Nawalnys Tod weit fortgeschritten
Kurz vor dem Tod des inhaftierten Kreml-Kritikers Alexej Nawalny hat es nach Angaben seiner Unterstützer aussichtsreiche Verhandlungen über einen Gefangenenaustausch gegeben. Dem russischen Präsidenten Wladimir Putin sei angeboten worden, Nawalny und zwei in Russland inhaftierte US-Bürger gegen den wegen des sogenannten Tiergarten-Mordes in Berlin verurteilten Vadim Krasikow auszutauschen, sagte Nawalnys langjährige Verbündete Maria Pewtschich am Montag. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) machte unterdessen das "russische Regime" für Nawalnys Tod verantwortlich.
Die Verhandlungen seien in einer "abschließenden Phase" gewesen, sagte Pewtschich. Eine Freilassung Nawalnys stand demnach kurz bevor. Pewtschich zufolge arbeiteten die Unterstützer Nawalnys seit zwei Jahren daran, den Oppositionellen im Zuge eines Gefangenenaustauschs freizubekommen. Die Regierungen in Berlin und Washington seien darüber informiert gewesen, fügte sie hinzu, ohne auf deren Rolle in den Verhandlungen einzugehen.
Die Bundesregierung lehnte eine Stellungnahme am Montag ab. Sie könne sich dazu nicht äußern, sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Christiane Hoffmann in Berlin. Auch Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) lehnte auf Nachfrage von Journalisten einen Kommentar ab.
Der Russe Krasikow war Ende 2021 im Zusammenhang mit dem sogenannten Tiergarten-Mord zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Er hatte nach Überzeugung des Gerichts im Auftrag des russischen Staats im August 2019 einen tschetschenischstämmigen Georgier im Kleinen Tiergarten erschossen. Das Berliner Kammergericht sah es damals als erwiesen an, dass Krasikow den Mord im Auftrag staatlicher russischer Stellen begangen hatte.
Die USA bemühen sich seit Längerem um die Freilassung des ehemaligen US-Soldaten Paul Whelan und des "Wall Street Journal"-Reporters Evan Gershkovich, die in Russland inhaftiert sind. Gershkovich war Ende März 2023 wegen Spionagevorwürfen festgenommen worden und sitzt seitdem in Moskau in Untersuchungshaft. Der Journalist und sein Arbeitgeber weisen die Anschuldigungen zurück. Whelan war bereits 2020 in Russland zu 16 Jahren Haft wegen Spionage verurteilt worden. Auch die russisch-amerikanische Journalistin Alsu Kurmasheva wird in Russland festgehalten.
Der Tod des seit Jahren inhaftierten Nawalny war am 16. Februar bekannt gegeben geworden. Er starb in einem Straflager am Polarkreis im Alter von 47 Jahren. Der Tod des prominentesten Widersachers von Kreml-Chef Putin löste international Bestürzung aus. Neben Nawalnys Witwe machen zahlreiche westliche Politiker die russische Führung sowie Putin persönlich für seinen Tod verantwortlich. Moskau wies die Anschuldigungen zurück. Nawalnys Team sucht nach eigenen Angaben derzeit noch nach einem "geeigneten Raum für einen öffentlichen Abschied" vom bekannten Kremlkritiker Ende der Woche.
Bundeskanzler Scholz schrieb am Montag im Onlinedienst X, vormals Twitter, er "gehe davon aus", dass das "russische Regime" Nawalny "getötet hat". Dessen Tod sei "die Konsequenz einer Diktatur, in der Menschen, die gegen den Präsidenten und gegen die Regierung aufbegehren, um ihre Freiheit und um ihr Leben fürchten müssen", fügte der Kanzler hinzu.
P.AbuBaker--SF-PST